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Pressemitteilungen der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle
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Pressemitteilung

Straßburg, den 11. Mai 2009

Rekordhöhe für EU Filmproduktion sowie
starke Besucherzahlen für europäische Filme in 2008

 
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LUMIERE
Datenbank über
Filmbesucherzahlen
 
 
  • Mit 1 145 Kinofilmproduktionen (einschließlich Dokumentarfilme) erreicht EU eine neue Rekordmarke in 2008
  • Europäische Filme erzielen 2008 einen Marktanteil von 28,4%
  • An der Spitze der europäischen Charts stehen Mamma Mia! und Quantum of Solace
  • Die Zahl der Kinobesucher in den 27 EU-Mitgliedstaaten steigt 2008 um 0,5% auf nunmehr 924 Millionen

Europäische Filmproduktion erreicht Rekordstand

Um die länderübergreifende Vergleichbarkeit von Produktionszahlen zu verbessern, hat die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle ihre Methodologie der europäischen Kinofilmproduktionen überarbeitet. Die neue Methodik strebt eine eindeutige Unterscheidung zwischen den Produktionszahlen für fiktionale und dokumentarische Kinofilme an.

Basierend auf den verfügbaren provisorischen Daten, schätzt die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle die Gesamtzahl der 2008 in den 27 Staaten der Europäischen Union produzierten Kinofilme (einschließlich Dokumentarfilme in Spielfilmlänge) auf 1 145, 112 mehr als 2007. Dieser Anstieg liegt, mit Ausnahme einer kleinen Unterbrechung 2007, voll im Wachstumstrend der vergangenen Jahre und stellt eine Rekordhöhe für die Filmproduktion in der EU dar. Auf Basis dieser angepassten Zahlen ist die Gesamtzahl der rein nationalen Filme und mehrheitlich nationalen Koproduktionen gegenüber dem Vorjahr um 10,8% und seit 2004 im Schnitt um jährlich 7,1% gestiegen.

Die in 2008 produzierten Kinofilme teilen sich in geschätzte 878 Spielfilme und 267 Dokumentarfilme in Spielfilmlänge auf. Ausschlaggebend für das Gesamtwachstum war in erster Linie der deutliche Anstieg der Dokumentarfilme (+58 gegenüber 2007) und der rein nationalen Spielfilme, die 2008 von 632 auf 675 zugelegt haben. Die Zahl der internationalen Spielfilm-Koproduktionen ist 2008 mit 203 mehrheitlich europäischen Koproduktionen vergleichsweise stabil geblieben.

Steigende Produktionszahlen wurden in 16 der 27 EU-Mitgliedstaaten verzeichnet, während Produktionsniveaus in fünf Staaten stabil blieben und in sechs Staaten rückläufig waren. Zum Gesamtwachstum am stärksten beigetragen haben Italien (+37), Irland (+16), Frankreich (+11) und Spanien (+9). Die meisten Filme werden nach wie vor in Frankreich produziert (196 Spielfilme), gefolgt von Deutschland (151), Spanien (150) und Italien (146).

Starke Besucherzahlen für europäische Filme

Auf der Grundlage aktuell verfügbarer Zahlen schätzt die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle den vorläufigen Marktanteil des europäischen Films auf 28,4% der Kinobesucher in der Europäischen Union. Dies liegt nur knapp unter dem bisherigen Höchststand der letzten Jahre von 28,6% in 2007 und damit deutlich über den Ergebnissen der Jahre zuvor.

Dieser anhaltend hohe Marktanteil geht in erster Linie auf den großen Erfolg nationaler Filme in zahlreichen Ländern zurück. Von den 24 Mitgliedstaaten, für die Zahlen vorliegen, verzeichneten 14 einen Anstieg der Marktanteile nationaler Filme gegenüber dem Vorjahr. In 11 dieser Länder wurde sogar der höchste Stand der letzten fünf Jahre erreicht. An der Spitze des Feldes steht wieder Frankreich, wo die Kassenschlager Bienvenue chez les Ch'tis und Astérix aux Jeux Olympiques für den höchsten Marktanteil einheimischer Filme seit 1984 gesorgt haben (45,4%). In Deutschland haben Filme wie Keinohrhasen und Die Welle wesentlich zum Rekordmarktanteil nationaler Filme von 26,6% (plus 7,7 Prozentpunkte gegenüber 2007) beigetragen. Zu den weiteren Ländern mit hohen Marktanteilen nationaler Produktionen gehören die Tschechische Republik (39,6%), Dänemark (33%), das Vereinigte Königreich (31%), Italien (29,3%), Polen (25,4%) und die Slowakei (15,6%).

Gestützt durch die hohen Besucherzahlen in Frankreich, lieferten französische Produktionen mit 12,6% aller Kinobesuche den größten Beitrag zum Marktanteil de europäischer Filme in der Europäischen Union. Im Vorjahr waren es noch 8,4% gewesen. Dahinter folgten italienische Filme mit 3,6%, deutsche Filme mit 3,5% und britische Produktionen (ohne US-amerikanische Beteiligung) mit 2,2%. Der britische Film hatte 2007 vor allem wegen des großen europaweiten Erfolgs von Mr Bean's Holiday einen außergewöhnlich hohen Marktanteil erzielt.

Der Marktanteil der in Europa (und hier überwiegend im Vereinigten Königreich) produzierten Filme mit US-amerikanischer Beteiligung, darunter beispielsweise Quantum of Solace, stieg 2008 leicht von 6.3% auf 6,8%. Der Marktanteil des US-amerikanischen Films lag unverändert bei 63,2%.

Tabelle 1: Kinobesuche in der Europäischen Union nach Ursprungsland


Quelle: Europäische Audiovisuelle Informationsstelle – Datenbank LUMIERE

Außerhalb der Europäischen Union variierten die Ergebnisse ebenfalls stark. So ist beispielsweise der russische Markt mit einem Anstieg der verkauften Kinokarten auf 107 Mio. um 16% gewachsen, während Norwegen, die Schweiz und die Türkei einen deutlichen Rückgang der Zuschauerzahlen verzeichneten.

Mamma Mia! an der Spitze der europäischen Charts 2008

Mit ca. 33,7 Mio. verkauften Kinokarten stand die amerikanisch-britische Verfilmung des erfolgreichen ABBA-Musicals Mamma Mia! an der Spitze der europäischen Charts 2008. Gefolgt vom neuesten James Bond Abenteuer (Quantum of Solace), der mit 27,5 Mio. verkauften Kinokarten Rang 2 einnahm. Insgesamt schafften es sieben Sequels, darunter Indiana Jones, Madagascar 2 und The Dark Knight, in die Top-20. Neben den zwei britisch-amerikanischen Produktionen Quantum of Solace und The Chronicles of Narnia: Prince Caspian landeten auch zwei französische Filme ganz weit oben in den europäischen Charts. So war Bienvenue chez les Ch'tis mit über 24 Millionen Kinobesuchen, davon 20,4 Millionen allein in Frankreich, der sechsterfolgreichste Film in Europa. Und auch Astérix war nicht nur bei den Olympischen Spielen ein Renner - mit ca. 13,5 Mio. verkauften Kinokarten erreichte er Platz 12.

Tabelle 2: Top-20 gesamt nach Kinobesucherzahlen 2008 in Europa *


Quelle: Europäische Audiovisuelle Informationsstelle – Datenbank LUMIERE

Die europäischen Top-20 wurden - bei Berücksichtigung in Europa produzierter Filme mit US Beteiligung - von französischen und britischen Produktionen dominiert, die die Plätze 1 bis 5 einnahmen. Kumulativ konnten die 6 französischen und 5 britischen Produktionen 77,4% aller für die Top-20 verkauften Kinokarten für sich verbuchen. Dank ihres großen Erfolgs auf dem Heimatmarkt schafften es auch jeweils drei deutsche und türkische Filme sowie eine polnische Produktion (Lejdis) in die Top-20 2008.

Tabelle 3: Top-20 europäische Filme nach Kinobesucherzahlen 2008 in Europa *


Quelle: Europäische Audiovisuelle Informationsstelle – Datenbank LUMIERE

Leichter Anstieg der europäischen Kinobesucherzahlen 2008

Nach Schätzungen der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle ist die Zahl der Kinobesucher in der Europäischen Union nach dem Rückgang um 1,3% aus dem Vorjahr (auf rund 920 Millionen) 2008 wieder um 0,5% auf rund 924 Millionen gestiegen.

In 18 der 27 EU-Mitgliedstaaten sind die Kinobesucherzahlen gestiegen, dagegen verzeichneten neun Länder einen Rückgang. Das Gesamtwachstum geht erster Linie auf den Erfolg nationaler Produktionen in Frankreich zurück, wo die Zahl der Kinobesucher auf 190 Millionen stieg, ein Zuwachs um 12 Millionen gegenüber dem Vorjahr. Allein dieser Anstieg um 6,7% auf dem französischen Markt machte bereits über die Hälfte des Zuwachses in der EU insgesamt aus und trug entscheidend dazu bei, dass der europäische Kinomarkt nicht zum zweiten Mal in Folge rückläufige Zahlen zu verzeichnen hatte. Zu den weiteren Ländern mit einer positiven Entwicklung der Besucherzahlen gehörten Deutschland (+4 Mio.; +3,2%), das Vereinigte Königreich (+1,8 Mio.; +1,1%), Polen (+1,1 Mio.; +3,4%), Dänemark (+1,1 Mio.; +8,9%) sowie mehrere mittel- und osteuropäische Länder und alle skandinavischen Länder.

Im Gegensatz dazu, waren Kinomärkte in Spanien und Italien deutlich rückläufig. Mit einem Rückgang der Kinobesucherzahlen um 9,1 Mio. (-7,8%) in Spanien und um rund 4,8 Mio. (-4,1%) in Italien gingen 75% der in der EU gemessenen Verluste auf diese beiden Märkte zurück. Während der Rückgang in Italien nach einem außergewöhnlich guten Jahr 2007 erfolgte, meldet Spanien im vierten Jahr in Folge rückläufige Besucherzahlen.

Außerhalb der Europäischen Union verzeichneten sowohl die Russische Föderation als auch die Türkei Rekordergebnisse. Mit einem Anstieg der Besucherzahlen um 16% auf nunmehr 124 Mio. verkaufte Kinokarten erzielte die Russische Föderation das beste Ergebnis der jüngeren Vergangenheit. Als inzwischen viertgrößter Markt in Europa (gemessen in Zuschauerzahlen) bestätigt Russland hiermit den deutlichen Wachstumstrend der letzten vier Jahre, in denen sich das Volumen des russische Kinomarkts von 67 Mio. verkauften Kinokarten im Jahr 2004 fast verdoppelt hat. In der Türkei ist die Zahl der Kinobesucher mit 38,5 Millionen dank einiger sehr erfolgreicher einheimischer Produktionen um 23,5% auf den höchsten Stand seit vielen Jahren geklettert.

Tabelle 4: Kinobesuche in der Europäischen Union (2004-2008 prov.)


Quelle: Europäische Audiovisuelle Informationsstelle – Datenbank LUMIERE
* Die europäische Rangliste basiert auf einer Zusammenfassung der aktuell verfügbaren Kinobesucherzahlen in der Europäischen Union sowie der Türkei, Norwegen und Schweiz, die ca. 88% des geschätzten Gesamtbesuchervolumens in der EU umfasst.
Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle wird auch
auf dem Filmmarkt in Cannes vertreten sein
Stand Riviera A6, Marché du Film
Palais des Festivals
Tel. +33 (0)4 92 99 32 20

Ansprechpartner für weitere Informationen:
Alison Hindhaugh, Information & Press Officer, E-mail: alison.hindhaugh@coe.int
Telefon:
+33 (0) 3 90 21 60 10 - Mobiltelefon in Cannes : +33 (0) 6 84 35 27 43

Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte dem FOCUS 2009. World Film Market Trends, zusammengestellt von der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle und veröffentlicht vom Marché du Film.

Journalisten können sich eine kostenlose FOCUS Presseausgabe am Stand der Informationsstelle abholen: Stand Riviera A6, Marché du Film, Palais des Festivals, Tel. +33 (0)4 92 99 32 20.

Redaktionshinweise

  • Die Daten wurden in Zusammenarbeit mit EFARN (European Film Agency Research Network) zusammengetragen.
  • Alle Angaben für 2008 sind provisorisch.

Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, Europarat

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, gegründet im Dezember 1992 in Straßburg, widmet sich der Erhebung, Auswertung und Veröffentlichung von Informationen über den europäischen audiovisuellen Sektor. Sie umfasst als europäische öffentlich-rechtliche Organisation derzeit 36 Mitgliedsstaaten und die Europäische Gemeinschaft, vertreten durch die Europäische Kommission. Sie agiert innerhalb des Rechtsrahmens des Europarats und arbeitet mit diversen Partnern, Berufsverbänden der Industrie und einem Korrespondentennetzwerk zusammen. Neben Beiträgen zu Konferenzen veröffentlicht die Informationsstelle in erster Linie ein statistisches Jahrbuch, diverse Newsletter und Berichte. Hinzu kommen der Aufbau und die Pflege verschiedener Datenbanken sowie die Bereitstellung von umfassenden Informationen auf ihren Internetseiten (http://www.obs.coe.int/).

Anzahl der in der Europäischen Union produzierten Spielfilme

Eine Abschätzung der Gesamtzahl der in der EU produzierten Spielfilme ist immer noch schwierig. Gründe hierfür sind im Wesentlichen zum einen das Risiko, dass Koproduktionen doppelt gezählt werden, und zum anderen die national unterschiedlichen Verfahren bei der Erfassung dieser Daten. Berücksichtigt werden Kinofilme in Spielfilmlänge. Nicht berücksichtigt werden Koproduktionen mit Minderheitsbeteiligung sowie US-amerikanische und ausländische Koproduktionen im Vereinigten Königreich. Für einige Länder sind keine separaten Datensätze für fiktionale und dokumentarische Kinofilme verfügbar.

Marktanteile (Tabelle 1)

Die abgebildeten Marktanteile basieren auf einer Auswertung der Ergebnisse von Filmen, die 2008 in 23 Mitgliedstaaten der Europäischen Union gezeigt worden sind. Um derartige Marktanteile berechnen zu können, muss jeder Film einem einzelnen "Ursprungsland" zugeordnet werden, was bei internationalen Koproduktionen mitunter schwierig ist. In diesen Fällen versucht die Informationsstelle, das Land mit dem größten finanziellen und/oder kreativen Einfluss auf das Projekt als Ursprungsland zu definieren. Die Informationsstelle weist seit 2005 Filme bei der Zuordnung des Ursprungslandes gesondert aus, die in einem oder mehreren Ländern Europas, aber mit finanzieller Beteiligung aus den USA produziert wurden (durch den Zusatz 'inc' für "incoming investment"). Es ist allerdings zu beachten, dass die nachträgliche Verfügbarkeit weiterer Informationen mitunter zu einer Neuzuordnung des Ursprungslands führen kann und dass das in der Datenbank LUMIERE angegebene Ursprungsland nicht immer mit den Angaben nationaler Quellen übereinstimmen muss.

Die in Tabelle 1 dargestellten vorläufigen Marktanteile in der EU im Jahr 2008 basieren auf den Besucherzahlen der einzelnen Filme, die in der Datenbank LUMIERE mit Stand vom 20. April 2009 erfasst waren. Zu diesem Zeitpunkt waren hiermit rund 88% der Kinobesuche in den 23 EU-Staaten abgedeckt, für die Daten verfügbar waren. Auf Grund einiger Lücken in der Erfassung und Bereitstellung der Daten in verschiedenen Ländern ist eine 100%ige Abdeckung der Besucherzahlen derzeit nicht möglich. Allerdings kann davon ausgegangen werden, dass bis Ende 2009 eine Abdeckungsquote in den 27 EU-Staaten von ungefähr 90% für das Jahr 2008 erreicht wird. Hierzu fehlen in LUMIERE noch ergänzende Angaben für folgende EU-Staaten: Österreich, Zypern, Finnland, Griechenland, Irland, Malta, Litauen, Luxemburg, Slowakei, Slowenien, Spanien und Schweden. Für Griechenland liegen nur die Zahlen für ausländische europäische Filme vor, so wie sie jedes Jahr vom MEDIA-Programm entsprechend den von den Verleihern im Rahmen der automatischen Förderung angegebenen Zahlen veröffentlicht werden.

Europäische Kinoranglisten (Tabellen 2 und 3)

Die in Tabelle 2 und 3 angegebenen paneuropäischen Ranglisten basieren auf Informationen aus der Datenbank LUMIERE mit Stand vom 20. April 2009. Diese kostenlos und online verfügbare Datenbank enthält Angaben zu den Besucherzahlen von in Europa gezeigten Kinofilmen; sie ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen der Informationsstelle, verschiedenen nationalen Spezialquellen und dem MEDIA-Programm der Europäischen Union. LUMIERE bietet eine nach Ländern aufgeschlüsselte Auswertung der Besucherzahlen von über 16.000 seit 1996 in Europa erschienenen Kinofilmen. Für 2007 sind inzwischen Daten aus 26 Ländern, darunter Daten der größten Märkte der Europäischen Union, sowie Daten des nordamerikanischen Marktes mit Sonderauswertungen für den französischsprachigen Markt Quebec verfügbar. Die in dieser Pressemitteilung angegebenen Ranglisten (Tabellen 2 und 3) beruhen auf den Daten aller europäischen Länder, für die Zahlen vorliegen.

Ansprechpartner bei der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle:

  • André Lange, Leiter der Abteilung Märkte & Finanzierung
    andre.lange@coe.int - Tel: +33 (0) 3 90 21 60 00
  • Martin Kanzler, Analyst, Abteilung Märkte & Finanzierung
    martin.kanzler@coe.int - Tel: +33 (0) 3 90 21 60 22

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle

Im Dezember 1992 in Straßburg eingerichtet, hat die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle zur Aufgabe, Informationen über den europäischen audiovisuellen Sektor zu sammeln, aufzubereiten und zu veröffentlichen. Als öffentliche europäische Einrichtung umfasst sie derzeit 37 europäische Staaten sowie die Europäische Union, die durch die Europäische Kommission vertreten wird. Die Informationsstelle ist ein Teil des Europarats und arbeitet mit diversen Partnern, Berufsverbänden und einem Korrespondentennetzwerk zusammen. Zu ihren Tätigkeitsschwerpunkten gehört neben Konferenzbeiträgen die Erstellung von Publikationen, Datenbanken und eine umfassende Internetseite: http://www.obs.coe.int/