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Öffentliche Förderung von Film-
und Fernsehwerken in Europa - Eine vergleichende Analyse
Veröffentlicht von der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle
in Kooperation mit der Europäischen Investitionsbank, Strasbourg,
2004
120 EUR
ISBN 92-871-5440-6
176 Seiten, 70 Tabellen, 17 Graphiken
Ausgabe 2004
Erhältlich in Deutsch, Englisch und Französisch |
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EUR 1.3 Milliarden in 35 Staaten mit
über 600 Förderprogrammen
- Analyse der Modalitäten und Ziele von Förderprogrammen
- Vergleich der öffentlichen Fördermodelle in 35 europäischen
Staaten
- Berücksichtigung nationaler, regionaler und supranationaler
Fördereinrichtungen
- Analyse von Auftrag, Arbeitsweise und Budget der Fördereinrichtungen
- Vergleich der wirtschaftlichen Parameter der Produktion
- Darstellung der Rolle von privaten Investoren und Banken
- Vorstellung der neuesten Entwicklungen
Die Diskussion über öffentliche Beihilfen und das EU-Wettbewerbsrecht
Die Reform von Eurimages
Die Halbzeitüberprüfung von MEDIA PLUS
Neue Filmgesetze in:
- Deutschland
- Italien
- Ungarn
Neue Gesetzesentwürfe in:
Ihre Grundorientierung für öffentliche
Förderung
Der europäische Film- und audiovisuelle Sektor stützt sich
in großem Umfang auf Finanzierungen aus öffentlichen Quellen.
Die Strukturen dieser öffentlichen Förderquellen sind sehr unterschiedlich
und komplex. Die meisten Fachleute, auch die Finanzierungsspezialisten,
haben keinen wirklichen Überblick über alle oder auch nur die
meisten dieser Quellen. Mit ihrem Bericht ,,Öffentliche Förderung
von Film- und Fernsehwerken in Europa - Eine vergleichende Analyse"
zeichnet die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle eine
detaillierte Landkarte der öffentlichen Finanzierungsmöglichkeiten,
die für die Produktion, den Verleih und die Aufführung zur Verfügung
stehen. Der Bericht untersucht die Instrumente, die auf nationaler
und internationaler, aber auch auf regionaler und lokaler Ebene
bereitstehen. Er beleuchtet die politischen Ziele hinter der
öffentlichen Förderung (von der Wirtschafts- bis zur Kulturpolitik),
die Verteilungsweise und die Stufe der Förderung sowie den Umfang
der verfügbaren Budgets. Zudem ermöglicht der Bericht auch einen
Vergleich der 35 untersuchten Länder im Hinblick auf das Niveau
und die Struktur ihrer öffentlichen Fördersysteme für den audiovisuellen
Sektor.
Jährlich werden über 1,2 Milliarden Euro durch die öffentlichen
Fördereinrichtungen für diverse Aktivitäten in den Bereichen
Film, Fernsehen und Multimedia bereitgestellt. Diese Einrichtungen
unterscheiden sich auf internationaler, nationaler und regionaler
Ebene stark in Größe, Zuständigkeitsbereich und Auftrag. Obwohl
die Förderung der Produktion an erster Stelle steht, stehen
Finanzmittel für so gut wie alle Phasen des Produktionsprozesses,
von der Entwicklung bis hin zur Aufführung sowie Werbung, zur
Verfügung.
Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht
mit dieser Publikation in Zusammenarbeit mit der Europäischen
Investitionsbank ihre zweite große Studie zu diesem Bereich.
Der Bericht sammelt, vergleicht und analysiert nicht nur die
Schlüsseldaten zur Förderung, sondern betrachtet die öffentliche
Förderung im Kontext und untersucht die Geschichte, die rechtliche
Grundlage und die Organisation der mehr als 600 Programme, die
in 35 Ländern identifiziert werden konnten.
In einem gesonderten Kapitel untersucht die Europäische Investitionsbank
die Rolle der privaten Investoren in der europäischen Filmindustrie. |