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EU-Europäische Kommission: Vivendi darf Beteiligung an Multithématiques erhöhen

Die Europäische Kommission hat grünes Licht für die Übernahme der Liberty-Anteile in Höhe von 27,4 % an der Themenkanalgruppe Multithématiques durch den französischen Konzern Vivendi-Universal gegeben. Durch die Aufstockung seiner Anteile übt Vivendi damit gemeinsam mit Lagardère die Kontrolle über Multithématiques aus. Die Wettbewerbssituation auf dem entsprechenden Markt wird nach Angaben der Kommission dadurch nicht einschneidend verändert, da Vivendi bereits eine Kontrollbeteiligung an Multithématiques innegehabt habe.

Multithématiques produziert eine Reihe von Themenkanälen, ohne sie jedoch selbst an Abonnenten auszustrahlen. Die Anteile an Multithématiques [vgl. Pressemitteilung!] werden derzeit gemeinsam von Canal+, einer Tochtergesellschaft von Vivendi-Universal, sowie Lagardère und Liberty Media gehalten.

Die Kommission ist der Meinung, dass sich die Marktanteile von Vivendi-Universal durch die Übernahme nicht veränderten, da das Gemeinschaftsunternehmen schon vorher Teil des Vivendi-Konzerns gewesen sei.

Die Stellung von Vivendi-Universal auf dem Markt werde auch deshalb nicht berührt, weil die Multithématiques-Kanäle weder Sportveranstaltungen noch Filme in Erstaufführung zeigen, auf die insbesondere das Pay-TV-Angebot von Canal+ baut.

,,Kommission genehmigt Übernahme der Liberty-Anteile an Multithématiques (Themenkanalgruppe) durch Vivendi", Pressemitteilung der Europäischen Kommission vom 3. Mai 2002, IP/02/655, abrufbar unter:
http://europa.eu.int/rapid/start/cgi/guesten.ksh?p_action.gettxt=gt&doc=IP/02/655|0|RAPID&lg=EN&display
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Ruben Brouwer, Institut für Informationsrecht (IViR)
Universität Amsterdam



Kontakte : iris@obs.coe.int