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IRIS plus 2010-4
Öffentlich-rechtliche Medien: Geld für Inhalte
57 Seiten - Straßburg,
Juni 2010
Druckausgabe: 24,50 EUR
ISBN 978-92-871- 6905-1
Elektronische Ausgabe: 33 EUR
lieferbar innerhalb von 2 Arbeitstagen
ISBN 978-92-871-6908-2
Beide Ausgaben: 35 EUR
ISBN 978-92-871-6911-2
Auch erhältlich auf Englisch und Französisch
Es gibt zahlreiche Beiträge und offizielle Äußerungen
zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und
zu den mit ihr verbundenen Erwartungen an dessen Inhalte. Die
vorliegende IRIS plus strukturiert diese Diskussion, arbeitet
ihre wesentlichen Aspekte heraus und bringt Sie auf den letzten
Wissensstand!
Die Themen der kommenden Ausgaben in 2010:
- im September:
Schutz der Rechte der Rundfunkveranstalter (WIPO-Vertag/Konvention
des Europarates)
- im Dezember:
Digitale Dividende: Rechtsfragen bzgl. der Umstellung auf Digitalbetrieb
und der geplanten Nutzung der digitalen Dividende
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LEITBEITRAG
Finanzierung und Überwachung öffentlich-rechtlicher
Angebote
Europarechtliche Maßgaben und aktuelle
nationale Entwicklungen in Bezug auf die wirtschaftliche und inhaltliche
Leistungskontrolle
Der Leitbeitrag beschäftigt sich mit den jüngsten Entwicklungen
der Finanzierung und Kontrolle des öffentlich-rechtlichen
Rundfunks in Europa.
Nach einem Überblick über die europäischen Rahmenvorgaben
werden konkrete Finanzierungsmodelle der öffentlich-rechtlichen
Medien betrachtet. Die anwendbaren gesetzlichen Regelungen werden
in exemplarisch ausgewählten Mitgliedstaaten erörtert.
Dabei wird auch auf die jüngere Problematik der Rundfunkgebührenpflicht
für internetfähige PCs eingegangen. Die finanzielle
und inhaltliche Überwachung öffentlich-rechtlicher Rundfunkangebote,
zwei Aspekte, die oft miteinander verknüpft sind, stellt
einen weiteren Schwerpunkt dieses Leitbeitrages dar (Beispiel:
die sogenannten Public-Value- oder Dreistufentests).
Kapitelfolge des Leitbeitrags:
- Einleitung
- Europäische Rahmenvorgaben für die Finanzierung
und Überwachung öffentlich-rechtlicher Medienangebote
1. Europäische Union
Rechtsakte und Rechtsprechung des Gerichts
2. Europarat
Rechtsakte und Rechtsprechung des EGMR
- Finanzierungsmodelle der öffentlich-rechtlichen Medien
in den EU-Mitgliedstaaten (mit den Beispielen Deutschland, Finnland,
Frankreich, Niederlande, Österreich, Slowakische Republik
und Spanien)
- Die Kontrolle der Finanzierung und Leistungen öffentlich-rechtlicher
Medienangebote (mit den Beispielen Deutschland, Vereinigtes
Königreich, Irland und Österreich)
- Fazit
BERICHTERSTATTUNG
Wie und was wird finanziert?
Dieser zweite Teil illustriert den aktuellen Stand der Diskussion
um die Finanzierung von öffentlich-rechtlichen Medien sowie
Fragen der zu finanzierenden Inhalte dieser Medien. Er enthält
Beiträge aus 11 Staaten, die allesamt aus der ersten Hälfte
des Jahres 2010 stammen. Aus den Berichten lassen sich die folgenden
fünf Schwerpunkte der aktuellen nationalen Diskussionen herauslesen:
- Steuergelder statt Werbeeinahmen
- Mischfinanzierung
- Öffentlich-private Partnerschaft
- Gebührenerhebung
- Beiträge im öffentlichen Interesse
Die Kurzberichte stammen aus den folgenden Staaten:
Frankreich, Slowakei, Kirgisien, Lettland, Österreich, Schweiz,
Deutschland, Polen, Malta und Spanien. Hinzu kommt ein Artikel
zu einer an Spanien gerichteten Anfrage der Europäischen
Kommission.
ZOOM
Öffentlich-rechtliche audiovisuelle Medienangebote
im Test
Der erste Teil des ZOOM-Kapitels präsentiert eine tabellarische
Aufstellung neuer Medienangebote, die auf ihre Kompatibilität
mit dem öffentlich-rechtlichen Auftrag hin überprüft
worden sind oder zur Zeit überprüft werden. Verzeichnet
sind außerdem sowohl der Stand bzw. Ausgang der Prüfung
als auch Fundstellen getroffenener Entscheidungen. Darüber
hinaus wird beschrieben, warum in der flämisch-sprachigen
Gemeinschaft Belgiens und Norwegens die Finanzierung öffentlich-rechtlicher
Medienangebote derzeit (noch) nicht kontrolliert wird.
Vergleich der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen
Rundfunks in der Europäischen Union
Der zweite Teil des ZOOM informiert Sie über die Einnahmeentwicklung
der öffentlich-rechtlichen Rundfunkveranstalter und wie sich
diese in Wachstumsraten sowie Betriebseinnahmen pro Einwohner
niederschlägt. Somit wird Ihnen eine Grundorientierung über
die wirtschaftliche Dimension öffentlich-rechtlicher Unterstützung
des Rundfunkbereichs gegeben.
Sie erhalten konkrete Zahlen zu:
- Betriebseinnahmen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkunternehmen
in der Europäischen Union (EU27) (2004–2008)
- Durchschnittliche jährliche Wachstumsrate des Betriebsertrags
der öffentlich-rechtlichen Rundfunkunternehmen (2004–2008)
- Durchschnittlicher Betriebseinnahmen pro Einwohner der öffentlich-rechtlichen
Rundfunkunternehmen in der Europäischen Union (2008)
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IRIS plus
Brandaktuelle Themen aus verschiedenen Blickwinkeln
Durch rechtliche, wirtschaftliche oder technologische Entwicklungen
im audiovisuellen Sektor entstehen Themenkomplexe, die einen akuten
Informationsbedarf aufwerfen. Diese Themen zu erkennen und den dazugehörigen
rechtlichen Hintergrund zu liefern, das ist das Ziel von IRIS plus.
Dazu bietet Ihnen IRIS plus eine Kombination aus einem Leitbeitrag,
einer Zusammenstellung von Einzelberichterstattungen sowie ein Zoom-Kapitel
mit Übersichtstabellen, aktuellen Marktdaten oder anderen praktischen
Informationen. Dadurch erhalten Sie das notwendige Wissen, um den
aktuellen Diskussionen im und über den audiovisuellen Sektor
zu folgen.
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