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Print Publikationen der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle
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IRIS Spezial

Die zukünftige Verbreitung audiovisueller Dienste

Durch digitalen Rundfunk und mobilen Empfang aufgeworfene Rechtsfragen

35 EUR
ISBN 92-871-5708-1
56 Seiten
Ausgabe 2005

Diese IRIS Spezial verfolgt eine doppelte Zielsetzung, nämlich erstens eine Bestandsaufnahme zum digitalen Fernsehen durchzuführen und zweitens die neuesten Angebotsformen für Medieninhalte in den Blickpunkt zu nehmen.

Das verbindende Element zwischen diesen beiden thematischen Schwerpunkten liefert die Diskussion neuerer Regulierungsansätze des Medien- und Telekommunikationsrechts. Insoweit wird die grundlegende Frage gestellt, welche Regulierung für neue elektronische Medieninhaltedienste notwendig und welche Instrumente hierzu geeignet sein könnten.

  • Welche Erkenntnisse lassen sich aus der Einführung des digitalen Fernsehens für die juristische Zusammenführung der einst so unterschiedlichen Welten Mobilfunk und Fernsehen gewinnen?
  • Wie lautet die Bewertung der neueren Regulierungsansätze im Medienrecht?
  • Was können Medienrecht und Medienpolitik vom Recht der elektronischen Kommunikation lernen, wenn es um industriepolitische Zielsetzungen bei der Einführung neuer Technologien und Angebote geht?
  • Welche Ansätze lassen sich unter Umständen auf den jeweils anderen Bereich übertragen?
  • Wie werden wir mit Friktionen umgehen, die entstehen können, wenn sich Rundfunk und elektronische Kommunikation „in die Quere kommen“?
  • Welche möglicherweise gemeinsamen Aufgaben gilt es zu bewältigen (Stichwort: Interoperabilität)?
  • Wie gelangen wir zu einer Win-win-Situation für alle Beteiligten?

So lautet eine Reihe spannender Fragen, denen sich die vorliegende IRIS Spezial widmet. Sie beschreibt zugleich den Rahmen für mögliche Antworten auf die vorstehend aufgezeigten Fragestellungen.

Teil A dieser IRIS Spezial führt zunächst in die Themenstellung ein.
Teil B widmet sich der Bestandsaufnahme und dabei insbesondere der Entwicklung des Fernsehmarktes sowie dem regulatorischen Status quo.
Teil C untersucht, welche neuen Herausforderungen die digitale Verbreitung von Programminhalten geschaffen hat. Zur Sprache kommen Probleme des Umstiegs auf DVB-T, Maßgaben für neue fernsehbegleitende Dienste, Übertragungsverpflichtungen, Aspekte der Interoperabilität und der Einfluss des Marktes.
Sodann wird im Teil D untersucht, wie sich „Fernsehen“ über mobile Endgeräte darstellt. Dazu gehört einerseits ein Überblick über die technischen Grundlagen und andererseits eine Auseinandersetzung mit den neuen Regulierungsinhalten und -aufgaben.

Eine Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse rundet diese IRIS Spezial ab.


Mit dem Jahrbuch, dem monatlich erscheinenden rechtlichen Newsletter IRIS-Rechtliche Rundschau der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle sowie ihren weiteren Veröffentlichungen (in Printform oder auf dieser Website) bietet die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle Informationsstelle ein breites Spektrum an professionellen Daten und Informationen an, die auf Deutsch, Englisch und Französisch veröffentlicht werden. Mit ihren Netzwerken von Partnern, Korrespondenten sowie einer Vielzahl von Einzelinformationsquellen profiliert sich die Informationsstelle damit zu DEM Ansprechpartner für wirtschaftliche, statistische, rechtliche und finanzielle Informationen zum audiovisuellen Sektor in Europa.