Zurück zur Hauptseite
MEDIEN
THEMEN
PRODUKTE / DIENSTE
  
Print Publikationen der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle
English Français Print

 

Zurück zur IRIS Spezial
Hauptseite, ein Klick auf das Bild

 

IRIS Spezial

Rechtliche Aspekte von Video-on-Demand

89 EUR
ISBN 978-92-871-6392-9
97 Seiten
Ausgabe 2007
  • Detaillierte Inhaltsangabe hier
  • Einführung / Vorwort


Zum Inhalt

Die Publikation besteht aus den folgenden Beiträgen:

Video-on-Demand: Die rechtlichen Bande zwischen Geschäftspartnern, Wettbewerbern und Nutzern

Dieser erste Beitrag fasst die mündlichen Vorträge eines Workshops zu eben diesem Thema kurz zusammen und gibt dann eine umfassende Übersicht über die verschiedenen Diskussionsrunden eines hochrangig besetzten Expertenkreises (siehe nebenstehende Teilnehmerliste), in deren Verlauf sich zum Teil recht unterschiedliche Auffassungen zu den angesprochenen Fragen herauskristallisierten.

Parameter für VoD-Geschäftsmodelle

Dieses Kapitel beleuchtet Struktur und Dynamik des Angebots an VoD-Diensten in 24 europäischen Ländern. Dabei werden die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Plattformen und Übertragungswege, die prinzipiellen Anbieter von VoD-Diensten nach ihren bisherigen Marktpositionen sowie die drei prinzipiellen Geschäftsmodelle aufgezeigt.

YouTube und Plattformen für nutzergenerierte Inhalte – eine neue Welle?

In diesem Kapitel werden am Beispiel von YouTube rechtliche Fragen zu einer besonderen Variante von VoD, den Plattformen für nutzergenerierte Inhalte, erörtert. Nach einer Kurzübersicht über den Dienst YouTube, seine Hintergründe und sein Geschäftsmodell, geht es vor allem um urheberrechtliche Themen, auch vor dem Hintergrund der Viacom Klage. Diskutiert werden darüber hinaus Aspekte des Datenschutzes und der Meinungsfreiheit.

Klärung der Urheberrechte und Rolle der Verwertungsgesellschaften

Dieser Beitrag behandelt drei miteinander verbundene Aspekte der Nutzung von Werken über VoD-Dienste: die Klärung von Urheberrechten, auch der Musikverwertungsrechte, und die Rolle der Verwertungsgesellschaften sowie der Umgang mit sogenannten verwaisten Werken, d. h. Werken, deren Rechteinhaber schwer oder gar nicht zu ermitteln sind.

Lizenzen und Medienfenster

Die Anwendung der Wettbewerbsregeln auf den Mediensektor ist Gegenstand des vierten Beitrags. Er untersucht den notwendigen Umfang von VoD-Lizenzen und deren in diesem Zusammenhang schwierige rechtliche Einordnung. Er thematisiert die Verortung der VoD-Dienste in der Verwertungskette (sog. Medienfenster) und Probleme der auf einzelne Länder beschränkten Lizenzierung im Vergleich zu einer angedachten europaweiten Lizenzierung.

Die Erfahrungen der Musikindustrie und deren Übertragbarkeit auf den Filmsektor

In zwei Beiträgen werden die entscheidenden Beziehungen zwischen den Wettbewerbern auf dem Markt der Musikrechteverwertung sowie deren Veränderungen durch die Online Auswertung thematisiert. Auf dieser Basis wird die Frage erörtert, inwieweit die Filmindustrie die Modelle der Musikindustrie trotz der bestehenden strukturellen Unterschiede und ganz verschiedener traditioneller Geschäfts- und Lizensierungsmodelle übernehmen könnte.

Die sich ändernde Rolle des Nutzers in der Fernsehrichtlinie

Auf der Basis der soeben in Kraft getretenen Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste und unter dem Blickwinkel einer sich verändernden Rolle des Nutzers (der zum „Prosumenten“ mutiert ) nimmt dieser Beitrag die Rechtfertigung staatlicher Eingriffe in den audiovisuellen Sektor unter die Lupe. Er untersucht das Bild des Nutzers, die Art des Eingriffs und neue Fragestellungen, die im Medienrecht und in der Medienpolitik in Zukunft wahrscheinlich von Belang sein werden.

Die Position der öffentlich-rechtlichen Rundfunkveranstalter

Dieser Beitrag fasst die zentralen Forderungen zusammen, welche die Europäische Rundfunkunion (EBU) angesichts der unmittelbaren Bedürfnisse der Rundfunkveranstalter in Bezug auf das Urheberrecht in einem digitalisierten und globalisierten Umfeld erhebt.

Aktuelle Themen im französischen Recht

Abschließend werden zwei für den VoD-Markt hoch relevante Themen aus dem französischen Recht zusammengefasst: laufende Verfahren gegen Internet-Videoportale und Industrievereinbarungen und Verpflichtung zur gemeinsamen Verwaltung.

 
  Inhaltsverzeichnis

zurück nach oben

Die rechtlichen Bande zwischen Geschäftspartnern, Wettbewerbern und Nutzern
Bericht über ....joint workshop of the EAO, EMR and IViR, Berlin, 15. Juni 2007

Parameter für Geschäftsmodelle

  1. Mehr als 150 Video-on-Demand-Dienste in Europa
  2. Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Plattformen
  3. Die Akteure
  4. Drei verschiedene Geschäftsmodelle
    4.1. Download-to-Rent oder VoD-Verleih
    4.2. Download-to-Own oder der Kauf von VoD
    4.3. Gratis-VoD (oder FoD – für „free on demand“)

YouTube und Plattformen für nutzergenerierte Inhalte – eine neue Welle?

  1. Allgemeine Beschreibung von YouTube
    1.1. Der Dienst
    1.2. Das Unternehmen
  2. Geschäftsmodell
  3. Urheberrechtsverletzungen
    3.1. Einleitung: Die amerikanische Sichtweise
    3.2. Der „sichere Hafen“ für US-Onlinediensteanbieter
    3.3. Beispiel für Urheberrechtsklagen: der Fall Viacom
    3.4. Die E-Commerce-Richtlinie
    3.5. Akustische Fingerabdrücke und „Claim your Content“-Filter
  4. Recht auf freie Meinungsäußerung und Information
  5. Schlussfolgerung

Klärung der Urheberrechte und Rolle der Verwertungsgesellschaften

  1. Die Definition von Video-on-Demand und ihre Relevanz für Lizenzverträge
  2. Die Rolle der Verwertungsgesellschaften
    2.1 Deutsche Filmproduktion (Kino)
    2.2 Deutsche Filmproduktion (Fernseheigen- und Auftragsproduktionen)
    2.3 US-amerikanische Filmproduktion
    2.4 IFTA-Regelungen zu Musikrechten
  3. VoD und „verwaiste Werke“

Lizenzen und Medienfenster

  1. Aktuelle Entwicklungen bei Video-on-Demand-Diensten
  2. Notwendiger Umfang von Lizenzen für Video-on-Demand
    2.1. Video-on-Demand als Nutzungsart?
           2.1.1. Erscheinungsformen
    2.2. Neue Nutzungsarten?
    2.3. Einschlägige Nutzungsrechte für Video-on-Demand
  3. Reihenfolge in der Verwertungskette/Medienfenster
    3.1. Medienfenster in der Medienregulierung
    3.2. Medienfenster in Vertriebs- oder anderen Nutzungsverträgen
  4. Lizenzierung nach Ländern versus europaweite Lizenzierung
    4.1. Traditionelle „territoriale Preisgestaltung“
    4.2. Effekt: Preisdiskriminierung
    4.3. Grundsatz der europaweiten Erschöpfung
    4.4. Territoriale Preisunterschiede im digitalen Vertrieb: Beanstandung der territorialen Beschränkungen in iTunes Music Stores durch die EU-Kommission

Die Erfahrungen der Musikindustrie

  1. Einführung
  2. Entwicklungen in der Musikindustrie
    2.1. Das Aufkommen des Internet
    2.2. Auf dem Weg zu einem Markt für „Lizenzierungsgeschäfte“
  3. Ein Ansatz für die europäische Filmindustrie
    3.1. Größe mag von Bedeutung sein
    3.2. Bestehende Initiativen in Europa
    3.3. Ein europäischer Ansatz?
  4. Schlussfolgerung

Übertragbarkeit der Erfahrungen des Musikindustrie auf den Filmsektor

  1. Einführung
  2. Charakteristische Eigenschaften der Filmindustrie
    2.1. Verwässerung der Rechte-Kontrolle durch „Patchwork-Finanzierung”
    2.2. Von Land zu Land stark abweichende Anlaufkosten eines Films
    2.3. Zeitliche Koordination und territoriale Reichweite eines Filmstarts
  3. Können die Unabhängigen VoD-Rechte zurückhalten?
  4. Beispiele aufkommender Geschäftsmodelle
    4.1. Das Genossenschaftsmodell – drei Fliegen mit einer Klappe
    4.2. Lizenzierung von VoD-Rechten für einen begrenzten Zeitraum
    4.3. Die Menge macht’s – aber reicht sie aus, um die Gewinne besser zu verteilen?
    4.4. Das Exklusivitäts-Konzept – wird es funktionieren, jetzt oder später?

Die sich ändernde Rolle des Nutzers in der Fernsehrichtlinie

  1. Einleitung
  2. Die sich ändernde Rolle der Nutzer audiovisueller Angebote
    2.1 Von der „Quote“ zum Konsumenten
    2.2 Vom Konsumenten zum Prosumenten
  3. Die sich ändernde Rolle der Nutzer und die Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste
    3.1 Anwendungsbereich
    3.2 Bild des Nutzers
    3.3 Art der Intervention
    3.4 Fazit

Die Position der öffentlich-rechtlichen Rundfunkveranstalter

  1. Wirksame kollektive Rechtewahrnehmung
    (1) One-Stop-Shop-Prinzip für Rechte, die von Verwertungsgesellschaften wahrgenommen werden
    (2) Begleitende Vervielfältigung
    (3) Verantwortungsbewusstes Handeln der Verwertungsgesellschafte
  2. Vereinfachte Rechterklärung
    (4) Online-Bereitstellung von Sendungen (Streaming/Simulcasting/On-Demand)
    (5) Gleichzeitige Weiterverbreitung von Sendungen über neue Medienplattformen
    (6) Rechte der Rundfunkveranstalter an eigenen Archivsendungen
  3. Interessenabwägung: Schutz und Offenheit
    (7) WIPO-Rundfunkvertrag
    (8) Digital Rights Management

Aktuelle Themen im französischen Recht

  1. Verfahren gegen Internet-Videoportale
  2. Industrievereinbarungen/Verpflichtung zur gemeinsamen Verwaltung

Mit dem Jahrbuch, dem monatlich erscheinenden rechtlichen Newsletter IRIS-Rechtliche Rundschau der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle sowie ihren weiteren Veröffentlichungen (in Printform oder auf dieser Website) bietet die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle Informationsstelle ein breites Spektrum an professionellen Daten und Informationen an, die auf Deutsch, Englisch und Französisch veröffentlicht werden. Mit ihren Netzwerken von Partnern, Korrespondenten sowie einer Vielzahl von Einzelinformationsquellen profiliert sich die Informationsstelle damit zu DEM Ansprechpartner für wirtschaftliche, statistische, rechtliche und finanzielle Informationen zum audiovisuellen Sektor in Europa.