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Vom Kino auf die Couch: Beschleunigt COVID eine Produktionsverschiebung von der Leinwand zum Bildschirm?

Europäische Audiovisuelle Informationsstelle kündigt ihre Online-Konferenz 2021 in Cannes an
Straßburg, Frankreich 15. Juni 2021
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Vom Kino auf die Couch: Beschleunigt COVID eine Produktionsverschiebung von der Leinwand zum Bildschirm?

Dienstag, 13. Juli 2021 von 15:00 bis 17:00 Uhr MESZ

COVID hat uns alle auf unsere heimische Couch geschickt, um während des Lockdowns unsere Lieblingsfilme anzuschauen. Und erst jetzt, über ein Jahr später, öffnen die Kinos wieder und heißen ihr Publikum wieder willkommen. Aber war COVID die Ursache für den Wechsel von der großen Leinwand zum kleinen Bildschirm oder wurde lediglich ein bereits bestehender Trend beschleunigt? Und wie hat sich dieser Wechsel vom Kino zur Couch auf die Produktion von Filmen und Serien ausgewirkt? Die diesjährige Cannes-Konferenz der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle findet online im Rahmen des Marché du Film von Cannes statt und wird zur selben Zeit auch auf YouTube gestreamt. Hier können Sie sich bereits kostenlos online anmelden.

Die traditionelle jährliche Cannes-Konferenz der Informationsstelle findet wie bereits im letzten, so auch in diesem Jahr gänzlich online statt, in der Hoffnung, dass sie nächstes Jahr ins richtige Leben zurückkehrt! Die diesjährige Konferenz befasst sich mit der Verschiebung der audiovisuellen Produktion von der Leinwand zum Bildschirm während der Pandemie (und davor?) und geht einigen Schlüsselfragen nach. Worin bestehen die grundsätzlichen Unterschiede zwischen Kino- und Nicht-Kino-Produktionen, vor allem bei High-End-Serien? Wie hat sich COVID tatsächlich auf die Produktion und den Wechsel von der Leinwand zum Bildschirm ausgewirkt? Was steht für Produktionsunternehmen in Europa angesichts dieses Trends auf dem Spiel, welche Risiken und möglicherweise gar Chancen gibt es? Und was kann die Industrie gemeinsam mit Politik und öffentlichen Einrichtungen unternehmen, um ihre Interessen zu schützen, den Bedrohungen für unabhängige Produktion entgegenzuwirken und kulturelle Vielfalt zu gewährleisten?

Die Experten der Informationsstelle, Maja Cappello und Gilles Fontaine, werden, wie gewohnt, ihre Informationen zum Hintergrund des diesjährigen Themas vorstellen. Unsere Konferenz ist in zwei separate Panels unterteilt: Verschiebungen in der Industrie und Verschiebungen in der Politik. Wie jedes Jahr bringen wir eine hochkarätige Diskussionsrunde aus Fachleuten der Filmindustrie, Rundfunkveranstaltern, Streamern, politischen Entscheidungsträgern und Vertretern öffentlicher Einrichtungen wie Filminstituten zusammen. Unsere Referenten und das Programm werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Die geschäftsführende Direktorin der Informationsstelle, Susanne Nikoltchev, sagte, sie freue sich auf eine weitere Online-Konferenz der Informationsstelle in Cannes, bevor sie hoffentlich im Jahr 2022 zur realen Präsenz zurückkehren werde. Es sei „höchste Zeit, eine Bilanz der Auswirkungen von COVID auf die Produktion in Europa zu ziehen“ und sie erwarte eine „höchst dynamische Diskussion über mögliche Lösungen für die europäische Filmindustrie“.

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