Aktuell

21/01/2015 : Pressemitteilung - Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht die 20. Ausgabe ihres Jahrbuchs

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht die 20. Ausgabe ihres Jahrbuchs Fernsehen, Film, Video und audiovisuelle Abrufdienste. Diese neue Publikation berichtet unter anderem über folgende neue Entwicklungen:

  • In fünf Jahren (2009-2013) haben die europäischen audiovisuellen Gruppen 5,3 % ihres weltweiten Marktanteils verloren.
  • Trotz des gewaltigen Umsatzplus bei den Abrufdiensten war das Jahr 2013 für den audiovisuellen Sektor zum zweiten Mal ein Jahr der Stagnation.
  • Zwischen 2008 und 2012 sind die Betriebseinnahmen der Tochtergesellschaften nichteuropäischer Gruppen, die in der Europäischen Union niedergelassen sind, von 48,2 auf 53,1 Milliarden EUR gestiegen.

Dieses Referenzwerk enthält eine Fülle von gesamteuropäischen Daten (über 40 Länder) zu den unterschiedlichen Geschäftsbereichen des Sektors. Anhand der verschiedenen verfügbaren Indikatoren macht die Informationsstelle deutlich, dass der gesamte audiovisuelle Sektor 2013 ein zweites Jahr der Stagnation erlebt hat. Zum dritten Mal in Folge gehen die Umsätze nicht über 133 Milliarden EUR hinaus. 2013 gab es sogar erstmals einen leichten Umsatzrückgang (-0,1 %). Am stärksten betroffen ist der Videosektor (physisches Video) (-11,3 %), aber auch die Kinoeinnahmen sind 2013 merklich zurückgegangen (-4,3 %), ebenso die Einnahmen aus Videospielen (-1,8 %) und Hörfunk- und Fernsehdiensten (-0,5 %). Das Wachstum bei den Pay-TV-Plattformen (+2,7 %) und den Online-VoD-Angeboten (+46,1 %) hat diesen Rückgang nicht ausgleichen können.

Dieses Referenzwerk enthält dieses Jahr eine wichtige Neuerung: die Analyse der Einnahmen, die von Tochtergesellschaften internationaler Gruppen in der Europäischen Union erzielt wurden.


Lange A., Jahrbuchs Fernsehen, Film, Video und audiovisuelle Abrufdienste, Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, Straßburg, 2014, ISBN 978-92-871-8017-9, EUR 185,00.

Journalisten können ein Gratis-Exemplar zwecks Buchbesprechungen beantragen:
Alison Hindhaugh, alison.hindhaugh@coe.int  - Tel.: + 33 (0)3 90 21 60 10

Diese Publikation können Sie in unserem Online-Shop hier erwerben.

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18/12/2014 : Pressemitteilung - Der Einfluss neuer Technologien auf das Urheberrecht. Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht neue IRIS plus

Durch die digitale Revolution hat sich unser Zugriff auf urheberrechtlich geschützte Werke vollkommen verändert. Onlinedienste, Streaming, Torrents und alle anderen digitalen Verbreitungswege stellen die bestehenden Strukturen der aktuellen Gesetzgebung zum Urheberrecht in Frage. Auf der Suche nach einer geeigneten Regulierungsstruktur scheinen die Gesetzgeber den neuesten technischen Entwicklungen stets hinterherzujagen. Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hat in ihrer Reihe IRIS plus dazu jetzt einen neuen Bericht veröffentlicht:

Der Einfluss neuer Technologien auf das Urheberrecht

Die aktuelle Gesetzgebung zum Urheberrecht wurde zuletzt vor 15 Jahren angepasst. Damals war es die InfoSoc-Richtlinie, in der Regeln für die öffentliche Wiedergabe urheberrechtlich geschützter Inhalte festgelegt waren. Die Weiterverbreitung von Inhalten wird noch immer durch die seit 1993 unverändert geltende Kabel-Satelliten-Richtlinie geregelt. Die Informationsstelle macht sich daran, die aktuelle Situation der Gesetzgebung zu untersuchen, und stellt die Frage nach der Notwendigkeit einer weitreichenden Neuregelung.

Der Einfluss neuer Technologien auf das Urheberrecht – Zeit für eine Überarbeitung unserer Gesetzgebung in Europa?

Diese neue Publikation kann man in unserem Online-Shop hier kaufen.

09/12/2014 : Pressemitteilung - Wer hat Angst vor dem bösen Daten-Wolf? Neue Werbeformen in der konvergenten audiovisuellen Welt

Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht neue IRIS Spezial

„Amazon kennt mich besser als meine Frau“, rief ein bekannter europäischer Medienkritiker neulich bei einer Konferenz. Und vielleicht war das kein Scherz. Das Gesicht der Werbung hat sich für immer verändert. „Kommerzielle Kommunikation“ (wie es heute heißt) findet mittlerweile in einem zunehmend konvergenten Medienuniversum statt. Dadurch verschwimmen die Grenzen zwischen realem Inhalt und Werbung immer mehr. Außerdem werden große Datenmengen – Stichwort „Big Data“ – mit allen Einzelheiten unseres Konsumverhaltens gespeichert und wie eine Währung getauscht, damit Werbetreibende uns mit ihrer Botschaft präziser erreichen können. Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, die ihren Sitz in Straßburg hat und zum Europarat gehört, hat in ihrer Reihe IRIS Spezial jetzt einen ausführlichen Bericht über

Neue Werbeformen in der konvergenten audiovisuellen Welt

veröffentlicht. Diese neue Publikation ist das Ergebnis eines Workshops, den die Informationsstelle und ihre Partner, das Institut für Europäisches Medienrecht (EMR) in Saarbrücken und das Institut für Informationsrecht (IViR) in Amsterdam, veranstaltet haben. Der Workshop (und somit auch die Publikation) beschäftigte sich mit diesen Entwicklungen im Bereich der kommerziellen Kommunikation unter dem Gesichtspunkt ihrer Regulierung. Die Teilnehmer analysierten auch die verschiedenen EU-Richtlinien mit den Regeln für kommerzielle Inhalte und deren Übermittlung über die Vielzahl neuer Kanäle, die in unserem stark vernetzten Umfeld zur Verfügung stehen. Peter Matzneller vom EMR und Jenny Metzdorf von der Universität Luxemburg eröffnen die Publikation mit einem Überblick über die Ergebnisse des Workshops. Diesen neuen Bericht können Sie von unserem Online Shop hier bestellen
 

Die türkische Filmindustrie. Marktentwicklungen 2004 bis 2013

 

Autor: Martin KANZLER, Europäische Audiovisuelle Informationsstelle

 

Das türkische Kino feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag und kann auf eine überaus dynamische und ereignisreiche Geschichte zurückzublicken. Heute ist die Türkei der zweitgrößte europäische Film-Wachstumsmarkt und der siebtgrößte Kinomarkt in Europa, hinter den „fünf großen“ EU-Märkten und der Russischen Föderation.

Der Bericht der Informationsstelle dürfte die umfassendste Marktanalyse der türkischen Filmindustrie sein, die derzeit in englischer Sprache erhältlich ist. Der Bericht kann hier kostenlos heruntergeladen werden.


Barrierefreier Zugang zu audiovisuellen Inhalten - Ein grundlegendes Menschenrecht

Autoren: Cristina Bachmeier, Institut für Europäisches Medienrecht e.V. (EMR), Saarbrücken/Brüssel

Veröffentlicht: 02/12/2014

Diese IRIS plus bietet eine eingehende und unterhaltsame Untersuchung der unterschiedlichen Ansätze, die auf den verschiedenen Ebenen (international oder europäisch, national oder lokal) mit unterschiedlichen Mitteln (regulatorisch oder freiwillig) verfolgt werden. Das Ergebnis ist eine Collage bewährter Vorgehensweisen und guter Beispiele; nichtsdestoweniger zeigt sich, dass die reine Übernahme des Instrumentariums, welches für lineare Medien entwickelt wurde, nicht ausreicht, um ein wirklich barrierefreies Internet zu gewährleisten. Dieser Artikel kann kostenfrei heruntergeladen werden:  Mehr


Veranstaltung - Brüssel Konferenz zu Steueranreizen - Film jetzt verfügbar! (Brüssel, Belgien)

Neuer Bericht und Konferenz
Montag 20. Oktober 2014, 11h-13h (Empfang ab 10h30)
Gastgeber ist die Vertretung des Freistaats Bayern bei der EU in Brüssel, 77 rue Wiertz.

Diese freie und öffentliche Konferenz hat die Auswirkungen der Steuerbefreiungen, ‑nachlässe und ‑gutschriften auf die Produktion von Filmen und audiovisuellen Werken in Europa untersucht. Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hat einen neuen Bericht über die Auswirkungen der Steueranreizen bei der Beratungsfirma Olsberg•SPI bestellt. Die Abschlüsse dieses Berichts wurden von seinen Autoren auf der Konferenz vorgestellt.

Thema des Podiumsgesprächs war der Umgang mit den Bedürfnissen der Produktionsinfrastruktur, die aufgrund von Steueranreizen zugenommen haben. Zudem ist der Frage nachgegangen worden, wie das Wachstum des inländischen und des internationalen Produktionssektors ins Gleichgewicht zu bringen ist. Auch mögliche negative Effekte der Einführung steuerlicher Anreize wurden erörtert.

Den Film der gesamten Konferenz finden Sie hier:

 

18/09/2014 : Pressemitteilung - Nur 16,3% der europäischen Filme zwischen 2003 und 2012 wurden von weiblichen Regisseuren realisiert

  • 8,9% der Besucherzahlen für europäische Filme entfielen auf Filme von weiblichen Regisseuren
  • Im Schnitt entfielen auf einen Film, der von einem männlichen Regisseur inszeniert wurde, mehr als doppelt so viele Besucher wie auf einen Film weiblicher Regisseure

Diese Zahlen stammen aus dem jüngsten Bericht der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle: Female Directors in European film productions. State of play and evolution between 2003 and 2012 (Weibliche Regisseure und europäische Filmproduktion. Aktueller Stand und Entwicklung zwischen 2003 und 2012), der vom Filmanalyst Julio Talavera Milla erstellt wurde. Aus dieser ersten gesamteuropäischen Analyse von Filmen, die von weiblichen Regisseuren inszeniert wurden geht hervor, dass bei gerade einmal 16,3% der europäischen Filme, die zwischen 2003 und 2012 produziert wurden, Frauen Regie führten. Noch größer ist die Differenz, wenn man sich die Besucheranteile ansieht, die auf von Frauen inszenierte europäische Filme entfallen: Hier sind es nur noch 8,9% aller Kinobesucher in Europa in diesem Zeitraum. Die Analyse wurde auf der Grundlage von Daten der LUMIERE Datenbank der Informationsstelle erstellt.

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04/09/2014 : Pressemitteilung - Medienzugang für alle – wie werden behinderte Medienbenutzer durch die europäische Gesetzgebung geschützt? Neuer IRIS plus Bericht der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle

Nie war es so wichtig wie in der heutigen hochvernetzten Welt der Smartphones, Tablets und Smartwatches die Rechte von Menschen mit Behinderungen auf Zugang zu audiovisuellen Inhalten zu schützen. Ein barrierefreier Zugang zu audiovisuellen Inhalten ist im Hinblick auf unser Grundrecht auf Freiheit der Meinungsäußerung und Informationsfreiheit von größter Bedeutung. Doch wie funktioniert die Gewährleistung eines optimalen Zugangs in der Praxis?  Welche Schritte haben die Gesetzgeber in Europa unternommen - und welche sind vorgesehen - , um zu gewährleisten, dass die 15%  der Gesamtbevölkerung in der EU, die von einer Form der Beeinträchtigung betroffen sind, über einen optimalen Zugang nicht nur zum traditionellen Fernsehen, sondern auch zum Internet und zu der wachsenden Anzahl von On- demand-Diensten verfügen? Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle  als Teil des Europarats in Straßburg geht in ihrem jüngsten IRIS plus Bericht diesen Fragen nach:

Medienzugang für alle

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