Aktuell

19/09/2016 : Pressemitteilung - Regionales und lokales Fernsehen in Europa - Ist die Stimme der Regionen noch zu hören?

Regionale und lokale Rundfunkmedien in Europa mögen vielen als eine letzte Bastion für Vielfalt, Volkes Stimme und Demokratie erscheinen. Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle als Teil des Europarats in Straßburg hat gerade eine topaktuelle IRIS Spezial Analyse zum Stand des Regional- und lokalen Fernsehens in Europa veröffentlicht. Professionelle Journalisten können ein Presseexemplar bei Nathalie.fundone@coe.int anfordern.

Dieser neue Bericht bietet in drei Kapiteln einen dringend benötigten Überblick über audiovisuelle Regionalmedien in Europa. Das erste Kapitel beinhaltet einen breiten Überblick über gegenwärtige nationale Entwicklungen und Reformen der vergangenen Jahre, das zweite beleuchtet eingehender einzelne nationale Fallstudien zu Regional- und Lokalmedien, ihre Unterscheidungsmerkmale und Regulierungsansätze, während im dritten ein Blick in die Zukunft des Regional- und Lokalrundfunks geworfen wird.

Regionales und lokales Fernsehen in Europa - ein neuer Bericht am Puls der lokalen Medien in unseren Regionen, den man gelesen haben muss!

Diese neue Publikation können Sie in unserem Online Shop erweben.

07/09/2016 : Pressemitteilung - Russische Filmproduktion ist in den letzten fünf Jahren um 50% gestiegen, internationale Koproduktionen jedoch stark rückläufig

Europäische Audiovisuelle Informationsstelle kündigt Konferenz und Bericht über russische Koproduktionen an

- Die Anzahl der in Russland produzierten Filme ist in den vergangenen fünf Jahren um 50% gestiegen, von 89 auf 134 Spielfilme im Verleih.

- Die Anzahl an Koproduktionen mit Russland sank nach einem Anstieg zwischen 2011 und 2014 im Jahr 2015 abrupt von 24 bis 32 Filme pro Jahr auf gerade einmal 13 (oder von 27% auf 10% aller in Russland angelaufenen Filme).

- Der internationale Markt für russische Filme ist nach wie vor begrenzt: Zwei Drittel aller ausländischen Zuschauer sind in der GUS beheimatet (Ukraine, Kasachstan und Belarus), Litauen, Lettland und Estland zeigen mehr russische Filme als irgendein anderes Land außerhalb der GUS.

Dies sind einige der Erkenntnisse eines neuen Berichts Film Production and Co-Production in Russia, and the Export of Russian Films Abroad  (Filmproduktion und -koproduktion in Russland und der Auslandsexport russischer Filme), der auf einer öffentlichen Konferenz über russische Koproduktionen während der KINO EXPO in St. Petersburg vorgestellt wird. Dieser topaktuelle Bericht fühlt den Puls der russischen Filmindustrie und untersucht deren Leistungsfähigkeit bei Koproduktionen mit anderen Ländern sowohl in quantitativer als auch qualitativer Hinsicht. Die statistische Analyse wird durch offene Interviews mit russischen Branchenfachleuten ergänzt.

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle und Nevafilm Research laden Sie zu dieser Konferenz und zur Vorstellung des Berichts am Donnerstag, den 22. September von 9:00 bis 12:00 Uhr in St. Petersburg ein. Details zur Anmeldung zu dieser kostenlosen Konferenz finden Sie hier. Alle Teilnehmer erhalten ein kostenloses Exemplar des Berichts, und nach der Konferenz können Sie bei einem Fingerfood-Buffet Kontakte pflegen.

Während der Konferenz wird eine „Both Sides Now“ Podiumsdiskussion zu internationalen Koproduktionen mit Russland stattfinden. Produzenten aus der EU und Russland werden Erfahrungen und Best Practices zu Koproduktionen mit und in Russland austauschen. Das vollständige Konferenzprogramm finden Sie hier auf Englisch.

02/08/2016 : Pressemitteilung - Förderung von Filmen und Fernsehinhalten in Europa von 2010 bis 2014 um 13,4% in die Höhe geschnellt

Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht aktualisierte Ausgabe ihres richtungsweisenden Berichts zur Filmförderung 

  1. Steuerliche Anreizmodelle (Gutschriften, Nachlässe und Vergünstigungen) von 2008 bis 2014 mehr als verdoppelt (von 12 auf 26).
  2. 74,9% der Filmförderung in Europa aus nationalen/Bundesförderfonds (im Jahresdurchschnitt EUR 1,895 Milliarden)
  3. Gesamtausgaben der Film- und AV-Förderfonds in Europa im Durchschnitt EUR 2,29 Milliarden pro Jahr.

Dies sind die Erkenntnisse des Berichts Öffentliche Finanzierung von Filmen und Fernsehinhalten - Soft Money in Europa heute, der gerade von der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle als Teil des Europarats in Straßburg veröffentlicht wurde. Dieser neue Bericht von Julio Talavera Milla, Analyst der Informationsstelle, wird am Samstag, den 6. August auf dem Festival del film Locarno während der Branchentage des Festivals vorgestellt. Weitere Informationen hier. Der Bericht bietet eine ausführliche Analyse der wirtschaftlichen Daten zur europäischen Film- und Fernsehfinanzierung im Zeitraum 2010 - 2014. Diese Publikation können Sie in unserem On-Line Shop erwerben. Medienjournalisten können ein Presseexemplar von nathalie.fundone@coe.int beantragen.

Abbildung 1 Gesamteinnahmenentwicklung bei Film- und AV-Förderfonds in Europa

In Mio. EUR, Basisjahr = 2010

 

25/07/2016 : Pressemitteilung - Die aktuelle Lage öffentlich-rechtlicher Medien in Armenien, Georgien und Aserbaidschan

Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht neuen kostenlosen Bericht zu öffentlich-rechtlichen Medien im Transkaukasus.

Vor nunmehr fünfundzwanzig Jahren endete in Armenien, Georgien und Aserbaidschan die sowjetische Herrschaft, und die transkaukasischen Länder konnten ihre eigenen unabhängigen öffentlich-rechtlichen Medien aufbauen. Wie gehen sie nun heute, fünfundzwanzig Jahre später, mit den Herausforderungen eines glaubwürdigen Systems öffentlich-rechtlicher Medien um? Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle als Teil des Europarats in Straßburg hat soeben einen einzigartigen neuen Bericht mit dem Titel Öffentlich-rechtliche Medien im Transkaukasus veröffentlicht, den sie hier kostenlos herunterladen können.

08/07/2016 : Pressemitteilung - Sportrechte in TV und VoD – Exklusivität gegen Informationsanspruch

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht einen neuen Bericht!

Unmittelbar vor dem Endspiel Frankreich – Portugal bei der Fußball-Europameisterschaft 2016 am Sonntag Abend hat die zum Europarat gehörende Europäische Audiovisuelle Informationsstelle in Straßburg einen neuen Bericht über Sportrechte im europäischen Fernsehen und On-Demand-Angebot veröffentlicht. Die Publikation steht hier kostenlos zum Download bereit (nur in englischer Sprache - die deutsche Version erscheibnt bald). Für Sportrechte wechseln in Europa riesige Summen den Besitzer. So wurden etwa für die Rechte an den Fußballspielen der britischen Premier League zwischen 2013 und 2016 GBP 1000 Mio  ausgegeben. Ein Premier-League-Bundle von Sky kostet aktuell jährlich GBP 570 – und ist damit bei weitem nicht für jeden erschwinglich. Wer sorgt also dafür, dass wir alle unabhängig vom Geldbeutel über große Sportereignisse auf dem Laufenden bleiben? Dieser neue Bericht geht der Frage nach, wie das EU-Medienrecht dafür sorgt, dass wir um das Recht auf Fußball nicht kämpfen müssen!

04/07/2016 : Pressemitteilung - Medienbesitz: gesamteuropäische Mediengruppen auf dem Vormarsch?

Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht neue Analyse des Medienmarktes

  • Die 15 größten gesamteuropäischen Vertriebsgruppen für audiovisuelle Medien hatten zusammen einen Marktanteil von 68% am Pay-TV-Markt in der EU. Auf sechs Gruppen, die in diesem Bericht analysiert werden (Deutsche Telekom, Liberty Global, Orange, Sky, Viasat und Vivendi), entfallen 50% der Pay-TV-Abonnenten in der EU.
  • Zu den drei „länderübergreifenden” Gruppen in diesem Bericht (Central European Media Enterprises, Modern Times Group und RTL Group) gehören die wichtigsten Akteure (unter den Top-4 nach Zuschauermarktanteilen) in 17 europäischen Ländern.
  • Es gibt 13 gesamteuropäische Rundfunkveranstalter, in deren Besitz sich (direkt oder über Tochterunternehmen) die bekanntesten Marken- und Pay-TV-Kanäle in ganz Europa befinden. Neun davon gehören zu den großen US-amerikanischen Fernseh- und Filmproduktionsgesellschaften.
  • Die geographische Verteilung der Vertriebsgruppen und ihre Synergien in Technologie sowie die Existenz von länderübergreifenden Rundfunkveranstaltern haben zur Entwicklung einer Reihe regionaler Abrufdienste geführt.

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hat soeben ihren ersten Bericht über gesamteuropäische Mediengruppen veröffentlicht. Der Bericht stützt sich auf Daten, die in der Datenbank MAVISE zusammengetragen wurden. Der neue 56-Seiten-Bericht – Media ownership: towards pan-European groups? – kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Eine Auswahl von 6 gesamteuropäischen Vertriebsgruppen und ihr geographischer Fußabdruck

Quelle: Europäische Audiovisuelle Informationsstelle – Bericht über die Analyse von Unternehmen

Traditional Broadcasting - is it still relevant? Prag-Vorträgen jetzt online verfügbar

Dominieren audiovisuelle Abrufmediendienste bereits den audiovisuellen Medienmarkt - so sehr, dass sie die Geschäftsmodelle traditionellen Rundfunks in Frage stellen können? Diese Frage haben wir uns anlässlich unserer Konferenz, die am 9. Juni im Rahmen unserer Tchechischen Präsidentschaft in Prag stattgefunden hat. Unser Expertenpanel, sowie Vertreter sämtlicher Regulierer und Rundfunkveranstalter haben mit unserem tschechischen Publikum die jeweiligen Rollen des klassischen Rundfunks sowie der neuen Abrufdiensten untersucht.

Links zu den Vorträgen:

Maja Cappello & Gilles Fontaine The economic weight of different audiovisual media services and adjusting European legislation
Michael Wagner

The recent developments of the Public Service Model and future of linear services

Emilie Anthonis

The recent developments of the Commercial Model  and future of linear services

Vlasta Roškotová & Vladimír Kroupa Today’s role of television in the Czech Republic
Luboš Kukliš

Regulatory challenges relating to the co-existence of different audiovisual media services

Halina Rostek Regulatory challenges relating to the co-existence of different audiovisual media services

 


16/06/2016 : Pressemitteilung - Jeder zweite europäische Film wird in der EU als VoD verwertet doch US-Filme dominieren nach wie vor das VoD-Angebot in Europa

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hat soeben die letzten Zahlen über die Film- und Video-on-Demand-Märkte in Form eines brandaktuellen Berichts vorgelegt: Die Verbreitung von Filmen über VoD-Dienste und Kinos in der Europäischen Union; der Bericht kann HIER kostenlos heruntergeladen werden.

Dieser Bericht untersucht, z.B., wie viele Kinofilme in VoD-Kataloge aufgenommen werden und vergleicht die Verbreitung über Kino bzw. VoD.

Anteile der Filme, die in der EU von 2005 bis 2014 im Kino verwertet wurden und im Oktober 2015 als VoD verfügbar waren, in %

Quelle: LUMIERE-Datenbank und Bericht der Informationsstelle „Origin of films in VOD catalogues in the EU”

Link zur Pressemitteilung hier.

13/06/2016 : Pressemitteilung - Abschlussbericht: Mapping the Animation Industry in Europe wird in Annecy vorgestellt

 

  • Wie sehen die wichtigsten Zahlen für den Animationsfilmsektor in Europa aus?

     

  • Welches sind die wichtigsten Branchentrends?

 

  • Welches sind die wichtigsten Herausforderungen für den europäischen Animationsfilmsektor?

 

 

Antworten auf diese Fragen versucht der Abschlussbericht zu der Studie Mapping the Animation Industry in Europe (Die Animationsfilmbranche in Europa – eine Bestandsaufnahme) zu finden, den die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle auf dem European Film Forum vorstellen wird. Das von der Europäischen Kommission organisierte Europäische Filmforum findet am 15. Juni in Annecy im Rahmen des Festival International du Film d'Animation d'Annecy (des Internationalen Animationsfilmfestivals Annecy) statt.

Der Bericht ergänzt die ersten Ergebnisse, die bereits im Focus on Animation veröffentlicht wurden, und stellt die zweite Phase eines ehrgeizigen Forschungsprojekts zur Animationsfilmbranche dar – dem ersten Projekt dieser Art in Europa –, das von der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle im Auftrag der Europäischen Kommission durchgeführt wurde.

Der Bericht wird auf der Homepage der Europäischen Kommission veröffentlicht und kann HIER kostenlos heruntergeladen werden.