Aktuell

08/01/2018 : Pressemitteilung - Frankreich übernimmt Präsidentschaft der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle für 2018

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle beginnt das neue Jahr unter französischer Präsidentschaft. Die Informationsstelle, die ihren Sitz in Straßburg hat und zum Europarat gehört, bietet seit 1992 Fakten und Zahlen zur Film-, Fernseh- und Videowirtschaft in Europa. Sie arbeitet mit einer jährlich wechselnden Präsidentschaft, die 2017 bei Polen lag und nun von Frankreich übernommen wird.

Frankreich ist im Lenkungsorgan der Informationsstelle, dem Exekutivrat, durch Elizabeth Le Hot vertreten, die  Abteilungsleiterin zuständig für die Entwicklung der kulturelle Wirtschaft in der GD Medien- und Kulturwirtschaft im französischen Ministerium für Kultur und Kommunikation. Am 5. Juni 2018 wird die französische Präsidentschaft der Informationsstelle in Paris eine öffentliche Medienkonferenz zum Thema Videoplattformen veranstalten.

Susanne Nikoltchev, Geschäftsführende Direktorin der Informationsstelle, dankte der scheidenden polnischen Präsidentschaft für die „hervorragende und beispiellose Unterstützung“ im Jahr 2017, dem Jahr des 25-jährigen Jubiläums der Informationsstelle. Sie freue sich auf die Zusammenarbeit mit Frankreich als einem der „fünf großen audiovisuellen Märkte in Europa und einem wichtigen und dynamischen Akteur im Bereich der Kulturwirtschaft.“

05/12/2017 : Pressemitteilung - 28 % aller Kinofilme im Fernsehen in Europa sind europäische Filme

Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht neue kostenlose Studie: Films on TV: Origin, age and circulation (Filme im Fernsehen – Herkunftsland, Alter und Verbreitung)

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In Europa hergestellte Kinofilme machten 28 % der Filme aus, die 2015–2016 von einer Stichprobe von Fernsehsendern gezeigt wurden. Die Stichprobe umfasst insgesamt 131 Fernsehsender aus 18 verschiedenen EU-Ländern. Diese Erkenntnisse stammen aus einem neuen Bericht der zum Europarat gehörenden Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle: Films on TV: Origin, age and circulation (Filme im Fernsehen – Herkunftsland, Alter und Verbreitung).

Die Informationsstelle hat diesen kostenlosen Bericht für die GD CONNECT der Europäischen Kommission erstellt.

23/11/2017 : Pressemitteilung - Kommerzielle Kommunikation in der Revision der AVMD-Richtlinie

Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht umfassende neue Studie – kostenlos zum Herunterladen

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Werbung ist für die europäische Gesetzgebung schon immer eine Herausforderung gewesen. Für den Gesetzgeber gilt es, den Anliegen und Bedürfnissen unterschiedlichster Stakeholder gerecht zu werden: beispielsweise den Lobbyisten für Kinderschutz, den Gesundheit- und Sicherheitsaktivisten und den Kämpfern gegen Geschlechterstereotypen einerseits und der Pharmaindustrie, der Modebranche und den Spielzeugherstellern z.B. andererseits. Als wäre dies nicht kompliziert genug, kommen erschwerend die digitale Auslieferung von Inhalten, lineare und nichtlineare Dienste und auch die schnelllebige Welt der sozialen Medien hinzu. Mit der Revision der Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste (AVMD-RL) erfolgt zurzeit eine intensive Überarbeitung der europäischen Mediengesetzgebung. Wir haben soeben eine neue Analyse darüber veröffentlicht, inwieweit die derzeitigen Rechtsvorschriften über Werbung, Sponsoring und Produktplatzierung von dieser Revision betroffen sind und welche Änderungen zu erwarten sind.

Informieren Sie sich mit diesem neuen kostenlosen Bericht über den Stand der Dinge im europäischen Werberecht und erfahren Sie, was die Zukunft bringen könnte!

20/11/2017 : Pressemitteilung - Griechenland ist wieder Mitglied der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle

Die Informationsstelle, die ihren Sitz in Straßburg hat und zum Europarat gehört, hat soeben bekannt gegeben, dass Griechenland ihr wieder als Mitgliedstaat angehört. Griechenland hatte seine Mitgliedschaft aufgrund wirtschaftlicher Verwerfungen zum Januar dieses Jahres zurückgezogen. Dadurch konnte die Informationsstelle den griechischen audiovisuellen Fachleuten ihr Know-how nicht mehr anbieten, doch in gutem Glauben und in der Hoffnung auf bessere Tage stellte sie weiterhin grundlegende Fakten und Zahlen zur Film-, Fernseh- und VoD-Wirtschaft in Griechenland bereit. Griechenland wird im Exekutivrat der Informationsstelle vom Griechischen Nationalrat für Hörfunk und Fernsehen vertreten. Link zur Pressemitteilung.

12/10/2017 - 329 Kinderfernsehkanäle sind aktuell in Europa aktiv

Vor der Eröffnung des MIP Juniors, Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht neuen Bericht zum Kinder-fernsehen

Diese Zahl stammt aus dem neuen Bericht der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle, der gratis zum Download bereitsteht: Children’s TV channels in Europe - Who are the key players? Der Bericht ist auf Englisch und enthält eine Zusammenfassung auf Deutsch. Zum Download geht's hier.


25/09/2017 : Pressemitteilung - Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht Ergebnisse ihres Brüsseler SatCab-Workshops!

Unmittelbar bevor das Europäischen Parlament diese Woche über Urheberrechte in Bezug auf bestimmte Online-Übertragungen von Rundfunkveranstaltern und die Weiterverbreitung von Fernseh- und Hörfunkprogrammen debattiert, befasst sich ein neuer Bericht damit, was hierbei auf dem Spiel steht.

Am 21. Juni fand in Brüssel ein Round-Table-Workshop statt, bei dem bestimmte Aspekte der von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen sogenannten SatCab-Verordnung erörtert wurden, in der diese Regeln festgelegt werden sollen. Die Organisation des Workshops und die Moderation der Diskussion wurden auf Anfrage der Europäischen Kommission von der zum Europarat gehörenden Europäische Audiovisuelle Informationsstelle übernommen. Als Ergebnis des Workshops liegt nun ein neuer Bericht vor. Hier finden Sie die Zusammenfassung der Diskussionen während des Workshop mit Links zu den Vorträgen der Teilnehmer.

04/07/2017 : Pressemitteilung - Ausnahmen und Beschränkungen des Urheberrechts

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht neue Studie, die zum kostenlosen Download bereitsteht

Zum Download geht's hier

Im September letzten Jahres hat Andrus Ansip, der für den digitalen Binnenmarkt zuständige Vizepräsident der Kommission, angekündigt, „die Bestimmungen des europäischen Urheberrechts an die neue digitale Welt anzupassen“.  Er verwies auf die vielen Herausforderungen hinsichtlich digitaler Inhalte: „Europäische Kreativinhalte sollten nicht unzugänglich sein, müssen aber umfassend geschützt werden, insbesondere, um bessere Vergütungsmöglichkeiten für die europäischen Urheber zu erreichen.“ Die Europäische Kommission hat ihr neues Urheberrechtspaket im September 2016 vorgelegt. Die Vorschläge werden derzeit vom Europäischen Parlament und dem Ministerrat geprüft.

Als Orientierungshilfe bei diesem komplexen Verfahren hat die Europäischen Audiovisuelle Informationsstelle, eine Einrichtung des Europarats in Straßburg, ihren letzten IRIS Plus-Bericht veröffentlicht: Ausnahmen und Beschränkungen des Urheberrechts. Der Bericht ist angesichts der zumeist komplexen urheberrechtlichen Bestimmungen für Ausnahmen und Beschränkungen in Europa eine wertvolle Hilfe.