Aktuell

14/07/2014 : Pressemitteilung - Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht ihr neues statistisches Jahrbuch

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle (Europarat, Straßburg) veröffentlicht heute den zweiten Band ihres Jahrbuchs 2013 Fernsehen, Film, Video und audiovisuelle Abrufdienste – die gesamteuropäische Lage. Dieses Referenzwerk – das inzwischen bereits in seiner 19. Auflage erscheint – enthält eine Fülle von Daten und Analysen zur Rolle der europäischen Film- und Fernsehindustrie auf dem Weltmarkt, über die Entwicklung der Vertriebsplattformen, über Fernsehdienste und audiovisuelle Abrufdienste, aber auch über den europäischen Kino- und Videomarkt. Außerdem – und das ist neu - veröffentlicht das Jahrbuch in diesem Jahr erstmals eine Analyse zur Rolle europäischer Spielfilme in den Programmen amerikanischer Fernsehsender.

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10/07/2014 : Pressemitteilung - Mehr als 3.000 audiovisuelle Abrufdienste in der EU

  • Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hat heute einen neuen Bericht über On-Demand Audiovisual Markets in the European Union (Der Markt für audiovisuelle Abrufdienste in der Europäischen Union) herausgegeben, der von der Generaldirektion der Europäischen Kommission für Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien veröffentlicht wurde.
  • Dieser Bericht kann auf der Website der Europäischen Kommission über die Digitale Agenda abgerufen werden: https://ec.europa.eu/digital-agenda/news-redirect/16714

Der Bericht gibt einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der audiovisuellen Abrufdienste in der EU im Jahr 2013 und enthält eine Marktanalyse sowie die wichtigsten Daten über diesen überaus komplexen und rasch wachsenden Markt..

Eines der zentralen Themen des Berichts ist die Beschreibung der unterschiedlichen Geschäftsmodelle audiovisueller Abrufdienste einschließlich ihrer Marktentwicklung in der EU:

  • Werbefinanzierte audiovisuelle Abrufdienste (Catch-up-TV, offene Plattform, Markenkanäle usw.);
  • Kostenpflichtige VoD-Dienste (Einzelverkauf und Verleih);
  • VoD-Abonnements (SVoD);
  • Audiovisuelle Abrufdienste öffentlich-rechtlicher Rundfunkveranstalter.

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03/07/2014 : Pressemitteilung - Europäische Kinderfilme verkaufen sich an der Kinokasse im Schnitt fünfmal so gut wie Filme für ältere Zielgruppen

 

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht einen neuen Bericht über europäische Kinderfilme

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hat vor wenigen Tagen einen neuen Bericht über das Thema „Die Kinoauswertung europäischer Kinderfilme“ (englischer Originaltitel: The theatrical circulation of European children’s films) veröffentlicht. Vorgestellt wurde der Bericht vom Analysten der Informationsstelle für den Bereich Film, Martin Kanzler, auf dem KIDS Regio Forum, das am 20. Juni in Erfurt (Deutschland) stattgefunden hat.

Die Studie untersucht die Kinoauswertung und Zirkulation europäischer Kinderspielfilme, d.h. von Filmen, die sich in erster Linie an Kinder bis zu der Altersgruppe von 12 Jahren richten, im Vergleich zu Spielfilmen für ältere Zielgruppen. Im Rahmen einer umfangreichen Sample Analyse wurden zu diesem Zweck 648 Kinderspielfilme und mehr als 8 700 Spielfilme für ältere Zielgruppen, die in den Jahren 2004 bis 2013 produziert wurden und in die Kinos kamen, analysiert. Untersucht wurden sowohl Live-Action Filme als auch Animationsfilme.

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23/06/2014 : Pressemitteilung - Europäische Audiovisuelle Informationsstelle ernennt italienische Regulierungsexpertin zur neuen Chefin für juristische Informationen

Die Audiovisuelle Informationsstelle als Teil des Europarats in Straßburg verkündete soeben, Maja Cappello werde die Leitung der Abteilung für juristische Informationen der Informationsstelle ab dem 1. Juli übernehmen. Cappello war früher Leiterin der Abteilung für digitale Rechte der italienischen Regulierungsbehörde AGCOM sowie Vizepräsidentin der Europäischen Plattform der Regulierungsbehörden (EPRA), die ihren Sitz bei der Informationsstelle hat.

Cappello, die italienisch-norwegischer Abstammung ist, erklärte, sie freue sich, nachdem sie die Daten und Erkenntnisse der Informationsstelle viele Jahre genutzt habe, nun mit ihrem Know-how selbst zur Arbeit der Organisation beizutragen. Darüber hinaus freue sie sich auf die Zusammenarbeit mit dem Exekutivrat der Informationsstelle.

Die geschäftsführende Direktorin der Informationsstelle Susanne Nikoltchev, in deren Fußstapfen Cappello als Abteilungsleiterin für juristische Informationen treten wird, begrüßte diese Entscheidung nachdrücklich. Cappello bringe „langjähriges Fachwissen in den Bereichen audiovisuelle Mediendienste und Urheberrechte in die Arbeit der Informationsstelle ein.“ Sie werde ihre „wertvollen europäischen Gesamteinblicke in aktuelle Regulierungsfragen“ der Medien beisteuern und sei eine „langjährige Freundin und Unterstützerin“ der Arbeit der Informationsstelle.

19/06/2014 : Pressemitteilung - Medien im Gerichtssaal - ein schmaler Grat zwischen Medienverfahren und unserem Recht auf Information? Neuer IRIS plus Bericht der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle

Diese Woche findet in Großbritannien ein wichtiger „Terrorprozess“ unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Minister der Regierung entschieden sich mit richterlicher Unterstützung für den beispiellosen Antrag, den Prozess gegen Erol Incedal und Mounir Rarmoul-Bohadjar, zwei Terrorverdächtige, „im Interesse der nationalen Sicherheit“ im Geheimen stattfinden zu lassen. Diese Abkehr von einer „offenen Justiz“ wirft ernste Fragen zur Rolle und zum Einfluss der Medien im Gerichtssaal auf. Geltende europäische Mediengesetzgebung zur Gerichtsberichterstattung wird von der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle als Teil des Europarats in Straßburg in ihrem jüngsten IRIS plus Bericht untersucht: Medien im Gerichtssaal. (mehr)

 

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Rückgang der Kinoeinnahmen in der Europäischen Union 2013 aber das erste Quartal 2014 gibt Anlass zu Optimismus

  • Bruttoeinspielergebnisse in der EU 2013 um 4,3% unter den Vorjahresergebnissen, aber die Zahlen des ersten Quartals geben Anlass zu Optimismus für 2014.
  • Teil 2 von „Ich - Einfach unverbesserlich" (Originaltitel: Despicable Me) und Der Hobbit – Smaugs Einöde an der Spitze der EU-Charts.
  • Marktanteile für europäische Filme gehen von 28,9% auf 26,2% zurück
  • EU-Filmproduktion weiter auf Wachstumskurs: 2013 1 546 Spielfilme produziert
  • 87% der EU-Kinoleinwände Ende 2013 digitalisiert

 

Erstes Quartal 2014 vielversprechend

Geht man von den provisorischen Zahlen des ersten Quartals aus 11 EU-Märkten aus, so hat die Zahl der Kinobesucher in der Europäischen Union in den ersten drei Monaten dieses Jahres im Vergleich zum selben Zeitraum 2013 zugenommen. In drei der fünf großen EU-Filmmärkte ist der Zuwachs im ersten Quartal erheblich, vor allem in Frankreich (+18,9%), Italien (+13%) und Spanien (+8,7%). Damit konnte ein Rückgang der Besucherzahlen in Deutschland und im Vereinigten Königreich ausgeglichen werden und die kumulative Zahl der Kinobesucher in diesen fünf Märkten nahm um 5,6% zu.

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Das Urheberrecht und der Schutz personenbezogener Daten - Intermediäre im Spannungsfeld zweier Rechtsgebiete

Autoren: Dr. Martin Rupp und Mag. Peter Matzneller, LL.M. Eur., Institut für Europäisches Medienrecht e.V. (EMR), Saarbrücken/Brüssel

Veröffentlicht: 01/05/2014

Das Datenschutzrecht setzt der „unbegrenzten Auskunft" Grenzen. Auch dem Urheberrechtsverletzer – oder gar nur dem potentiellen Schädiger – stehen die Rechte zu, die ihm das Datenschutzrecht zur Wahrung seiner informationellen Selbstbestimmung gewährt. Die Rechtsordnung ist daher gehalten, diesen sensiblen Bereich zu kalibrieren. Einerseits bedarf der Rechteinhaber zur effektiven Durchsetzung seiner Rechte gewisser Informationen. Andererseits verlangt das Datenschutzrecht, einer Ausuferung dieser Auskünfte entgegenzutreten. Dieses Spannungsverhältnis betrachtet der vorliegende Beitrag.  Mehr


Der Fernseh- und Video-on-Demand-Markt in der Russischen Föderation

Autoren: KVG Research / OBS

Veröffentlicht: 07/02/2014

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht einen neuen Bericht: "TV Market and Video on Demand in the Russian Federation" (Der Fernseh- und Video-on-Demand-Markt in der Russischen Föderation). Dieser Bericht wurde von der KVG Research herausgegeben, einem Consulting-Unternehmen mit Sitz in Moskau. Er analysiert die Inhalte, die von den größten russischen Fernsehsendern ausgestrahlt werden. Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht einen brandneuen kostenlosen Bericht.  Mehr