Aktuell

17/06/2015: Focus on Animation - Neuer Bericht jetzt gratis erhältlich!

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hat im Rahmen des MIFA-Workshops, den sie gemeinsam mit der Europäischen Kommission am 17. Juni 2015 organisiert hat, erste Ergebnisse der von Creative Europe finanzierten Studie „Mapping of the Animation Industry in Europe“ präsentiert. Der Bericht - Focus on Animation - wurde in der ersten Phase dieses Projekts erfasst. Er ist ab sofort kostenlos erhältlich auf der Website der Europäischen Kommission HIER.

Link zur Pressemitteilung HIER.


10/06/2015 : Pressemitteilung - „Liebling, ich habe die Kinder erschreckt...“ Der Jugendschutz in einem konvergenten Medienumfeld

Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht neuen IRIS plus Bericht.

Eine aktuelle Studie von EU Kids online zeigt, dass Kinder von 9 bis 16 Jahren im Durchschnitt 88 Minuten täglich im Internet surfen. Angesichts der überaus zweifelhaften Befähigungen des Internets als Babysitter kann man sich jedoch fragen: „Wer passt hier eigentlich auf die Kinder auf?“. Selbst die neue App YouTube Kids, so gut sie auch gemeint sein mag, hat sich in der jüngsten Zeit einige schwere Schnitzer erlaubt, indem Kindern über diesen Kanal Inhalte mit Kraftausdrücken und Hinweisen auf Drogen, Gewalt und Selbstmord zugänglich gemacht wurden. Höchste Zeit also, dass die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle als Teil des Europarats in Straßburg einen neuen umfassenden und kostenlosen Bericht mit dem Titel "Der Jugendschutz in einem konvergenten Medienumfeld" veröffentlicht, um einen Blick auf die Schutzmechanismen zu werfen, die bei den unterschiedlichen Inhaltskanälen installiert sind. Den kostenlosen Bericht erhalten Sie HIER.

 

Dieser kostenlose IRIS plus Bericht im neuen Format ist von einem ausführlichen Literaturverzeichnis mit Links zu allen Referenztexten begleitet. Dieses Literaturverzeichnis kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Alle neuen IRIS plus Berichte werden ab sofort kostenlos auf dieser Website veröffentlicht.

05/05/2015 : Pressemitteilung - Anstieg der Kinoeinnahmen in der Europäischen Union 2014 - Europäische Filme brechen Rekorde bei den Marktanteilen

  • Bruttoeinspielergebnisse in der EU steigen 2014 leicht um 0,6 % auf 6,32 Milliarden EUR
  • Die neuesten Teile der Hobbit-Trilogie und der Romanverfilmung The Hunger Games (Die Tribute von Panem) an der Spitze der EU-Charts
  • Marktanteile für europäische Filme steigen auf den Rekordwert von 33,6 %
  • EU-Filmproduktion weiter auf Wachstumskurs: mehr als 1 600 Spielfilme
  • Kinodigitalisierung nahezu abgeschlossen: 92 % der EU-Kinoleinwände Ende 2014 digitalisiert

 

Leichter Anstieg bei den Bruttoeinspielergebnissen in der EU 2014

Anhand vorläufiger Daten schätzt die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, dass die Bruttoeinspielergebnisse in den 28 EU-Mitgliedstaaten 2014 geringfügig gestiegen sind, und zwar auf 6,32 Milliarden EUR (ein Plus von 40 Millionen EUR gegenüber 2103). Gegenüber dem Vorjahr ist das zwar ein Anstieg von 0,6 %, aber immer noch der zweitniedrigste Wert der letzten fünf Jahre. Wie 2013 entsprach das Wachstum der Bruttoeinspielergebnisse in etwa den Veränderungen bei den Kinobesucherzahlen, die 2014 ein bescheidenes Wachstum von 0,7 % aufwiesen: 2014 wurden schätzungsweise 911 Millionen Eintrittskarten verkauft, etwa 6,5 Millionen mehr als 2013. Daraus geht hervor, dass der Preis der Kinokarten in ganz Europa –gemessen in Euro – seit 2012 mehr oder weniger stabil geblieben ist, und zwar bei 6,9 EUR.

Link zu Pressemitteilung hier.

Television in the regions: Spain and the United Kingdom

Autoren: Deirdre Kevin, European Audivosual Observatory

Veröffentlicht: 04/05/2015

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hat vor kurzem zwei Snapshot-Studien zum Thema regionale und lokale Fernsehsender in Großbritannien und Spanien veröffentlicht. Diese Länder repräsentieren zwei sehr unterschiedliche Fernsehlandschaften.

Spanien charakterisiert sich traditionell durch eine Vielfalt von lokalen Fernsehkanälen, während das Vereinigte Königreich erst vor kurzem begann, ein lokales Fernsehsendersystem über das digitale terrestrische Fernsehen zu entwickeln. Siehe die Berichte für weitere Details über die regionalen Sender und deren Programmangebote und für einen Überblick über die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den spanischen Sektor. Entdecken Sie, wo regionale Fernsehsender beliebter sind als die nationalen Fernsehkanäle.

  • Zur Studie (auf Englisch) über die Fernsehlandschaft in Spanien, klicken Sie hier.
  • Zur Studie (auf Englisch) über die Fernsehlandschaft im Vereinigten Königreich, klicken Sie hier.

Die Entwicklung des europäischen Marktes für audiovisuelle Abrufdienste

Autoren: Christian Grece, André Lange, Agnes Schneeberger und Sophie Valais - Europäische Audiovisuelle Informationsstelle

Veröffentlicht: 10/04/2015

Die Europäische Kommission hat soeben einen brandneuen Bericht über den VoD-Markt in Europa veröffentlicht. Er steht kostenlos zur Verfügung auf der Website der Kommission. Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hat den Inhalt dieses Berichts aufbereitet.

Neben umfassenden Statistiken für das Jahr 2014 zu audiovisuellen Abrufdienste, die in der EU etabliert und verfügbar sind, werden in diesem Bericht fünf Abschnitte vorgeführt, die dazu beitragen, die Entwicklung dieses dynamischen Sektors und seine Auswirkungen auf die gesamtaudiovisuelle Landschaft zu verstehen:

  • Online-Werbung in der EU im Jahr 2013.
  • Die jüngsten Entwicklungen des SVoD-Marktes in Europa im Jahr 2014.
  • Der Anteil und die Herausstellung europäischer Werke in VoD-Katalogen.
  • Die Rolle der Anbieter von VoD-Dienste und Vertriebsplattformen in der Finanzierung von Filmen und audiovisueller Produktion.
  • Die Messung des fragmentierten audiovisuellen Publikums.

Dieser Bericht kann kostenlos auf Englisch von der Website der Europäischen Kommission heruntergeladen werden (siehe hier).

26/02/2015 : Pressemitteilung - Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht einen Bericht über die von den europäischen Fernsehsendern zwischen 2006 und 2013 ausgestrahlten fiktionalen Programme

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht einen zusammenfassenden Bericht über den Anteil der fiktionalen Programme bei einer Auswahl europäischer Fernsehsender im Zeitraum zwischen 2006 und 2013. Zu den fiktionalen Programmen gehören fünf leicht bestimmbare Formate: Filme, die für das Fernsehen produziert werden (TV-Filme), Serien und Seifenopern, Animationen (außer für das Kino produzierte Animationen), Kinofilme (einschließlich Animationen) und Kurzfilme.

Herkunft der Fiktion

Die Analyse der Herkunft der fiktionalen Programme ergibt je nach Art und Empfangsland der Sender sehr unterschiedliche Situationen.

Nur zwei Senderkategorien haben insgesamt mehr als 50 % europäische Fiktion im Programm. Die Kultur- und Bildungssender (die am wenigsten Fiktion ausstrahlen) bieten überwiegend europäische Werke (78,3 % der Sendezeit 2013, von denen etwas weniger als ein Drittel aus heimischen Produktionen stammt und die übrigen zwei Drittel importiert werden oder Koproduktionen sind). Der Anteil der Sendezeit, die auf europäische Fiktion entfällt, die von den öffentlich-rechtlichen Vollprogrammsendern ausgestrahlt wurde, lag 2013 bei 57,6 %, darunter mehrheitlich nicht-heimische Werke.

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26/03/2015 : Pressemitteilung - Die Informationsstelle gibt neuen Leiter der Abteilung für Informationen über Märkte und Finanzierungen bekannt

Gilles Fontaine, derzeit stellvertretender Direktor des französischen Medienforschungsinstituts IDATE, wird im Juni dieses Jahres die Nachfolge von André Lange als Leiter der Abteilung für Informationen über Märkte und Finanzierungen in der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle übernehmen. Gilles Fontaine verfügt über ein hohes Maß an internationaler Erfahrung im Bereich Erhebung und Analyse von Wirtschaftsdaten. Weitere Stationen seiner beruflichen Tätigkeit waren die SOFIRAD (ein staatliches französisches Unternehmen, das für das Management staatlicher Beteiligungen in den Medien verantwortlich ist), wo er für Kapitalinvestitionen in die Medienindustrie zuständig war, und die Caisse des dépôts et consignations. Außerdem hat er verschiedene Posten im französischen Kulturministerium und in der französischen Botschaft in Havanna bekleidet.

Gilles Fontaine erklärte, er freue sich darauf, eine „europäische Mission im Bereich Wirtschafts- und Finanzanalyse der europäischen audiovisuellen Industrie” zu übernehmen. Er würdigte die Arbeit seines Vorgängers André Lange und versicherte, er wolle die Arbeit der Informationsstelle mit „hoffentlich ebenso viel Leidenschaft und Dynamik” fortführen. (mehr)

18/12/2014 : Pressemitteilung - Der Einfluss neuer Technologien auf das Urheberrecht. Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht neue IRIS plus

Durch die digitale Revolution hat sich unser Zugriff auf urheberrechtlich geschützte Werke vollkommen verändert. Onlinedienste, Streaming, Torrents und alle anderen digitalen Verbreitungswege stellen die bestehenden Strukturen der aktuellen Gesetzgebung zum Urheberrecht in Frage. Auf der Suche nach einer geeigneten Regulierungsstruktur scheinen die Gesetzgeber den neuesten technischen Entwicklungen stets hinterherzujagen. Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hat in ihrer Reihe IRIS plus dazu jetzt einen neuen Bericht veröffentlicht:

Der Einfluss neuer Technologien auf das Urheberrecht

Die aktuelle Gesetzgebung zum Urheberrecht wurde zuletzt vor 15 Jahren angepasst. Damals war es die InfoSoc-Richtlinie, in der Regeln für die öffentliche Wiedergabe urheberrechtlich geschützter Inhalte festgelegt waren. Die Weiterverbreitung von Inhalten wird noch immer durch die seit 1993 unverändert geltende Kabel-Satelliten-Richtlinie geregelt. Die Informationsstelle macht sich daran, die aktuelle Situation der Gesetzgebung zu untersuchen, und stellt die Frage nach der Notwendigkeit einer weitreichenden Neuregelung.

Der Einfluss neuer Technologien auf das Urheberrecht – Zeit für eine Überarbeitung unserer Gesetzgebung in Europa?

Diese neue Publikation kann man in unserem Online-Shop hier kaufen.

Empowering users: rating systems, protection tools and media literacy across Europe

Veröffentlicht: 12/02/2015

(c) Benjamin Thull

As part of their long-lasting collaboration, on 15 December 2014 the European Audiovisual Observatory (OBS) and the European Platform of Regulatory Authorities (EPRA) jointly organised in Strasbourg  a workshop on “Empowering users: rating systems, protection tools and media literacy across Europe”. This workshop is the first experiment of its kind as it forged new paths of cooperation between experts, representatives of the industry and regulators, with the aim to address through a multi-stakeholders’ and cross-media approach important and societal topics, such as the empowering of users and the protection of minors in new audiovisual services. The interactive workshop was built around a four-tier structure encompassing regulatory aspects, self and co-regulatory commitments, protection tools and media literacy.

You will find here the summary of the debates held during the workshop, and the links to the presentations made by the participants here.