Ticket to Ride - What makes European Films travel? Präsentationen jetzt veröffentlicht!

Die diesjähirge Konferenz der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle in Cannes hat über 300 Kinofachleute zusammengebracht, um die Frage  "What makes European films travel?" zu stellen.

Die Konferenzpräsentation (PREZI) finden Sie hier


04/05/2016 : Pressemitteilung - Neuer Box-Office-Rekord in der Europäischen Union 2015

 

  • Bruttoeinspielergebnisse in der EU 2015 auf Rekordniveau: 7,3 Milliarden EUR
  • Star Wars: The Force Awakens und Minions an der Spitze der EU-Charts
  • Marktanteile europäischer Filme sinken auf 26,1%
  • EU-Filmproduktion weiter auf Wachstumskurs: mehr als 1 600 Spielfilme
  • Digitalisierung der Kinos unverändert auf 92%

2015 Bruttoeinspielergebnisse in der EU brechen Box-Office-Rekord

Anhand vorläufiger Daten schätzt die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, dass die Bruttoeinspielergebnisse in den 28 EU-Mitgliedstaaten 2015 auf 7,3 Milliarden EUR gestiegen sind. Das ist ein Plus von 16% gegenüber dem Vorjahr und stellt (nicht inflationsbereinigt) den höchsten bisher erreichten Wert dar. Ursache für dieses Rekordergebnis ist zum einen die Zunahme der Besucherzahlen, aber auch der Anstieg der Kinopreise: Die Zahl der Kinobesucher stieg 2015 um 7,4% auf 976 Millionen - 67,5 Millionen mehr als 2014 und die zweithöchste Zahl, die in der EU in den letzten zehn Jahren registriert wurde. Nur 2009 verkauften die Kinos in der EU mehr Eintrittskarten – damals lockten Avatar und die Einführung von 3D noch mehr Zuschauer in die Kinos. Der (geschätzte) durchschnittliche Eintrittspreis in der gesamten EU stieg von 7 EUR auf rund 7,50 EUR. 2015 stiegen die Bruttoeinspielergebnisse in allen 26 EU-Kinomärkten, für die vorläufige Daten vorliegen (gemessen in lokalen Währungen). Das ist der homogenste Wachstumstrend, der in den letzten zehn Jahren in Europa beobachtet wurde. Ursache für das Wachstum in der EU waren vor allem die guten Ergebnisse im Vereinigten Königreich / Irland, wo die Einnahmen (auch dank einer Aufwertung des britischen Pfunds gegenüber dem Euro) um fast 400 Millionen EUR (+30%) gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind, aber auch in Deutschland (+187 Millionen EUR, +19%).

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Tabelle 2: Top-20-Filme nach Besucherzahlen in der Europäischen Union 2015 prov (1)

Vollständige Version dieser Pressemitteilung online hier.
PDF-Version hier abrufbar.

Ausführlichere Informationen zu den einzelnen europäischen sowie internationalen Kinomärkten finden Sie im FOCUS 2016 World Film Market Trends, der von der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle für den Cannes Film Markt veröffentlicht wird.

14/04/2016 : Pressemitteilung - Ausnahmen des Urheberrechts in Russland und die „fair use“ Doktrin - Neuer kostenloser Bericht zu Urheberrechtsvorschriften in zwei unterschiedlichen Rechtssystemen

Wann darf man ein Werk als Ausnahme des Urheberrechts kopieren?

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle als Teil des Europarats in Straßburg hat gerade ihren aktuellen IRIS Extra Bericht veröffentlicht: Ausnahmen des Urheberrechts in Russland und die „fair use“ Doktrin. Hier kostenlos herunterladen.

Dieser neue Bericht konzentriert sich auf die unterschiedlichen Ansätze in zwei großen Ländern und ihren geltenden nationalen Rechtssystemen hinsichtlich der zulässigen Verwendung und Zitierung urheberrechtlich geschützter Werke.

11/04/2016 : Pressemitteilung - 14/5/16 - Ticket to Ride! Wie kommen europäische Filme ins Ausland?

Europäische Audiovisuelle Informationsstelle kündigt diesjährige Konferenz in Cannes an!

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle thematisiert bei der diesjährigen Konferenz in Cannes den Export europäischer Filme. Der Titel der Konferenz lautet Ticket to Ride! Wie kommen europäische Filme ins Ausland? Für die Teilnahme müssen Sie die Straße überqueren – wie die Fab Four von der Informationsstelle – zum Olympia Cinema, 7 rue d’Antibes, Cannes. Die Konferenz findet am Samstag, 14. Mai, um 9.30 – 11.30 Uhr statt. Komplettes Programm hier.

 

Unser Expertenpanel wird drei Aspekte des Exports europäischer Filme behandeln: Welche Bedeutung kommt europäischen Filmen außerhalb ihrer nationalen Märkte zu, wie kommen erfolgreiche europäische Filme ins Ausland, und welche Exportmöglichkeiten ergeben sich durch digitale Plattformen? Zu den Referenten zählen dieses Jahr Stefano Massenzi, Head of Acquisitions and Business Affairs bei Lucky Red (assoziierter Produzent von 'This must be the Place', 'Funny Games' und 'Das weiße Band') Daniela Elstner, Präsidentin des französischen Vereins der Filmverleiher - Association des Exportateurs de Films und Ed Guiney, Direktor der irischen Produktionsfirma, Element Pictures (Produzent von ‘Room’, der mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, 'The Lobster' und 'Frank‘). Das Team der Informationsstelle – Maja Cappello, Leiterin der Abteilung für Juristische Informationen, und Martin Kanzler, Filmanalyst, – wird die einzelnen Diskussionsrunden mit Kurzpräsentationen von Daten und Analysen der europäischen Filmwirtschaft einleiten. Master of Ceremonies ist dieses Jahr Michael Gubbins von SampoMedia.

Für eine Einladung: cannes@coe.int

05/04/2016 : Pressemitteilung - Zahl der Fernsehsender in Europa wächst weiter – dank HD-Simulcast

Die Gesamtzahl der Fernsehsender in der EU hat in den letzten sechs Jahren um 49% zugenommen — von 3 615 im Jahr 2009 auf 5 370 im Jahr 2015 (ohne Lokal- und Regionalsender). Die meisten Fernsehsender gab es 2015 im Vereinigten Königreich, in Frankreich, Deutschland und Italien. Diese Daten stammen aus der Datenbank MAVISE der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Wenn Sie diese kostenlose Fernseh- und VOD-Datenbank nutzen wollen, klicken Sie hier.

Über das Jahrbuch
Vor 20 Jahren wurde das Jahrbuch zum ersten Mal veröffentlicht. Heute ist es eine der besten und umfangreichsten Datenquellen über Fernsehen, die Filmindustrie, Video und die immer zahlreicher werdenden audiovisuellen Abrufdienste in Europa. Das Jahrbuch stützt sich auf ein solides Know-how und die analytischen Kompetenzen der Abteilung für Informationen über Märkte und Finanzierungen der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle, auf unsere Netzwerke und Datenbanken und auf eine breite Palette von Premium-Daten und Informationsquellen. Seit 2016 ist das Jahrbuch
online zugänglich, um interessierten Nutzern einen einfacheren Zugriff auf Datensätze, Länderprofile und den Bericht über „Schlüsseltrends” der Branche zu ermöglichen.

 

21/03/2016 : Pressemitteilung - Mehr als 2 300 Fernsehkanäle in Russland

Neuer Bericht der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle über den audiovisuellen Sektor in Russland.

  • Mehr als 2 300 Fernsehkanäle auf dem russischen Fernsehmarkt Ende 2015: größte Medienholdings sind Gazprom Media, VGTRK und National Media Group.
  • Pay-TV als Eckpfeiler des russischen Fernsehmarktes: Mehr als 2/3 der russischen Fernsehhaushalte hatten 2014 Pay-TV abonniert – mit digitalem Fernsehen und IPTV als wichtigsten zukünftigen Wachstumsfaktoren.
  • Rasantes Wachstum auf dem russischen VOD-Markt: mehr als 40 VOD-Angebote Ende 2015; Dominanz der Geschäftsmodelle Transactional-VOD und Subscription-VOD.

Das sind zusammengefasst die wichtigsten Ergebnisse eines brandneuen Berichts, FOCUS on the Audiovisual Industry in the Russian Federation, der soeben von der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle (Teil des Europarats in Straßburg) in Zusammenarbeit mit Nevafilm Research veröffentlicht wurde. Der Bericht kann auf Englisch und auf Russisch kostenlos heruntergeladen werden.

Dieser Bericht liefert eine Momentaufnahme des audiovisuellen Sektors in den Jahren 2014-2015 in Russland. Er gibt einen Überblick über wichtige Trends auf dem Fernsehmarkt und auf dem Video-on-Demand-Sektor, liefert ausführliche Informationen über die Finanzierungsquellen und gibt einen Überblick über den Rechtsrahmen.

02/03/2016 : Pressemitteilung - Arbeitet mein Smart TV für Big Brother?

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht neuen IRIS Spezial Bericht: Smart TV und Datenschutz

Bestellen Sie den Bericht hier

Samsung hat die Eigentümer ihrer Smart-TV-Geräte gewarnt, dass die Spracherkennung des Systems möglicherweise ihre privaten Unterhaltungen aufzeichnet und teilt. Dieses „Bad Buzz“ fällt in eine Zeit, in der Brüssel mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGV) bevorstehende neue Gesetzgebung präzisiert, die uns vor Missbrauch und Zweckentfremdung unserer personenbezogenen Daten und Big Data zum Verbraucherverhalten, die von intelligenten Geräten wie Fernsehern gesammelt werden, schützen soll. Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle als Teil des Europarats in Straßburg verfolgt diese Entwicklungen und hat gerade einen neuen IRIS Spezial Bericht mit dem Titel „Smart TV und Datenschutz“ veröffentlicht.

Link zur Pressemitteilung hier.

26/02/2016: Praktikum bei der Informationsstelle

We are looking for a trainee to work with our Information and Press Officer during the period 30 May - 31 August (negotiable)

All Observatory traineeships are unpaid. This is a fixed period traineeship with no direct recruitment possibilities afterwards. However, it does allow a first experience working within the European institutions.

For further information please click here.


12/02/2016 : Pressemitteilung - Kinobesucherzahlen in der EU erreichen 2015 den zweithöchsten Stand der letzten zehn Jahre

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hat ihre erste Schätzung zur Entwicklung des europäischen Kinomarktes im Jahr 2015 vorgelegt. Die Zahl der Kinobesucher in der Europäischen Union ist Schätzungen der Informationsstelle zufolge um 7,6% gestiegen: 2015 wurden in der EU 980 Millionen Kinokarten verkauft, 69 Millionen mehr als 2014. Das ist die zweithöchste Zahl, die in den letzten zehn Jahren in der EU erreicht wurde. Nur 2009 wurden in der EU mehr Kinokarten verkauft, dank Avatar und der damals neuen 3D-Filme. Nimmt man die Nicht-EU-Länder hinzu, war 2015 mit mehr als 1,2 Milliarden verkauften Kinokarten sogar das Jahr mit der größten Zahl der Kinobesucher seit 2004.

In der Regel ist es so, dass die Zahl der Kinobesucher in einigen Ländern steigt, in anderen dagegen zurückgeht. 2015 war dies jedoch anders: In 25 der 26 EU-Länder, für die vorläufige Daten vorliegen, stieg die Zahl der Kinobesucher. Dies ist der homogenste Wachstumstrend, der in den letzten zehn Jahren beobachtet wurde. Das einzige EU-Land, in dem die Zahl der Kinobesucher 2015 zurückging, ist Frankreich, allerdings verglichen mit einem außergewöhnlich guten Jahr 2014.

Schlüsselt man die Wachstumsdaten nach einzelnen Ländern auf, dann wird deutlich, dass die Zunahme der Kinobesucherzahlen in der EU vor allem auf das gute Ergebnis in den folgenden Ländern zurückzuführen ist: in erster Linie auf Deutschland (+17,5 Mio., +14,4%) und das Vereinigte Königreich (+14,4 Mio., +9,2%), gefolgt von Italien (+8,7 Mio., +8,9%), Spanien (+7,1 Mio., +8,2%) und Polen (+4,2 Mio., +10,5%). Für Polen war 2015 das Jahr mit dem besten Ergebnis, das in den letzten 25 Jahren erzielt wurde. In Spanien war die Zahl der Kinobesucher zwar im zweiten Jahr in Folge gestiegen. Trotzdem war 2015, was die Zahl der Kinobesucher betrifft, das drittschwächste Jahr seit 1994.

Außerhalb der EU konnte die Russische Föderation mit 175,7 Mio. verkaufter Kinokarten das hohe Niveau der beiden letzten Jahre halten und ihre Position als zweitgrößter Kinomarkt Europas nach Besucherzahlen behaupten. In der Türkei, dem sechstgrößten Kinomarkt in Europa, scheint der eindrucksvolle Wachstumstrend der letzten Jahre zumindest vorübergehend zum Stillstand gekommen zu sein: die Besucherzahlen gingen um 1,5% zurück auf 60,5 Mio. zurück.

Kinobesucherzahlen in der Europäischen Union 2006-2015 vorläufig
In Millionen, geschätzt; Berechnet auf pro-forma-Basis für die 28 EU–Mitgliedstaaten.

Quelle: Europäische Audiovisuelle Informationsstelle

Fortsetzung dieser Pressemitteilung hier.

14/01/2016 : Pressemitteilung - Durchsetzung des Urheberrechts in der Online-Welt: Strategien und Mechanismen

 

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht neuen IRIS Plus Bericht!

Das vierte Jahr in Folge ist Game of Thrones jetzt offiziell die am meisten raubkopierte Fernsehshow im Internet.  Mit geschätzten 14,4 Millionen Downloads über BitTorrent vom Finale der Staffel 2015 steht die Serie an der Spitze der Piraterieliste.   Dicht auf den Fersen folgt dieser Nachricht die neueste kostenlose IRIS Plus der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle – Durchsetzung des Urheberrechts in der Online-Welt: Strategien und Mechanismen. Die Informationsstelle bietet darin eine aktuelle Untersuchung zu den urheberrechtlichen Maßnahmen, die es Europa ermöglichen, seine audiovisuellen Inhalte online zu schützen. Dieser neue Bericht bietet wertvolle Hintergrundinformationen, mit denen die Bedeutung der letztjährigen Ankündigung verständlich wird. Der von Maja Cappello, Sophie Valais, Christian Grece und Francisco Cabrera verfasste Bericht kann hier heruntergeladen werden.

08/01/2016 : Pressemitteilung - Tschechische Republik übernimmt Präsidentschaft der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle für 2016

Susanne Nikoltchev und Lenka Holubova Mikolasova

Susanne Nikoltchev und Lenka Holubova Mikolasova

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, die Abteilung des Europarats für audiovisuelle Informationen, steht nun unter einer neuen Präsidentschaft für 2016. Die Tschechische Republik tritt die Nachfolge Montenegros an, welches die Präsidentschaft der in Straßburg ansässigen Informationsstelle 2015 innehatte.

Im Exekutivrat der Informationsstelle wird die Tschechische Republik von Lenka Holubova Mikolasova aus dem Ressort Medien und Audiovisuelles des tschechischen Kulturministeriums vertreten. Sie erklärte, die Tschechische Republik übernehme die Präsidentschaft der Informationsstelle zum ersten Mal in einer Zeit, in der die tschechische Kinobranche maßgebliche Unterstützung in Bezug auf systematische Veränderungen bei der Handhabung von Finanzierungs- und Anreizmodellen finden könne. Sie stellte abschließend fest, „2016 wird für das tschechische Kino ein wichtiges Jahr“, und versprach eine „aktive und dynamische“ Präsidentschaft der Informationsstelle. Im Sommer dieses Jahres wird unter der tschechischen Präsidentschaft eine Medienkonferenz stattfinden, deren Thema Anfang 2016 bekanntgegeben wird.

16/12/2015 : Pressemitteilung - „Lucy“ von Luc Besson ist der erfolgreichste europäische Filmexport der letzten Jahre

Die Informationsstelle veröffentlicht ihren neuen Bericht über den Kinomarkt für europäische Filme außerhalb Europas

Luc Bessons Sci-Fi-Thriller in englischer Sprache, „Lucy“ (FR), sticht deutlich als der erfolgreichste europäische Film heraus. Im Jahr 2014 verzeichnete er außerhalb Europas 31,9 Millionen Besucher und steht somit allein für 38% der Gesamtbesucherzahlen europäischer Filme in den behandelten 12 nichteuropäischen Märkten. Dies ist sowohl die höchste Zahl als auch der höchste Anteil an Besucherzahlen für einen europäischen Film in den letzten fünf Jahren.

Dies ist eines der Untersuchungsergebnisse des neuesten Marktberichts der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle: Der Kinomarkt für europäische Filme außerhalb Europas. In dem brandneuen Bericht wird die Entwicklung europäischer Filme an den Kinomärkten außerhalb Europas im Jahr 2014 tiefgehend analysiert.

Europäische Filme generierten 2014 geschätzte 18% ihrer „weltweiten“ Besucherzahlen außerhalb Europas

Die europäischen Filme haben außerhalb Europas mehr als 82 Millionen Kinokarten verkauft. (ERRATUM - Die 82 Millionen beziehen sich auf Kintokarten und nicht auf einen Betrag in €). Dies entspricht 18% der „weltweiten“ Einspielungszahlen der europäischen Filme und zeigt, dass die Kinoauswertung außerhalb Europas, kumulativ betrachtet, einen beträchtlichen Anteil des Kinomarktvolumens der europäischen Filme insgesamt ausmacht.

Besucherzahlen für europäische Filme außerhalb Europas 2010-2014 (in Mio., geschätzt)

Quelle: Europäische Audiovisuelle Informationsstelle / LUMIERE, Rentrak

Dieser Bericht können Sie in unserem Online Shop hier erwerben.

12/11/2015 : Pressemitteilung - Europäische Audiovisuelle Informationsstelle startet Jahrbuch-Online-Dienst!

Top 12 der europäischen audiovisuellen Akteure erwirtschaften 62% des Umsatzes auf Europas Märkten

Zwölf europäische Unternehmen finden sich 2014 unter den Top 50 der großen audiovisuellen Konzerne der Welt. Fünf von ihnen sind öffentlich-rechtliche Rundfunkveranstalter (ARD, BBC, France Télévisions, RAI und ZDF). Zwar erzielen führende europäische Unternehmen einen geringen Teil ihrer Einnahmen außerhalb Europas, ihr kumulierter Umsatz weist mit rund 62% jedoch bereits einen steigenden Anteil am europäischen Markt aus, wobei der Rest auf Akteure mit Sitz in den USA und kleinere europäische Unternehmensgruppen entfällt.

Diese Informationen wurden soeben in unserem neu aufgenommenen Jahrbuch-Online-Dienst - jetzt als vollständig durchsuchbarer Digitaldienst online - veröffentlicht.

Daten können nach Thema, Land oder Schlagwort durchsucht werden. Marktanalysen sind im PDF-Format, Datenreihen als Excel-Dateien zum Herunterladen verfügbar.

Die Informationen werden in drei unterschiedlichen Bereichen angeboten:

  • Gesamteuropäische Datenreihen
  • Länderprofile
  • Schlüsseltrends

Der Jahrbuch-Online-Dienst erfasst 40 europäische Länder: alle EU-Mitgliedstaaten plus Albanien, Bosnien und Herzegowina, die „ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien“, Island, Liechtenstein, Marokko, Montenegro, Norwegen, Russland, die Schweiz und die Türkei.

Klicken Sie hier für eine Vorschau auf diese große neue vergleichende Informationsquelle zu Fernseh-, Kino-, Video- und Abrufmärkten.

29/10/2015 : Pressemitteilung - Europäische Audiovisuelle Informationsstelle startet kostenlose AVMSDatabase

Welcher Unterschied besteht bei TV-Alkoholwerbung zwischen Griechenland und Schweden? Was stufen die verschiedenen EU-Länder als Pornografie ein, und ab wie viel Uhr dürfen nicht jugendfreie Sendungen gezeigt werden? Und wie viele Minuten freie Fußballberichterstattung gibt es in den Fernsehnachrichten?

Die Antworten finden sich in unserer AVMSDatabase (hier kostenlos zugänglich).  Diese neue Datenbank zeigt genau, wie die einzelnen EU-Länder die verschiedenen Vorschriften der AVMD-Richtlinie (des wichtigsten Rechtstexts zur Regulierung audiovisueller Mediendienste in Europa) in die innerstaatliche Gesetzgebung umgesetzt haben. Die AVMSDatabase bietet mit wenigen Klicks verschiedene Abfragemöglichkeiten:

  • Wie wurde ein bestimmter Artikel der Richtlinie in einem bestimmten Land umgesetzt?
  • Wie wurde ein bestimmter Artikel in den Ländern A, B und C umgesetzt? (vergleichender Ansatz)
  • Wie wurden mehrere bestimmte Artikel in den Ländern A, B und C umgesetzt? (mehrschichtige Recherche)

Probieren Sie unserer neue Datenbank !

13/10/2015 : Pressemitteilung - Frage: Was haben Caroline von Monaco, Linford Christie und Gerhard Schröder gemeinsam?

Antwort: Ihre Namen tauchen in prominenten Fällen der europäischen Rechtsprechungen zur journalistischen Meinungsfreiheit und zu den Medien auf.

All diese richtungsweisenden medienrechtlichen Urteile und Entscheidungen sind im E-Book IRIS Themes – Freedom of Expression, the Media and Journalists - zusammengefasst, das hier kostenfrei auf Englisch heruntergeladen werden kann (eine deutsche Version wird in den kommenden Wochen veröffentlicht). Der 400-seitige Bericht der zum Europarat in Straßburg gehörigen Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle bietet einen einzigartige Überblick über 240 prominente Rechtssachen zu Artikel 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention, der den Schutz der Meinungs– und Informationsfreiheit garantiert, und verlinkt zudem auf die ausführliche Darstellung jedes einzelnen Falls.

Autor der Publikation ist Dirk Voorhoof (Universität Gent & Universität Kopenhagen); Redakteur ist Tarlach McGonagle vom Institut für Informationsrecht Amsterdam (IViR).

Als wertvolles Hilfsmittel zur Einordnung heutiger Phänomene - Whistleblower, Hassreden, Datenschutz, gute und schlechte Schlagzeilen - liefert die neue Publikation Hintergrundanalysen zur europäischen Gesetzgebung, die uns die freie Meinungsäußerung erlaubt ... oder auch nicht …