Aktuell

09/12/2014 : Pressemitteilung - Wer hat Angst vor dem bösen Daten-Wolf? Neue Werbeformen in der konvergenten audiovisuellen Welt

Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht neue IRIS Spezial

„Amazon kennt mich besser als meine Frau“, rief ein bekannter europäischer Medienkritiker neulich bei einer Konferenz. Und vielleicht war das kein Scherz. Das Gesicht der Werbung hat sich für immer verändert. „Kommerzielle Kommunikation“ (wie es heute heißt) findet mittlerweile in einem zunehmend konvergenten Medienuniversum statt. Dadurch verschwimmen die Grenzen zwischen realem Inhalt und Werbung immer mehr. Außerdem werden große Datenmengen – Stichwort „Big Data“ – mit allen Einzelheiten unseres Konsumverhaltens gespeichert und wie eine Währung getauscht, damit Werbetreibende uns mit ihrer Botschaft präziser erreichen können. Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, die ihren Sitz in Straßburg hat und zum Europarat gehört, hat in ihrer Reihe IRIS Spezial jetzt einen ausführlichen Bericht über

Neue Werbeformen in der konvergenten audiovisuellen Welt

veröffentlicht. Diese neue Publikation ist das Ergebnis eines Workshops, den die Informationsstelle und ihre Partner, das Institut für Europäisches Medienrecht (EMR) in Saarbrücken und das Institut für Informationsrecht (IViR) in Amsterdam, veranstaltet haben. Der Workshop (und somit auch die Publikation) beschäftigte sich mit diesen Entwicklungen im Bereich der kommerziellen Kommunikation unter dem Gesichtspunkt ihrer Regulierung. Die Teilnehmer analysierten auch die verschiedenen EU-Richtlinien mit den Regeln für kommerzielle Inhalte und deren Übermittlung über die Vielzahl neuer Kanäle, die in unserem stark vernetzten Umfeld zur Verfügung stehen. Peter Matzneller vom EMR und Jenny Metzdorf von der Universität Luxemburg eröffnen die Publikation mit einem Überblick über die Ergebnisse des Workshops. Diesen neuen Bericht können Sie von unserem Online Shop hier bestellen
 

Die türkische Filmindustrie. Marktentwicklungen 2004 bis 2013

 

Autor: Martin KANZLER, Europäische Audiovisuelle Informationsstelle

 

Das türkische Kino feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag und kann auf eine überaus dynamische und ereignisreiche Geschichte zurückzublicken. Heute ist die Türkei der zweitgrößte europäische Film-Wachstumsmarkt und der siebtgrößte Kinomarkt in Europa, hinter den „fünf großen“ EU-Märkten und der Russischen Föderation.

Der Bericht der Informationsstelle dürfte die umfassendste Marktanalyse der türkischen Filmindustrie sein, die derzeit in englischer Sprache erhältlich ist. Der Bericht kann hier kostenlos heruntergeladen werden.


Barrierefreier Zugang zu audiovisuellen Inhalten - Ein grundlegendes Menschenrecht

Autoren: Cristina Bachmeier, Institut für Europäisches Medienrecht e.V. (EMR), Saarbrücken/Brüssel

Veröffentlicht: 02/12/2014

Diese IRIS plus bietet eine eingehende und unterhaltsame Untersuchung der unterschiedlichen Ansätze, die auf den verschiedenen Ebenen (international oder europäisch, national oder lokal) mit unterschiedlichen Mitteln (regulatorisch oder freiwillig) verfolgt werden. Das Ergebnis ist eine Collage bewährter Vorgehensweisen und guter Beispiele; nichtsdestoweniger zeigt sich, dass die reine Übernahme des Instrumentariums, welches für lineare Medien entwickelt wurde, nicht ausreicht, um ein wirklich barrierefreies Internet zu gewährleisten. Dieser Artikel kann kostenfrei heruntergeladen werden:  Mehr


Veranstaltung - Brüssel Konferenz zu Steueranreizen - Film jetzt verfügbar! (Brüssel, Belgien)

Neuer Bericht und Konferenz
Montag 20. Oktober 2014, 11h-13h (Empfang ab 10h30)
Gastgeber ist die Vertretung des Freistaats Bayern bei der EU in Brüssel, 77 rue Wiertz.

Diese freie und öffentliche Konferenz hat die Auswirkungen der Steuerbefreiungen, ‑nachlässe und ‑gutschriften auf die Produktion von Filmen und audiovisuellen Werken in Europa untersucht. Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hat einen neuen Bericht über die Auswirkungen der Steueranreizen bei der Beratungsfirma Olsberg•SPI bestellt. Die Abschlüsse dieses Berichts wurden von seinen Autoren auf der Konferenz vorgestellt.

Thema des Podiumsgesprächs war der Umgang mit den Bedürfnissen der Produktionsinfrastruktur, die aufgrund von Steueranreizen zugenommen haben. Zudem ist der Frage nachgegangen worden, wie das Wachstum des inländischen und des internationalen Produktionssektors ins Gleichgewicht zu bringen ist. Auch mögliche negative Effekte der Einführung steuerlicher Anreize wurden erörtert.

Den Film der gesamten Konferenz finden Sie hier:

 

18/09/2014 : Pressemitteilung - Nur 16,3% der europäischen Filme zwischen 2003 und 2012 wurden von weiblichen Regisseuren realisiert

  • 8,9% der Besucherzahlen für europäische Filme entfielen auf Filme von weiblichen Regisseuren
  • Im Schnitt entfielen auf einen Film, der von einem männlichen Regisseur inszeniert wurde, mehr als doppelt so viele Besucher wie auf einen Film weiblicher Regisseure

Diese Zahlen stammen aus dem jüngsten Bericht der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle: Female Directors in European film productions. State of play and evolution between 2003 and 2012 (Weibliche Regisseure und europäische Filmproduktion. Aktueller Stand und Entwicklung zwischen 2003 und 2012), der vom Filmanalyst Julio Talavera Milla erstellt wurde. Aus dieser ersten gesamteuropäischen Analyse von Filmen, die von weiblichen Regisseuren inszeniert wurden geht hervor, dass bei gerade einmal 16,3% der europäischen Filme, die zwischen 2003 und 2012 produziert wurden, Frauen Regie führten. Noch größer ist die Differenz, wenn man sich die Besucheranteile ansieht, die auf von Frauen inszenierte europäische Filme entfallen: Hier sind es nur noch 8,9% aller Kinobesucher in Europa in diesem Zeitraum. Die Analyse wurde auf der Grundlage von Daten der LUMIERE Datenbank der Informationsstelle erstellt.

PDF-Version dieser Pressemitteilung

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04/09/2014 : Pressemitteilung - Medienzugang für alle – wie werden behinderte Medienbenutzer durch die europäische Gesetzgebung geschützt? Neuer IRIS plus Bericht der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle

Nie war es so wichtig wie in der heutigen hochvernetzten Welt der Smartphones, Tablets und Smartwatches die Rechte von Menschen mit Behinderungen auf Zugang zu audiovisuellen Inhalten zu schützen. Ein barrierefreier Zugang zu audiovisuellen Inhalten ist im Hinblick auf unser Grundrecht auf Freiheit der Meinungsäußerung und Informationsfreiheit von größter Bedeutung. Doch wie funktioniert die Gewährleistung eines optimalen Zugangs in der Praxis?  Welche Schritte haben die Gesetzgeber in Europa unternommen - und welche sind vorgesehen - , um zu gewährleisten, dass die 15%  der Gesamtbevölkerung in der EU, die von einer Form der Beeinträchtigung betroffen sind, über einen optimalen Zugang nicht nur zum traditionellen Fernsehen, sondern auch zum Internet und zu der wachsenden Anzahl von On- demand-Diensten verfügen? Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle  als Teil des Europarats in Straßburg geht in ihrem jüngsten IRIS plus Bericht diesen Fragen nach:

Medienzugang für alle

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