Aktuell

18/09/2014 : Pressemitteilung - Nur 16,3% der europäischen Filme zwischen 2003 und 2012 wurden von weiblichen Regisseuren realisiert

  • 8,9% der Besucherzahlen für europäische Filme entfielen auf Filme von weiblichen Regisseuren
  • Im Schnitt entfielen auf einen Film, der von einem männlichen Regisseur inszeniert wurde, mehr als doppelt so viele Besucher wie auf einen Film weiblicher Regisseure

Diese Zahlen stammen aus dem jüngsten Bericht der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle: Female Directors in European film productions. State of play and evolution between 2003 and 2012 (Weibliche Regisseure und europäische Filmproduktion. Aktueller Stand und Entwicklung zwischen 2003 und 2012), der vom Filmanalyst Julio Talavera Milla erstellt wurde. Aus dieser ersten gesamteuropäischen Analyse von Filmen, die von weiblichen Regisseuren inszeniert wurden geht hervor, dass bei gerade einmal 16,3% der europäischen Filme, die zwischen 2003 und 2012 produziert wurden, Frauen Regie führten. Noch größer ist die Differenz, wenn man sich die Besucheranteile ansieht, die auf von Frauen inszenierte europäische Filme entfallen: Hier sind es nur noch 8,9% aller Kinobesucher in Europa in diesem Zeitraum. Die Analyse wurde auf der Grundlage von Daten der LUMIERE Datenbank der Informationsstelle erstellt.

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04/09/2014 : Pressemitteilung - Medienzugang für alle – wie werden behinderte Medienbenutzer durch die europäische Gesetzgebung geschützt? Neuer IRIS plus Bericht der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle

Nie war es so wichtig wie in der heutigen hochvernetzten Welt der Smartphones, Tablets und Smartwatches die Rechte von Menschen mit Behinderungen auf Zugang zu audiovisuellen Inhalten zu schützen. Ein barrierefreier Zugang zu audiovisuellen Inhalten ist im Hinblick auf unser Grundrecht auf Freiheit der Meinungsäußerung und Informationsfreiheit von größter Bedeutung. Doch wie funktioniert die Gewährleistung eines optimalen Zugangs in der Praxis?  Welche Schritte haben die Gesetzgeber in Europa unternommen - und welche sind vorgesehen - , um zu gewährleisten, dass die 15%  der Gesamtbevölkerung in der EU, die von einer Form der Beeinträchtigung betroffen sind, über einen optimalen Zugang nicht nur zum traditionellen Fernsehen, sondern auch zum Internet und zu der wachsenden Anzahl von On- demand-Diensten verfügen? Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle  als Teil des Europarats in Straßburg geht in ihrem jüngsten IRIS plus Bericht diesen Fragen nach:

Medienzugang für alle

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14/07/2014 : Pressemitteilung - Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht ihr neues statistisches Jahrbuch

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle (Europarat, Straßburg) veröffentlicht heute den zweiten Band ihres Jahrbuchs 2013 Fernsehen, Film, Video und audiovisuelle Abrufdienste – die gesamteuropäische Lage. Dieses Referenzwerk – das inzwischen bereits in seiner 19. Auflage erscheint – enthält eine Fülle von Daten und Analysen zur Rolle der europäischen Film- und Fernsehindustrie auf dem Weltmarkt, über die Entwicklung der Vertriebsplattformen, über Fernsehdienste und audiovisuelle Abrufdienste, aber auch über den europäischen Kino- und Videomarkt. Außerdem – und das ist neu - veröffentlicht das Jahrbuch in diesem Jahr erstmals eine Analyse zur Rolle europäischer Spielfilme in den Programmen amerikanischer Fernsehsender.

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10/07/2014 : Pressemitteilung - Mehr als 3.000 audiovisuelle Abrufdienste in der EU

  • Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hat heute einen neuen Bericht über On-Demand Audiovisual Markets in the European Union (Der Markt für audiovisuelle Abrufdienste in der Europäischen Union) herausgegeben, der von der Generaldirektion der Europäischen Kommission für Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien veröffentlicht wurde.
  • Dieser Bericht kann auf der Website der Europäischen Kommission über die Digitale Agenda abgerufen werden: https://ec.europa.eu/digital-agenda/news-redirect/16714

Der Bericht gibt einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der audiovisuellen Abrufdienste in der EU im Jahr 2013 und enthält eine Marktanalyse sowie die wichtigsten Daten über diesen überaus komplexen und rasch wachsenden Markt..

Eines der zentralen Themen des Berichts ist die Beschreibung der unterschiedlichen Geschäftsmodelle audiovisueller Abrufdienste einschließlich ihrer Marktentwicklung in der EU:

  • Werbefinanzierte audiovisuelle Abrufdienste (Catch-up-TV, offene Plattform, Markenkanäle usw.);
  • Kostenpflichtige VoD-Dienste (Einzelverkauf und Verleih);
  • VoD-Abonnements (SVoD);
  • Audiovisuelle Abrufdienste öffentlich-rechtlicher Rundfunkveranstalter.

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03/07/2014 : Pressemitteilung - Europäische Kinderfilme verkaufen sich an der Kinokasse im Schnitt fünfmal so gut wie Filme für ältere Zielgruppen

 

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht einen neuen Bericht über europäische Kinderfilme

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hat vor wenigen Tagen einen neuen Bericht über das Thema „Die Kinoauswertung europäischer Kinderfilme“ (englischer Originaltitel: The theatrical circulation of European children’s films) veröffentlicht. Vorgestellt wurde der Bericht vom Analysten der Informationsstelle für den Bereich Film, Martin Kanzler, auf dem KIDS Regio Forum, das am 20. Juni in Erfurt (Deutschland) stattgefunden hat.

Die Studie untersucht die Kinoauswertung und Zirkulation europäischer Kinderspielfilme, d.h. von Filmen, die sich in erster Linie an Kinder bis zu der Altersgruppe von 12 Jahren richten, im Vergleich zu Spielfilmen für ältere Zielgruppen. Im Rahmen einer umfangreichen Sample Analyse wurden zu diesem Zweck 648 Kinderspielfilme und mehr als 8 700 Spielfilme für ältere Zielgruppen, die in den Jahren 2004 bis 2013 produziert wurden und in die Kinos kamen, analysiert. Untersucht wurden sowohl Live-Action Filme als auch Animationsfilme.

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23/06/2014 : Pressemitteilung - Europäische Audiovisuelle Informationsstelle ernennt italienische Regulierungsexpertin zur neuen Chefin für juristische Informationen

Die Audiovisuelle Informationsstelle als Teil des Europarats in Straßburg verkündete soeben, Maja Cappello werde die Leitung der Abteilung für juristische Informationen der Informationsstelle ab dem 1. Juli übernehmen. Cappello war früher Leiterin der Abteilung für digitale Rechte der italienischen Regulierungsbehörde AGCOM sowie Vizepräsidentin der Europäischen Plattform der Regulierungsbehörden (EPRA), die ihren Sitz bei der Informationsstelle hat.

Cappello, die italienisch-norwegischer Abstammung ist, erklärte, sie freue sich, nachdem sie die Daten und Erkenntnisse der Informationsstelle viele Jahre genutzt habe, nun mit ihrem Know-how selbst zur Arbeit der Organisation beizutragen. Darüber hinaus freue sie sich auf die Zusammenarbeit mit dem Exekutivrat der Informationsstelle.

Die geschäftsführende Direktorin der Informationsstelle Susanne Nikoltchev, in deren Fußstapfen Cappello als Abteilungsleiterin für juristische Informationen treten wird, begrüßte diese Entscheidung nachdrücklich. Cappello bringe „langjähriges Fachwissen in den Bereichen audiovisuelle Mediendienste und Urheberrechte in die Arbeit der Informationsstelle ein.“ Sie werde ihre „wertvollen europäischen Gesamteinblicke in aktuelle Regulierungsfragen“ der Medien beisteuern und sei eine „langjährige Freundin und Unterstützerin“ der Arbeit der Informationsstelle.

19/06/2014 : Pressemitteilung - Medien im Gerichtssaal - ein schmaler Grat zwischen Medienverfahren und unserem Recht auf Information? Neuer IRIS plus Bericht der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle

Diese Woche findet in Großbritannien ein wichtiger „Terrorprozess“ unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Minister der Regierung entschieden sich mit richterlicher Unterstützung für den beispiellosen Antrag, den Prozess gegen Erol Incedal und Mounir Rarmoul-Bohadjar, zwei Terrorverdächtige, „im Interesse der nationalen Sicherheit“ im Geheimen stattfinden zu lassen. Diese Abkehr von einer „offenen Justiz“ wirft ernste Fragen zur Rolle und zum Einfluss der Medien im Gerichtssaal auf. Geltende europäische Mediengesetzgebung zur Gerichtsberichterstattung wird von der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle als Teil des Europarats in Straßburg in ihrem jüngsten IRIS plus Bericht untersucht: Medien im Gerichtssaal. (mehr)

 

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Rückgang der Kinoeinnahmen in der Europäischen Union 2013 aber das erste Quartal 2014 gibt Anlass zu Optimismus

  • Bruttoeinspielergebnisse in der EU 2013 um 4,3% unter den Vorjahresergebnissen, aber die Zahlen des ersten Quartals geben Anlass zu Optimismus für 2014.
  • Teil 2 von „Ich - Einfach unverbesserlich" (Originaltitel: Despicable Me) und Der Hobbit – Smaugs Einöde an der Spitze der EU-Charts.
  • Marktanteile für europäische Filme gehen von 28,9% auf 26,2% zurück
  • EU-Filmproduktion weiter auf Wachstumskurs: 2013 1 546 Spielfilme produziert
  • 87% der EU-Kinoleinwände Ende 2013 digitalisiert

 

Erstes Quartal 2014 vielversprechend

Geht man von den provisorischen Zahlen des ersten Quartals aus 11 EU-Märkten aus, so hat die Zahl der Kinobesucher in der Europäischen Union in den ersten drei Monaten dieses Jahres im Vergleich zum selben Zeitraum 2013 zugenommen. In drei der fünf großen EU-Filmmärkte ist der Zuwachs im ersten Quartal erheblich, vor allem in Frankreich (+18,9%), Italien (+13%) und Spanien (+8,7%). Damit konnte ein Rückgang der Besucherzahlen in Deutschland und im Vereinigten Königreich ausgeglichen werden und die kumulative Zahl der Kinobesucher in diesen fünf Märkten nahm um 5,6% zu.

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Gerichtsberichterstattung durch audiovisuelle und Online-Medien in der Russischen Föderation

Autoren: Andrei Richter, Journalistische Fakultät, Staatliche Lomonossow-Universität Moskau

Veröffentlicht: 01/09/2014

Dieser Artikel betrachtet die maßgeblichen rechtlichen Instrumente sowie die jüngste Rechtsprechung, um aktuelle Grundsätze und politische Maßnahmen in Russland zu erörtern. Er befasst sich unter anderem mit dem Gleichgewicht zwischen Informationszugang und dem Recht auf Privatsphäre, mit möglichen Einschränkungen der Informations- und Medienfreiheit und Vorverurteilung durch die Medien, wobei der Schwerpunkt auf audiovisuellen und Online-Medien liegt.  Mehr


Der Fernseh- und Video-on-Demand-Markt in der Russischen Föderation

Autoren: KVG Research / OBS

Veröffentlicht: 07/02/2014

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht einen neuen Bericht: "TV Market and Video on Demand in the Russian Federation" (Der Fernseh- und Video-on-Demand-Markt in der Russischen Föderation). Dieser Bericht wurde von der KVG Research herausgegeben, einem Consulting-Unternehmen mit Sitz in Moskau. Er analysiert die Inhalte, die von den größten russischen Fernsehsendern ausgestrahlt werden. Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht einen brandneuen kostenlosen Bericht.  Mehr