08/04/2014 : Pressemitteilung - GIRLS JUST WANNA HAVE FILM! Welche Stellung nehmen Frauen in der heutigen Filmwirtschaft ein?

Europäische Audiovisuelle Informationsstelle kündigt diesjährigen Workshop in Cannes an.

Die Stellung von Frauen in der heutigen Filmwirtschaft ist das Thema des diesjährigen Workshops der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle in Cannes. Der Workshop trägt den Titel:

GIRLS JUST WANNA HAVE FILM!

und findet am ersten Samstag des Marché du film (17.5.2014) von 11.00 bis 13.00 Uhr im Salon des Ambassadeurs in der vierten Etage des Palais des Festivals statt.

Die Informationsstelle wird ihren traditionellen Überblick über die weltweiten Filmmärkte geben und die kürzlich verabschiedeten europäischen Bestimmungen zur Filmförderung (die neue Kinomitteilung) erläutern. Anschließend geht es dann um das Thema des diesjährigen Workshops.

Es werden drei umfangreiche Studien zum Beitrag der Frauen zur heutigen Filmwirtschaft vorgestellt. In ihrer eigenen brandneuen Studie befasst sich die in Straßburg ansässige Informationsstelle mit Kinobesucherzahlen, dem Anteil weiblicher Regisseure und Genrefragen. Studien des französischen CNC und des British Film Institute beschäftigen sich ebenfalls mit der Stellung von Frauen in der Filmwirtschaft bzw. mit Drehbuchautorinnen.

Diesen Studien folgt eine Podiumsdiskussion, die der Frage nachgehen wird, was möglicherweise  getan werden könnte, um den Frauen bei der Arbeit im Filmbereich gleiche Chancen zu bieten. Die Informationsstelle bringt Filmemacher, Produzenten und politische Entscheidungsträger beiderlei Geschlechts zusammen, um mögliche Lösungen wie eine positive Diskriminierung zur Förderung von Filmemacherinnen auf den Prüfstand zu stellen.

Wie jedes Jahr steht der Workshop allen Besuchern des Marché du film und des Festivals sowie den akkreditierten Pressevertretern offen.

Die zum Europarat gehörende Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hat für die Dauer des Marché du film ihren Stand am gleichen Ort wie im Vorjahr auf Ebene 01 im Palais des Festivals. Unsere Standnummer ist 18:02.

ANMELDEFORMULAR - Frei zugänglich für alle Markt, Festival oder Presseakkreditierungen.

PDF dieser Pressemitteilung.

Pressekontakt:

Alison Hindhaugh, alison.hindhaugh@coe.int

+ 33 6 84352743

Kinobesucherzahlen gehen 2013 in der Europäischen Union um 4,1 % zurück

Anlässlich der 64. Internationalen Filmfestspiele Berlin veröffentlicht die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle ihre ersten Schätzungen zur Entwicklung des europäischen Kinomarktes 2013. Insgesamt sind die Kinobesucherzahlen in der Europäischen Union1 2013 schätzungsweise um 4,1 % zurückgegangen. Im vergangenen Jahr wurden damit geschätzte 908 Millionen Kinokarten verkauft, rund 39 Millionen weniger als 2012 (947 Millionen). Das wäre die zweitniedrigste Zahl in der EU seit Beginn dieses Jahrhunderts.

In mehr als zwei Drittel der EU-Staaten gingen die Besucherzahlen zurück. Zuwächse gab es lediglich in acht der 26 EU-Länder, für die vorläufige Daten vorliegen. Die Ursache für diese negative Entwicklung in der EU war der erhebliche Rückgang auf vier der fünf größten Kinomärkte in der EU: Spanien (-15,2 Millionen; -16 %), Frankreich (-10,8 Millionen; -5,3 %), Vereinigtes Königreich (-7 Millionen; -4 %) und Deutschland (-5,4 Millionen; -4 %). Das einzige Land, das diesem Abwärtstrend trotzte, war Italien: Dort stiegen die Kinobesucherzahlen 2013 schätzungsweise um 6,6 % auf 106,7 Millionen. Jährliche Zuwachsraten von über 1 % gab es neben Italien nur noch in sechs mittel- und osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten, angeführt von Bulgarien (+16,7 %), Rumänien (+13,8 %) und Litauen (+6,8 %).

Wie so oft in den vergangenen Jahren wurde signifikantes Wachstum nur außerhalb der EU erzielt. In der Russischen Föderation wurden 2013 mit insgesamt 173,5 Millionen 10,5 % mehr Kinokarten verkauft als im Vorjahr. Damit hat die Russische Föderation das Vereinigte Königreich als zweitgrößter europäischer Markt, gemessen an Besucherzahlen, überholt. Die Einnahmen an den Kinokassen kletterten auch in der Türkei auf einen Rekordwert, die Zahl der Besucher wuchs um 14,8 % auf 50,4 Millionen, den höchsten Stand der letzten Jahrzehnte.

 

Kinobesucherzahlen in der Europäischen Union 2004-2013 vorläufig
In Mio., geschätzt; pro-forma Berechnungen unter Berücksichtigung neuer Mitgliedsstaaten

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Quelle: Europäische Audiovisuelle Informationsstelle

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Informationen des öffentlichen Sektors und audiovisuelle Archive

Autoren: Catherine Jasserand, Institut für Informationsrecht (IViR), Universität Amsterdam

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Dieser Artikel beschreibt die wichtigsten Aspekte der vor kurzem geänderten Richtlinie über die Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors. Diese Richtlinie „enthält einen Mindestbestand an Regeln für die Weiterverwendung und die praktischen Mittel zur Erleichterung der Weiterverwendung vorhandener Dokumente, die im Besitz öffentlicher Stellen der Mitgliedstaaten sind". Die Richtlinie regelt nicht den Zugang zu solchen Informationen – dafür sind nach wie vor die Mitgliedstaaten zuständig –, sondern konzentriert sich auf wirtschaftliche Aspekte der Weiterverwendung und fordert die Mitgliedstaaten auf, so viele Informationen wie möglich für die Weiterverwendung zur Verfügung zu stellen.  Mehr


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