Aktuell

08/07/2016 : Pressemitteilung - Sportrechte in TV und VoD – Exklusivität gegen Informationsanspruch

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht einen neuen Bericht!

Unmittelbar vor dem Endspiel Frankreich – Portugal bei der Fußball-Europameisterschaft 2016 am Sonntag Abend hat die zum Europarat gehörende Europäische Audiovisuelle Informationsstelle in Straßburg einen neuen Bericht über Sportrechte im europäischen Fernsehen und On-Demand-Angebot veröffentlicht. Die Publikation steht hier kostenlos zum Download bereit (nur in englischer Sprache - die deutsche Version erscheibnt bald). Für Sportrechte wechseln in Europa riesige Summen den Besitzer. So wurden etwa für die Rechte an den Fußballspielen der britischen Premier League zwischen 2013 und 2016 GBP 1000 Mio  ausgegeben. Ein Premier-League-Bundle von Sky kostet aktuell jährlich GBP 570 – und ist damit bei weitem nicht für jeden erschwinglich. Wer sorgt also dafür, dass wir alle unabhängig vom Geldbeutel über große Sportereignisse auf dem Laufenden bleiben? Dieser neue Bericht geht der Frage nach, wie das EU-Medienrecht dafür sorgt, dass wir um das Recht auf Fußball nicht kämpfen müssen!

04/07/2016 : Pressemitteilung - Medienbesitz: gesamteuropäische Mediengruppen auf dem Vormarsch?

Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht neue Analyse des Medienmarktes

  • Die 15 größten gesamteuropäischen Vertriebsgruppen für audiovisuelle Medien hatten zusammen einen Marktanteil von 68% am Pay-TV-Markt in der EU. Auf sechs Gruppen, die in diesem Bericht analysiert werden (Deutsche Telekom, Liberty Global, Orange, Sky, Viasat und Vivendi), entfallen 50% der Pay-TV-Abonnenten in der EU.
  • Zu den drei „länderübergreifenden” Gruppen in diesem Bericht (Central European Media Enterprises, Modern Times Group und RTL Group) gehören die wichtigsten Akteure (unter den Top-4 nach Zuschauermarktanteilen) in 17 europäischen Ländern.
  • Es gibt 13 gesamteuropäische Rundfunkveranstalter, in deren Besitz sich (direkt oder über Tochterunternehmen) die bekanntesten Marken- und Pay-TV-Kanäle in ganz Europa befinden. Neun davon gehören zu den großen US-amerikanischen Fernseh- und Filmproduktionsgesellschaften.
  • Die geographische Verteilung der Vertriebsgruppen und ihre Synergien in Technologie sowie die Existenz von länderübergreifenden Rundfunkveranstaltern haben zur Entwicklung einer Reihe regionaler Abrufdienste geführt.

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hat soeben ihren ersten Bericht über gesamteuropäische Mediengruppen veröffentlicht. Der Bericht stützt sich auf Daten, die in der Datenbank MAVISE zusammengetragen wurden. Der neue 56-Seiten-Bericht – Media ownership: towards pan-European groups? – kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Eine Auswahl von 6 gesamteuropäischen Vertriebsgruppen und ihr geographischer Fußabdruck

Quelle: Europäische Audiovisuelle Informationsstelle – Bericht über die Analyse von Unternehmen

Traditional Broadcasting - is it still relevant? Prag-Vorträgen jetzt online verfügbar

Dominieren audiovisuelle Abrufmediendienste bereits den audiovisuellen Medienmarkt - so sehr, dass sie die Geschäftsmodelle traditionellen Rundfunks in Frage stellen können? Diese Frage haben wir uns anlässlich unserer Konferenz, die am 9. Juni im Rahmen unserer Tchechischen Präsidentschaft in Prag stattgefunden hat. Unser Expertenpanel, sowie Vertreter sämtlicher Regulierer und Rundfunkveranstalter haben mit unserem tschechischen Publikum die jeweiligen Rollen des klassischen Rundfunks sowie der neuen Abrufdiensten untersucht.

Links zu den Vorträgen:

Maja Cappello & Gilles Fontaine The economic weight of different audiovisual media services and adjusting European legislation
Michael Wagner

The recent developments of the Public Service Model and future of linear services

Emilie Anthonis

The recent developments of the Commercial Model  and future of linear services

Vlasta Roškotová & Vladimír Kroupa Today’s role of television in the Czech Republic
Luboš Kukliš

Regulatory challenges relating to the co-existence of different audiovisual media services

Halina Rostek Regulatory challenges relating to the co-existence of different audiovisual media services

 


16/06/2016 : Pressemitteilung - Jeder zweite europäische Film wird in der EU als VoD verwertet doch US-Filme dominieren nach wie vor das VoD-Angebot in Europa

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hat soeben die letzten Zahlen über die Film- und Video-on-Demand-Märkte in Form eines brandaktuellen Berichts vorgelegt: Die Verbreitung von Filmen über VoD-Dienste und Kinos in der Europäischen Union; der Bericht kann HIER kostenlos heruntergeladen werden.

Dieser Bericht untersucht, z.B., wie viele Kinofilme in VoD-Kataloge aufgenommen werden und vergleicht die Verbreitung über Kino bzw. VoD.

Anteile der Filme, die in der EU von 2005 bis 2014 im Kino verwertet wurden und im Oktober 2015 als VoD verfügbar waren, in %

Quelle: LUMIERE-Datenbank und Bericht der Informationsstelle „Origin of films in VOD catalogues in the EU”

Link zur Pressemitteilung hier.

13/06/2016 : Pressemitteilung - Abschlussbericht: Mapping the Animation Industry in Europe wird in Annecy vorgestellt

 

  • Wie sehen die wichtigsten Zahlen für den Animationsfilmsektor in Europa aus?

     

  • Welches sind die wichtigsten Branchentrends?

 

  • Welches sind die wichtigsten Herausforderungen für den europäischen Animationsfilmsektor?

 

 

Antworten auf diese Fragen versucht der Abschlussbericht zu der Studie Mapping the Animation Industry in Europe (Die Animationsfilmbranche in Europa – eine Bestandsaufnahme) zu finden, den die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle auf dem European Film Forum vorstellen wird. Das von der Europäischen Kommission organisierte Europäische Filmforum findet am 15. Juni in Annecy im Rahmen des Festival International du Film d'Animation d'Annecy (des Internationalen Animationsfilmfestivals Annecy) statt.

Der Bericht ergänzt die ersten Ergebnisse, die bereits im Focus on Animation veröffentlicht wurden, und stellt die zweite Phase eines ehrgeizigen Forschungsprojekts zur Animationsfilmbranche dar – dem ersten Projekt dieser Art in Europa –, das von der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle im Auftrag der Europäischen Kommission durchgeführt wurde.

Der Bericht wird auf der Homepage der Europäischen Kommission veröffentlicht und kann HIER kostenlos heruntergeladen werden.

03/06/2016 : Pressemitteilung - Was ist die Zukunft der Regeln für VoD-Dienste in Europa?

Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht neuen Bericht zur AVMD-Richtlinie

Pünktlich zum neuen Vorschlag der Europäischen Kommission zu Abrufdiensten in Europa wurde gerade ein neuer Bericht Abrufdienste und der sachliche Anwendungsbereich der AVMD-Richtlinie veröffentlicht. Dieser 70 Seiten starke Bericht der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle als Teil des Europarats in Straßburg, den Sie  hier kostenlos herunterladen können, analysiert den Anwendungsbereich der Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste (AVMD-Richtlinie, der aktuell gültige Rechtstext für Rundfunk und VoD in Europa) und betrachtet darüber hinaus die jüngsten Vorschläge zu möglichen Änderungen dieses zentralen Rechtstextes, die am 25. Mai 2016 von den Kommissaren Ansip und Oettinger vorgestellt wurden.

Ticket to Ride - What makes European Films travel? Präsentationen und Film jetzt veröffentlicht!

Die diesjähirge Konferenz der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle in Cannes hat über 300 Kinofachleute zusammengebracht, um die Frage  "What makes European films travel?" zu stellen.

Die Konferenzpräsentation (PREZI) finden Sie hier

Den Film dieser Konferenz sehen Sie hier:


04/05/2016 : Pressemitteilung - Neuer Box-Office-Rekord in der Europäischen Union 2015

 

  • Bruttoeinspielergebnisse in der EU 2015 auf Rekordniveau: 7,3 Milliarden EUR
  • Star Wars: The Force Awakens und Minions an der Spitze der EU-Charts
  • Marktanteile europäischer Filme sinken auf 26,1%
  • EU-Filmproduktion weiter auf Wachstumskurs: mehr als 1 600 Spielfilme
  • Digitalisierung der Kinos unverändert auf 92%

2015 Bruttoeinspielergebnisse in der EU brechen Box-Office-Rekord

Anhand vorläufiger Daten schätzt die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, dass die Bruttoeinspielergebnisse in den 28 EU-Mitgliedstaaten 2015 auf 7,3 Milliarden EUR gestiegen sind. Das ist ein Plus von 16% gegenüber dem Vorjahr und stellt (nicht inflationsbereinigt) den höchsten bisher erreichten Wert dar. Ursache für dieses Rekordergebnis ist zum einen die Zunahme der Besucherzahlen, aber auch der Anstieg der Kinopreise: Die Zahl der Kinobesucher stieg 2015 um 7,4% auf 976 Millionen - 67,5 Millionen mehr als 2014 und die zweithöchste Zahl, die in der EU in den letzten zehn Jahren registriert wurde. Nur 2009 verkauften die Kinos in der EU mehr Eintrittskarten – damals lockten Avatar und die Einführung von 3D noch mehr Zuschauer in die Kinos. Der (geschätzte) durchschnittliche Eintrittspreis in der gesamten EU stieg von 7 EUR auf rund 7,50 EUR. 2015 stiegen die Bruttoeinspielergebnisse in allen 26 EU-Kinomärkten, für die vorläufige Daten vorliegen (gemessen in lokalen Währungen). Das ist der homogenste Wachstumstrend, der in den letzten zehn Jahren in Europa beobachtet wurde. Ursache für das Wachstum in der EU waren vor allem die guten Ergebnisse im Vereinigten Königreich / Irland, wo die Einnahmen (auch dank einer Aufwertung des britischen Pfunds gegenüber dem Euro) um fast 400 Millionen EUR (+30%) gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind, aber auch in Deutschland (+187 Millionen EUR, +19%).

[...]

Tabelle 2: Top-20-Filme nach Besucherzahlen in der Europäischen Union 2015 prov (1)

Vollständige Version dieser Pressemitteilung online hier.
PDF-Version hier abrufbar.

Ausführlichere Informationen zu den einzelnen europäischen sowie internationalen Kinomärkten finden Sie im FOCUS 2016 World Film Market Trends, der von der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle für den Cannes Film Markt veröffentlicht wird.

14/04/2016 : Pressemitteilung - Ausnahmen des Urheberrechts in Russland und die „fair use“ Doktrin - Neuer kostenloser Bericht zu Urheberrechtsvorschriften in zwei unterschiedlichen Rechtssystemen

Wann darf man ein Werk als Ausnahme des Urheberrechts kopieren?

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle als Teil des Europarats in Straßburg hat gerade ihren aktuellen IRIS Extra Bericht veröffentlicht: Ausnahmen des Urheberrechts in Russland und die „fair use“ Doktrin. Hier kostenlos herunterladen.

Dieser neue Bericht konzentriert sich auf die unterschiedlichen Ansätze in zwei großen Ländern und ihren geltenden nationalen Rechtssystemen hinsichtlich der zulässigen Verwendung und Zitierung urheberrechtlich geschützter Werke.

05/04/2016 : Pressemitteilung - Zahl der Fernsehsender in Europa wächst weiter – dank HD-Simulcast

Die Gesamtzahl der Fernsehsender in der EU hat in den letzten sechs Jahren um 49% zugenommen — von 3 615 im Jahr 2009 auf 5 370 im Jahr 2015 (ohne Lokal- und Regionalsender). Die meisten Fernsehsender gab es 2015 im Vereinigten Königreich, in Frankreich, Deutschland und Italien. Diese Daten stammen aus der Datenbank MAVISE der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Wenn Sie diese kostenlose Fernseh- und VOD-Datenbank nutzen wollen, klicken Sie hier.

Über das Jahrbuch
Vor 20 Jahren wurde das Jahrbuch zum ersten Mal veröffentlicht. Heute ist es eine der besten und umfangreichsten Datenquellen über Fernsehen, die Filmindustrie, Video und die immer zahlreicher werdenden audiovisuellen Abrufdienste in Europa. Das Jahrbuch stützt sich auf ein solides Know-how und die analytischen Kompetenzen der Abteilung für Informationen über Märkte und Finanzierungen der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle, auf unsere Netzwerke und Datenbanken und auf eine breite Palette von Premium-Daten und Informationsquellen. Seit 2016 ist das Jahrbuch
online zugänglich, um interessierten Nutzern einen einfacheren Zugriff auf Datensätze, Länderprofile und den Bericht über „Schlüsseltrends” der Branche zu ermöglichen.

 

21/03/2016 : Pressemitteilung - Mehr als 2 300 Fernsehkanäle in Russland

Neuer Bericht der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle über den audiovisuellen Sektor in Russland.

  • Mehr als 2 300 Fernsehkanäle auf dem russischen Fernsehmarkt Ende 2015: größte Medienholdings sind Gazprom Media, VGTRK und National Media Group.
  • Pay-TV als Eckpfeiler des russischen Fernsehmarktes: Mehr als 2/3 der russischen Fernsehhaushalte hatten 2014 Pay-TV abonniert – mit digitalem Fernsehen und IPTV als wichtigsten zukünftigen Wachstumsfaktoren.
  • Rasantes Wachstum auf dem russischen VOD-Markt: mehr als 40 VOD-Angebote Ende 2015; Dominanz der Geschäftsmodelle Transactional-VOD und Subscription-VOD.

Das sind zusammengefasst die wichtigsten Ergebnisse eines brandneuen Berichts, FOCUS on the Audiovisual Industry in the Russian Federation, der soeben von der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle (Teil des Europarats in Straßburg) in Zusammenarbeit mit Nevafilm Research veröffentlicht wurde. Der Bericht kann auf Englisch und auf Russisch kostenlos heruntergeladen werden.

Dieser Bericht liefert eine Momentaufnahme des audiovisuellen Sektors in den Jahren 2014-2015 in Russland. Er gibt einen Überblick über wichtige Trends auf dem Fernsehmarkt und auf dem Video-on-Demand-Sektor, liefert ausführliche Informationen über die Finanzierungsquellen und gibt einen Überblick über den Rechtsrahmen.

02/03/2016 : Pressemitteilung - Arbeitet mein Smart TV für Big Brother?

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht neuen IRIS Spezial Bericht: Smart TV und Datenschutz

Bestellen Sie den Bericht hier

Samsung hat die Eigentümer ihrer Smart-TV-Geräte gewarnt, dass die Spracherkennung des Systems möglicherweise ihre privaten Unterhaltungen aufzeichnet und teilt. Dieses „Bad Buzz“ fällt in eine Zeit, in der Brüssel mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGV) bevorstehende neue Gesetzgebung präzisiert, die uns vor Missbrauch und Zweckentfremdung unserer personenbezogenen Daten und Big Data zum Verbraucherverhalten, die von intelligenten Geräten wie Fernsehern gesammelt werden, schützen soll. Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle als Teil des Europarats in Straßburg verfolgt diese Entwicklungen und hat gerade einen neuen IRIS Spezial Bericht mit dem Titel „Smart TV und Datenschutz“ veröffentlicht.

Link zur Pressemitteilung hier.

26/02/2016: Praktikum bei der Informationsstelle

We are looking for a trainee to work with our Information and Press Officer during the period 30 May - 31 August (negotiable)

All Observatory traineeships are unpaid. This is a fixed period traineeship with no direct recruitment possibilities afterwards. However, it does allow a first experience working within the European institutions.

For further information please click here.


12/02/2016 : Pressemitteilung - Kinobesucherzahlen in der EU erreichen 2015 den zweithöchsten Stand der letzten zehn Jahre

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hat ihre erste Schätzung zur Entwicklung des europäischen Kinomarktes im Jahr 2015 vorgelegt. Die Zahl der Kinobesucher in der Europäischen Union ist Schätzungen der Informationsstelle zufolge um 7,6% gestiegen: 2015 wurden in der EU 980 Millionen Kinokarten verkauft, 69 Millionen mehr als 2014. Das ist die zweithöchste Zahl, die in den letzten zehn Jahren in der EU erreicht wurde. Nur 2009 wurden in der EU mehr Kinokarten verkauft, dank Avatar und der damals neuen 3D-Filme. Nimmt man die Nicht-EU-Länder hinzu, war 2015 mit mehr als 1,2 Milliarden verkauften Kinokarten sogar das Jahr mit der größten Zahl der Kinobesucher seit 2004.

In der Regel ist es so, dass die Zahl der Kinobesucher in einigen Ländern steigt, in anderen dagegen zurückgeht. 2015 war dies jedoch anders: In 25 der 26 EU-Länder, für die vorläufige Daten vorliegen, stieg die Zahl der Kinobesucher. Dies ist der homogenste Wachstumstrend, der in den letzten zehn Jahren beobachtet wurde. Das einzige EU-Land, in dem die Zahl der Kinobesucher 2015 zurückging, ist Frankreich, allerdings verglichen mit einem außergewöhnlich guten Jahr 2014.

Schlüsselt man die Wachstumsdaten nach einzelnen Ländern auf, dann wird deutlich, dass die Zunahme der Kinobesucherzahlen in der EU vor allem auf das gute Ergebnis in den folgenden Ländern zurückzuführen ist: in erster Linie auf Deutschland (+17,5 Mio., +14,4%) und das Vereinigte Königreich (+14,4 Mio., +9,2%), gefolgt von Italien (+8,7 Mio., +8,9%), Spanien (+7,1 Mio., +8,2%) und Polen (+4,2 Mio., +10,5%). Für Polen war 2015 das Jahr mit dem besten Ergebnis, das in den letzten 25 Jahren erzielt wurde. In Spanien war die Zahl der Kinobesucher zwar im zweiten Jahr in Folge gestiegen. Trotzdem war 2015, was die Zahl der Kinobesucher betrifft, das drittschwächste Jahr seit 1994.

Außerhalb der EU konnte die Russische Föderation mit 175,7 Mio. verkaufter Kinokarten das hohe Niveau der beiden letzten Jahre halten und ihre Position als zweitgrößter Kinomarkt Europas nach Besucherzahlen behaupten. In der Türkei, dem sechstgrößten Kinomarkt in Europa, scheint der eindrucksvolle Wachstumstrend der letzten Jahre zumindest vorübergehend zum Stillstand gekommen zu sein: die Besucherzahlen gingen um 1,5% zurück auf 60,5 Mio. zurück.

Kinobesucherzahlen in der Europäischen Union 2006-2015 vorläufig
In Millionen, geschätzt; Berechnet auf pro-forma-Basis für die 28 EU–Mitgliedstaaten.

Quelle: Europäische Audiovisuelle Informationsstelle

Fortsetzung dieser Pressemitteilung hier.

14/01/2016 : Pressemitteilung - Durchsetzung des Urheberrechts in der Online-Welt: Strategien und Mechanismen

 

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht neuen IRIS Plus Bericht!

Das vierte Jahr in Folge ist Game of Thrones jetzt offiziell die am meisten raubkopierte Fernsehshow im Internet.  Mit geschätzten 14,4 Millionen Downloads über BitTorrent vom Finale der Staffel 2015 steht die Serie an der Spitze der Piraterieliste.   Dicht auf den Fersen folgt dieser Nachricht die neueste kostenlose IRIS Plus der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle – Durchsetzung des Urheberrechts in der Online-Welt: Strategien und Mechanismen. Die Informationsstelle bietet darin eine aktuelle Untersuchung zu den urheberrechtlichen Maßnahmen, die es Europa ermöglichen, seine audiovisuellen Inhalte online zu schützen. Dieser neue Bericht bietet wertvolle Hintergrundinformationen, mit denen die Bedeutung der letztjährigen Ankündigung verständlich wird. Der von Maja Cappello, Sophie Valais, Christian Grece und Francisco Cabrera verfasste Bericht kann hier heruntergeladen werden.

08/01/2016 : Pressemitteilung - Tschechische Republik übernimmt Präsidentschaft der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle für 2016

Susanne Nikoltchev und Lenka Holubova Mikolasova

Susanne Nikoltchev und Lenka Holubova Mikolasova

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, die Abteilung des Europarats für audiovisuelle Informationen, steht nun unter einer neuen Präsidentschaft für 2016. Die Tschechische Republik tritt die Nachfolge Montenegros an, welches die Präsidentschaft der in Straßburg ansässigen Informationsstelle 2015 innehatte.

Im Exekutivrat der Informationsstelle wird die Tschechische Republik von Lenka Holubova Mikolasova aus dem Ressort Medien und Audiovisuelles des tschechischen Kulturministeriums vertreten. Sie erklärte, die Tschechische Republik übernehme die Präsidentschaft der Informationsstelle zum ersten Mal in einer Zeit, in der die tschechische Kinobranche maßgebliche Unterstützung in Bezug auf systematische Veränderungen bei der Handhabung von Finanzierungs- und Anreizmodellen finden könne. Sie stellte abschließend fest, „2016 wird für das tschechische Kino ein wichtiges Jahr“, und versprach eine „aktive und dynamische“ Präsidentschaft der Informationsstelle. Im Sommer dieses Jahres wird unter der tschechischen Präsidentschaft eine Medienkonferenz stattfinden, deren Thema Anfang 2016 bekanntgegeben wird.