Aktuell

28/03/2017 : Pressemitteilung - Medienkompetenz in Europa

Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht umfassende neue Studie – kostenlos zum herunterladen

Medienkompetenz – unsere Fähigkeit, auf Medien zuzugreifen, ein kritisches Verständnis von Medien zu entwickeln und mit Medien zu interagieren – war noch nie so wichtig wie heute. Jeden Tag scheinen „Fake News“ das Internet in Aufruhr zu versetzen, nur um kurz darauf als Ente enttarnt zu werden. In der #badbuzz-Ära schwimmen wir buchstäblich in einem Meer von Informationen, Werbung und reiner Fiktion. Was tut Europa also zur Förderung unserer Medienkompetenz? Welche Maßnahmen werden auf nationaler und europäischer Ebene ergriffen, damit wir die Massenmedien kritisch würdigen und verstehen können? Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, die ihren Sitz in Straßburg hat und zum Europarat gehört, hat soeben eine neue Studie veröffentlicht, die hier kostenlos zum Download bereitsteht:Analyse von Praktiken und Maßnahmen zur Förderung der Medienkompetenz in der EU-28.  Maja Cappello, Leiterin der Abteilung für juristische Informationen berichtet über diese neue Studie hier.

Unseren Film über dieses Projekt finden Sie hier:

 

16/02/2017 : Pressemitteilung - Präsentation von Schlüsseltrends zum Fernseh-, Film- und VoD-Sektor in Straßburg

Europäische Audiovisuelle Informationsstelle kündigt kostenlose öffentliche Konferenz an

Die in Straßburg ansässige Informationsstelle, Teil des Europarats, wird am 16. März die aktuellen Schlüsseltrends in den audiovisuellen Industrien eingehend betrachten. Diese kostenlose öffentliche Konferenz wird sich auf die großen Medientrends der Gegenwart wie zum Beispiel den aktuellen Boom bei VoD-Diensten und dessen Auswirkungen auf die Filmindustrie, Trends bei Fernsehwerbung, zunehmende Konzentration großer gesamteuropäischer Mediengruppen sowie die Folgen dieser Entwicklungen für die europäische Rechtsstruktur zur Regulierung dieser Industrien konzentrieren. Die Konferenz findet von 14.30 – 17.00 Uhr im Europarat (Saal 1) in Straßburg statt. Alle Konferenzteilnehmer erhalten ein Freiexemplar der jüngsten Veröffentlichung der Informationsstelle zu Schlüsseltrends, die eine Momentaufnahme der betrachteten gegenwärtigen Medientrends bietet. Die Konferenz ist Teil der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der Informationsstelle. Wegen einer Einladung wenden Sie sich bitte per E-Mail an alison.hindhaugh@coe.int

Link zur Tagesordnung

13/02/2017 : Pressemitteilung - Medieneigentum, Marktrealitäten und Regulierungsmaßnahmen

Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht neuen Bericht!

Die italienischen Medien wehren gegenwärtig eine sogenannte „französische Invasion“ ab. Insgesamt gab es zwischen 2012 und 2016 177 Übernahmen italienischer Unternehmen durch Franzosen, und Vivendi SA kämpft gerade um die Macht bei Mediaset SpA und Telecom Italia SpA. In einem Klima ständig zunehmender Medienkonzentration war es nie passender, die Kontrollfunktionen und Schutzmechanismen beim Medieneigentum in Europa zu betrachten. Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle als Teil des Europarats in Straßburg hat soeben eine brandaktuelle Studie mit dem Titel Medieneigentum, Marktrealitäten und Regulierungsmaßnahmen veröffentlicht. Der Bericht fragt, wie europäische und einzelstaatliche Gesetzgebung Medienpluralismus schützen kann, sei es durch eine Vielzahl von Betreibern, die eine große Bandbreite an Programmen verfügbar machen, oder aber durch Gewährleistung von Transparenz in der Finanzierung und den Eigentumsstrukturen der verschiedenen Medienanbieter. Professionelle Journalisten erhalten ein kostenloses Presseexemplar von alison.hindhaugh@coe.int. Ansonsten können Sie diesen neuen Bericht von unserem Online Shop hier erwerben.

10/02/2017 : Pressemitteilung - Kinobesucherzahlen in der EU 2016 auf dem höchsten Stand seit 2004

Anlässlich der 67. Internationalen Filmfestspiele Berlin veröffentlicht die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle ihre ersten Schätzungen zu den Kinobesucherzahlen in Europa für 2016. Laut diesen Schätzungen stiegen die Kinobesucherzahlen innerhalb der Europäischen Union nach einem starken Jahr 2015 noch weiter an: 994 Millionen Kinobesucher wurden 2016 verzeichnet, also 16 Millionen und somit 1,6 % mehr als im Vorjahr. Dies ist der höchste Stand seit 2004. Europaweit, über die EU hinausgehend, erreichten die Kinobesucherzahlen mit geschätzten 1,27 Milliarden den höchsten Wert der letzten Jahrzehnte. (mehr)

 

Kinobesucherzahlen in der Europäischen Union 2007-2016 vorläufig

In Millionen; geschätzt; berechnet auf Pro-Forma-Basis für die 28 EU-Mitgliedsstaaten

Quelle: Europäische Audiovisuelle Informationsstelle

The Circulation of European Films Outside Europe in 2015

Autoren: Martin KANZLER, European Audiovisual Observatory

Veröffentlicht: 15/12/2016

 

Dieser Bericht befasst sich mit der Kinovermarktung europäischer Filme außerhalb Europas. Das Kino-Verwertungsfenster ist nur eines von vier Marktsegmenten. Ausländische TV-, Video- und VoD-Märkte können auch relevantes Potential für europäische Filme bieten, können jedoch aufgrund Intransparenz der entsprechenden Verbraucherzahlen nicht quantitativ gemessen werden.

Dieser Bericht kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

27/01/2017 : Pressemitteilung - Den Vertrieb von europäischen Filmen durch Video on Demand erweitern. Welche Rolle spielt das EU-Recht dabei?

Neuer IRIS plus-Bericht der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle hier als kostenloser Download.

Durch die Verbreitung über Videoplattformen - unabhängig von deren Geschäftsmodell (Abonnement-, Pay-per-View- oder werbefinanzierte Dienste) - verlängert sich der Lebenszyklus europäischer Filme. Der Boom neuer Verbreitungskanäle fördert und verlängert die „Karriere“ von Filmen. Daher ist es nur logisch, dass die europäischen Filmemacher davon ausgehen, dass der europäische Film durch die Videoplattformen zusätzlichen Auftrieb erhalten wird. Doch was hat das mit Recht zu tun? Kann der europäische Gesetzgeber VoD-Dienste dazu zwingen, europäische Filme in schick aufgemachten (Schau-)Fenstern zu präsentieren? Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, eine Einrichtung des Europarats in Straßburg, hat sich in ihrem brandneuen Bericht, der kostenlos heruntergeladen werden kann, genau mit dieser Frage beschäftigt:

VoD, Plattformen und OTT: Welche Anforderungen an die Förderung europäischer Werke?

13/01/2017 : Pressemitteilung - Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle feiert ihr 25-jähriges Jubiläum in diesem Jahr mit neuem Look und neuer Präsidentschaft – Polen!

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, die ihren Sitz in Straßburg hat und zum Europarat gehört, hat die Feiern zu ihrem 25-jährigen Jubiläum eingeläutet. Die Informationsstelle hat nicht nur ein neues Logo eingeführt, sondern spendiert ihren Berichten über die audiovisuelle Wirtschaft in Europa, ihrer Website und ihren Datenbanken im Laufe dieses Jahres auch ein radikal neues Design. (mehr).

6/12/2016 - Die Informationsstelle hat ihren neuen Jahrbuch-Online-Service 2016 eröffnet!

Das Jahrbuch ist der Online-Dienst der Informationsstelle für Daten und Analysen zu Fernsehen, Kino, VoD und Video in Europa: Marktanteile, angebotene Dienste, Finanzierung und die Hauptakteure in jeder Branche.

Der Dienst besteht aus drei großen Sektionen: Data Sets, eine umfangreiche Sammlung von Statistiken, Country Profiles, eine qualitative Übersicht über die aktuelle Situation des audiovisuellen Sektors in 40 europäischen Ländern, und Key Trends, eine Übersicht der jüngsten Trends und Entwicklungen.

Der Service wird in bis März 2017 vervollständigt.

Die schon Anfang Dezember verfügbaren Daten der neuen Ausgabe 2016 betreffen die Themengebiete:

  • Advertising
  • Pay TV
  • Broadcasters’ revenues and audience
  • Consumer revenues for SVOD, TV VOD Retail and TVOD rental
  • Video: Equipment, Turnover, Transaction and Prices
  • Global and European Players
  • Public Service and Private Broadcasting

Hier finden Sie die Auflistung aller Inhalte des Jahrbuch Online Service im Detail.
Der Jahrbuch-Online-Service ist im Abonnement zugänglich (365 € Einzelnutzerlizenz, 790 € Unternehmenslizenz), Einzelheiten finden Sie in unserem Shop.


14/11/2016 : Pressemitteilung - Konferenz in Straßburg - Copyright Enforcement in the Online World - Durchsetzung von Urheberrechten im Online-Bereich

Gemeinsame Konferenz des Centre d’études internationales de la propriété intellectuelle (CEIPI) und der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle im Europarat in Straßburg

Die Durchsetzung von Urheberrechten im Online-Bereich steht immer mehr im Mittelpunkt der politischen Diskussion über die Zukunft des Urheberrechts in Europa. Zusätzlich befeuert wird diese Diskussion durch die laufende Reform des EU-Urheberrechts. Die Bereitstellung zahlungspflichtiger Inhalte hat sich – ebenso wie die Art, wie wir auf Kultur zugreifen, – in der digitalen Welt klar verändert. Einerseits verteidigen Schöpfer, Künstler, Musiker und Filmschaffende ihr legitimes Recht, die Früchte ihrer Arbeit zu ernten. Andererseits pochen Internetnutzer und die Allgemeinheit auf das Grundrecht, online zu fairen Bedingungen und mit attraktiveren Geschäftsmodellen auf Information und Kultur zuzugreifen. Wie können die bestehenden Urheberrechtsgesetze all diesen Herausforderungen gerecht werden? Welche Rolle sollten Internetvermittler bei der Durchsetzung von Urheberrechten im Online-Bereich spielen? Und wie lässt sich ein wirksamer Schutz in diesem Kontext überhaupt mit dem Grundsatz der Netzneutralität vereinbaren? 

Die zum Europarat gehörende Europäische Audiovisuelle Informationsstelle und das Centre d’études internationales de la propriété intellectuelle (CEIPI) der Universität Straßburg veranstalteten im Europarat in Straßburg am Dienstag, 22. November, von 14.00 bis 17.30 Uhr gemeinsam eine öffentliche Konferenz mit dem Titel „Copyright Enforcement in the Online World“. Die Konferenz hat einen Überblick über den aktuellen Stand des Urheberrechts in der digitalen Welt geben.