Aktuell

05/03/2015 : Pressemitteilung - Mapping of the Animation Industry in Europe - Europäische Audiovisuelle Informationsstelle führt für die Europäische Kommission große Studie zum europäischen Animationsfilm durch

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle wird eine große Studie durchführen, aus der dieses Jahr zwei einzigartige Publikationen zum europäischen Animationsfilm hervorgehen werden. Diese Untersuchung wird für die Europäische Kommission durchgeführt, die das Projekt auch initiiert hat, und soll eine Bestandsaufnahme der Animationsfilmbranche in Europa liefern. Die Ergebnisse sollen Ende 2015 bei einer öffentlichen Konferenz vorgestellt werden. Dieses EU-Projekt dient der Optimierung der Förderpolitik der EU für die Animationsfilmbranche in Europa. Dazu soll es dringend benötigte Daten über die Struktur, Tätigkeit und Leistung der Branche bereitstellen. Die Straßburger Informationsstelle wird dabei mit CARTOON und der in Annecy ansässigen CITIA zusammenarbeiten und deren Erkenntnisse nutzen.

Die erste Publikation – Animation Europe – wird eine Momentaufnahme des Marktes sein und soll bei der Animationsfilmmesse MIFA im Rahmen des Internationalen Animationsfilmfestivals Annecy vom 15. bis 20. Juni dieses Jahres vorgestellt werden. Diese wegweisende Publikation wird wichtige Marktdaten zu Produktion, Distribution und Konsum von europäischen Animationsspielfilmen und Fernseh-Animationswerken enthalten. Die zweite Publikation, eine umfassendere Studie mit dem Titel – Mapping the Animation Industry in Europe – wird Ende dieses Jahres an die Europäische Kommission übergeben und auf deren Website veröffentlicht. Diese Studie wird an die Daten aus der ersten Publikation anknüpfen und eine gründlichere Analyse der Branche bieten.

Die Informationsstelle hat die Animationsanalystin Marta Jiménez Pumares eingestellt, die gemeinsam mit den bestehenden Analysten Deirdre Kevin und Julio Talavera Milla an den beiden Berichten arbeiten wird. Durch ihre Tätigkeit als Produzentin und Unternehmensberaterin verfügt Jiménez Pumares über umfassende Erfahrungen im Animationsbereich. Unterstützt wird sie bei ihrer Arbeit durch Elodie Jacques, die innerhalb des Europarats intern auf diese Assistenzstelle wechselt. (mehr)

 

Sie können Marta erreichen, wie folgt:  marta.jimenez@coe.int, Tel: + 33 (0) 3 90 21 60 05

26/02/2015 : Pressemitteilung - Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht einen Bericht über die von den europäischen Fernsehsendern zwischen 2006 und 2013 ausgestrahlten fiktionalen Programme

  • Der Anteil fiktionaler Programme an der Programmgestaltung der europäischen Fernsehsender geht tendenziell zurück.
  • Der Anteil der europäischen Fiktion hat sich aufgrund der vermehrten Ausstrahlung nationaler Fiktion in verschiedenen Ländern leicht erhöht.
  • Bei den extraterritorialen Sendern machen die europäischen Werke nur einen geringen Prozentsatz bei der Programmgestaltung aus.

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht einen zusammenfassenden Bericht über den Anteil der fiktionalen Programme bei einer Auswahl europäischer Fernsehsender im Zeitraum zwischen 2006 und 2013. Zu den fiktionalen Programmen gehören fünf leicht bestimmbare Formate: Filme, die für das Fernsehen produziert werden (TV-Filme), Serien und Seifenopern, Animationen (außer für das Kino produzierte Animationen), Kinofilme (einschließlich Animationen) und Kurzfilme.

Herkunft der Fiktion

Die Analyse der Herkunft der fiktionalen Programme ergibt je nach Art und Empfangsland der Sender sehr unterschiedliche Situationen.

Nur zwei Senderkategorien haben insgesamt mehr als 50 % europäische Fiktion im Programm. Die Kultur- und Bildungssender (die am wenigsten Fiktion ausstrahlen) bieten überwiegend europäische Werke (78,3 % der Sendezeit 2013, von denen etwas weniger als ein Drittel aus heimischen Produktionen stammt und die übrigen zwei Drittel importiert werden oder Koproduktionen sind). Der Anteil der Sendezeit, die auf europäische Fiktion entfällt, die von den öffentlich-rechtlichen Vollprogrammsendern ausgestrahlt wurde, lag 2013 bei 57,6 %, darunter mehrheitlich nicht-heimische Werke.

Um diese Publikation in unserem Online-Shop zu erwerben, klicken Sie hier.

Empowering users: rating systems, protection tools and media literacy across Europe

Veröffentlicht: 12/02/2015

(c) Benjamin Thull

As part of their long-lasting collaboration, on 15 December 2014 the European Audiovisual Observatory (OBS) and the European Platform of Regulatory Authorities (EPRA) jointly organised in Strasbourg  a workshop on “Empowering users: rating systems, protection tools and media literacy across Europe”. This workshop is the first experiment of its kind as it forged new paths of cooperation between experts, representatives of the industry and regulators, with the aim to address through a multi-stakeholders’ and cross-media approach important and societal topics, such as the empowering of users and the protection of minors in new audiovisual services. The interactive workshop was built around a four-tier structure encompassing regulatory aspects, self and co-regulatory commitments, protection tools and media literacy.

You will find here the summary of the debates held during the workshop, and the links to the presentations made by the participants here.

21/01/2015 : Pressemitteilung - Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht die 20. Ausgabe ihres Jahrbuchs

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht die 20. Ausgabe ihres Jahrbuchs Fernsehen, Film, Video und audiovisuelle Abrufdienste. Diese neue Publikation berichtet unter anderem über folgende neue Entwicklungen:

  • In fünf Jahren (2009-2013) haben die europäischen audiovisuellen Gruppen 5,3 % ihres weltweiten Marktanteils verloren.
  • Trotz des gewaltigen Umsatzplus bei den Abrufdiensten war das Jahr 2013 für den audiovisuellen Sektor zum zweiten Mal ein Jahr der Stagnation.
  • Zwischen 2008 und 2012 sind die Betriebseinnahmen der Tochtergesellschaften nichteuropäischer Gruppen, die in der Europäischen Union niedergelassen sind, von 48,2 auf 53,1 Milliarden EUR gestiegen.

Dieses Referenzwerk enthält eine Fülle von gesamteuropäischen Daten (über 40 Länder) zu den unterschiedlichen Geschäftsbereichen des Sektors. Anhand der verschiedenen verfügbaren Indikatoren macht die Informationsstelle deutlich, dass der gesamte audiovisuelle Sektor 2013 ein zweites Jahr der Stagnation erlebt hat. Zum dritten Mal in Folge gehen die Umsätze nicht über 133 Milliarden EUR hinaus. 2013 gab es sogar erstmals einen leichten Umsatzrückgang (-0,1 %). Am stärksten betroffen ist der Videosektor (physisches Video) (-11,3 %), aber auch die Kinoeinnahmen sind 2013 merklich zurückgegangen (-4,3 %), ebenso die Einnahmen aus Videospielen (-1,8 %) und Hörfunk- und Fernsehdiensten (-0,5 %). Das Wachstum bei den Pay-TV-Plattformen (+2,7 %) und den Online-VoD-Angeboten (+46,1 %) hat diesen Rückgang nicht ausgleichen können.

Dieses Referenzwerk enthält dieses Jahr eine wichtige Neuerung: die Analyse der Einnahmen, die von Tochtergesellschaften internationaler Gruppen in der Europäischen Union erzielt wurden.


Lange A., Jahrbuchs Fernsehen, Film, Video und audiovisuelle Abrufdienste, Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, Straßburg, 2014, ISBN 978-92-871-8017-9, EUR 185,00.

Journalisten können ein Gratis-Exemplar zwecks Buchbesprechungen beantragen:
Alison Hindhaugh, alison.hindhaugh@coe.int  - Tel.: + 33 (0)3 90 21 60 10

Diese Publikation können Sie in unserem Online-Shop hier erwerben.

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18/12/2014 : Pressemitteilung - Der Einfluss neuer Technologien auf das Urheberrecht. Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht neue IRIS plus

Durch die digitale Revolution hat sich unser Zugriff auf urheberrechtlich geschützte Werke vollkommen verändert. Onlinedienste, Streaming, Torrents und alle anderen digitalen Verbreitungswege stellen die bestehenden Strukturen der aktuellen Gesetzgebung zum Urheberrecht in Frage. Auf der Suche nach einer geeigneten Regulierungsstruktur scheinen die Gesetzgeber den neuesten technischen Entwicklungen stets hinterherzujagen. Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hat in ihrer Reihe IRIS plus dazu jetzt einen neuen Bericht veröffentlicht:

Der Einfluss neuer Technologien auf das Urheberrecht

Die aktuelle Gesetzgebung zum Urheberrecht wurde zuletzt vor 15 Jahren angepasst. Damals war es die InfoSoc-Richtlinie, in der Regeln für die öffentliche Wiedergabe urheberrechtlich geschützter Inhalte festgelegt waren. Die Weiterverbreitung von Inhalten wird noch immer durch die seit 1993 unverändert geltende Kabel-Satelliten-Richtlinie geregelt. Die Informationsstelle macht sich daran, die aktuelle Situation der Gesetzgebung zu untersuchen, und stellt die Frage nach der Notwendigkeit einer weitreichenden Neuregelung.

Der Einfluss neuer Technologien auf das Urheberrecht – Zeit für eine Überarbeitung unserer Gesetzgebung in Europa?

Diese neue Publikation kann man in unserem Online-Shop hier kaufen.

09/12/2014 : Pressemitteilung - Wer hat Angst vor dem bösen Daten-Wolf? Neue Werbeformen in der konvergenten audiovisuellen Welt

Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht neue IRIS Spezial

„Amazon kennt mich besser als meine Frau“, rief ein bekannter europäischer Medienkritiker neulich bei einer Konferenz. Und vielleicht war das kein Scherz. Das Gesicht der Werbung hat sich für immer verändert. „Kommerzielle Kommunikation“ (wie es heute heißt) findet mittlerweile in einem zunehmend konvergenten Medienuniversum statt. Dadurch verschwimmen die Grenzen zwischen realem Inhalt und Werbung immer mehr. Außerdem werden große Datenmengen – Stichwort „Big Data“ – mit allen Einzelheiten unseres Konsumverhaltens gespeichert und wie eine Währung getauscht, damit Werbetreibende uns mit ihrer Botschaft präziser erreichen können. Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, die ihren Sitz in Straßburg hat und zum Europarat gehört, hat in ihrer Reihe IRIS Spezial jetzt einen ausführlichen Bericht über

Neue Werbeformen in der konvergenten audiovisuellen Welt

veröffentlicht. Diese neue Publikation ist das Ergebnis eines Workshops, den die Informationsstelle und ihre Partner, das Institut für Europäisches Medienrecht (EMR) in Saarbrücken und das Institut für Informationsrecht (IViR) in Amsterdam, veranstaltet haben. Der Workshop (und somit auch die Publikation) beschäftigte sich mit diesen Entwicklungen im Bereich der kommerziellen Kommunikation unter dem Gesichtspunkt ihrer Regulierung. Die Teilnehmer analysierten auch die verschiedenen EU-Richtlinien mit den Regeln für kommerzielle Inhalte und deren Übermittlung über die Vielzahl neuer Kanäle, die in unserem stark vernetzten Umfeld zur Verfügung stehen. Peter Matzneller vom EMR und Jenny Metzdorf von der Universität Luxemburg eröffnen die Publikation mit einem Überblick über die Ergebnisse des Workshops. Diesen neuen Bericht können Sie von unserem Online Shop hier bestellen
 

Die türkische Filmindustrie. Marktentwicklungen 2004 bis 2013

 

Autor: Martin KANZLER, Europäische Audiovisuelle Informationsstelle

 

Das türkische Kino feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag und kann auf eine überaus dynamische und ereignisreiche Geschichte zurückzublicken. Heute ist die Türkei der zweitgrößte europäische Film-Wachstumsmarkt und der siebtgrößte Kinomarkt in Europa, hinter den „fünf großen“ EU-Märkten und der Russischen Föderation.

Der Bericht der Informationsstelle dürfte die umfassendste Marktanalyse der türkischen Filmindustrie sein, die derzeit in englischer Sprache erhältlich ist. Der Bericht kann hier kostenlos heruntergeladen werden.


Empowering users: rating systems, protection tools and media literacy across Europe

Veröffentlicht: 12/02/2015

Workshop organised by the European Audiovisual Observatory and the European Platform of Regulatory Authorities European Youth Centre, Strasbourg - 15 December 2014  Mehr


18/09/2014 : Pressemitteilung - Nur 16,3% der europäischen Filme zwischen 2003 und 2012 wurden von weiblichen Regisseuren realisiert

  • 8,9% der Besucherzahlen für europäische Filme entfielen auf Filme von weiblichen Regisseuren
  • Im Schnitt entfielen auf einen Film, der von einem männlichen Regisseur inszeniert wurde, mehr als doppelt so viele Besucher wie auf einen Film weiblicher Regisseure

Diese Zahlen stammen aus dem jüngsten Bericht der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle: Female Directors in European film productions. State of play and evolution between 2003 and 2012 (Weibliche Regisseure und europäische Filmproduktion. Aktueller Stand und Entwicklung zwischen 2003 und 2012), der vom Filmanalyst Julio Talavera Milla erstellt wurde. Aus dieser ersten gesamteuropäischen Analyse von Filmen, die von weiblichen Regisseuren inszeniert wurden geht hervor, dass bei gerade einmal 16,3% der europäischen Filme, die zwischen 2003 und 2012 produziert wurden, Frauen Regie führten. Noch größer ist die Differenz, wenn man sich die Besucheranteile ansieht, die auf von Frauen inszenierte europäische Filme entfallen: Hier sind es nur noch 8,9% aller Kinobesucher in Europa in diesem Zeitraum. Die Analyse wurde auf der Grundlage von Daten der LUMIERE Datenbank der Informationsstelle erstellt.

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04/09/2014 : Pressemitteilung - Medienzugang für alle – wie werden behinderte Medienbenutzer durch die europäische Gesetzgebung geschützt? Neuer IRIS plus Bericht der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle

Nie war es so wichtig wie in der heutigen hochvernetzten Welt der Smartphones, Tablets und Smartwatches die Rechte von Menschen mit Behinderungen auf Zugang zu audiovisuellen Inhalten zu schützen. Ein barrierefreier Zugang zu audiovisuellen Inhalten ist im Hinblick auf unser Grundrecht auf Freiheit der Meinungsäußerung und Informationsfreiheit von größter Bedeutung. Doch wie funktioniert die Gewährleistung eines optimalen Zugangs in der Praxis?  Welche Schritte haben die Gesetzgeber in Europa unternommen - und welche sind vorgesehen - , um zu gewährleisten, dass die 15%  der Gesamtbevölkerung in der EU, die von einer Form der Beeinträchtigung betroffen sind, über einen optimalen Zugang nicht nur zum traditionellen Fernsehen, sondern auch zum Internet und zu der wachsenden Anzahl von On- demand-Diensten verfügen? Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle  als Teil des Europarats in Straßburg geht in ihrem jüngsten IRIS plus Bericht diesen Fragen nach:

Medienzugang für alle

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