Aktuell

07/09/2017 : Pressemitteilung - Schon wieder Konvergenz? Die Ausschaltung der Vermittler im audiovisuellen Sektor Brüsseler Konferenz über Medienkonvergenz angekündigt!

Fällt durch die zunehmende Medienkonvergenz der Zwischenhandel des Inhaltsangebots weg? Anbieter audiovisueller Inhalte produzieren Filme und Sendungen jetzt selbst und beliefern den Verbraucher direkt. Dadurch konkurrieren neue Anbieter im Internet wie Online-Videodienste, Videoplattformen und soziale Netzwerke mit den großen traditionellen Medien um die Aufmerksamkeit und das Geld der Zuschauer. Welche wirtschaftlichen und rechtlichen Folgen hat diese „Disintermediation“ des audiovisuellen Sektors? Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, die zum Europarat gehört, lädt Sie zur vierten Auflage der Brüsseler Konferenz ein: Schon wieder Konvergenz? Die Ausschaltung der Vermittler im audiovisuellen Sektor.

Diese kostenlose öffentliche Konferenz findet am Mittwoch, 27. September, von 13.00 bis 15.00 Uhr in Brüssel statt. Von 11.45 bis 13.00 Uhr gibt es ein Mittagsbüffet, und die eigentliche Konferenz folgt von 13.00 bis 15.00 Uhr. Veranstaltungsort ist die Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union, 77, rue Wiertz, 1000 Brüssel. Die Teilnahme ist kostenlos, aber nur mit Anmeldung möglich. Füllen Sie hier das Formular aus. Link zum Gesamtprogramm. Die Arbeitssprache dieser Konferenz ist Englisch.

31/07/2017 : Pressemitteilung - Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle erweitert ihren Beratenden Ausschuss um den European Producers’ Club und die European Association for Viewer’s Interests

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, die zum Europarat gehört, hat zwei neue Mitglieder in ihren Beratenden Ausschuss aufgenommen: den European Producers’ Club (EPC) und die European Association for Viewers’ Interests (EAVI). Vertreten wird der EPC durch seine Geschäftsführerin, Alexandra Lebret, und die EAVI durch ihren Generalsekretär, Paolo Celot. Der Beratende Ausschuss der Informationsstelle vereint derzeit 37 europäische und internationale Fachverbände, die die verschiedenen Bereiche der audiovisuellen Wirtschaft vertreten. Bereiche wie Filmproduktion, Vertrieb, Vorführung, öffentlich-rechtlicher und privater Rundfunk sowie Presse sind in diesem Gremium vertreten. Der Beratende Ausschuss tritt einmal jährlich in Straßburg zusammen, um die Informationsstelle über die Informationsbedürfnisse und Anliegen der verschiedenen Bereiche der audiovisuellen Wirtschaft zu unterrichten.

18/07/2017 : Pressemitteilung - Medienberichterstattung bei Wahlen: der rechtliche Rahmen in Europa

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht neuen IRIS Spezial Bericht erstmalig kostenlos!

Bei Wahlen und Referenden gilt die Aufmerksamkeit der Medien ganz den Kandidaten: Jedes Wort, jede Bewegung, ja selbst die kleinste Geste von ihnen wird analysiert. Im heutigen 24/7-Digitaluniversum haben die Massenmedien beispiellose Macht, unsere künftigen Staats- und Regierungschefs zu zerpflücken, zu kommentieren und zu durchleuchten wie nie zuvor. Doch wer sorgt dafür, dass die Berichterstattung gerecht und professionell ist und gewisse Mindestanforderungen an einen „anständigen“ Journalismus erfüllt? Wer macht diese Regeln? Nach den Wahlen in Frankreich und nur zwei Monate vor dem Urnengang in Deutschland hat die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, die ihren Sitz in Straßburg hat und zum Europarat gehört, einen ausführlichen kostenlosen Bericht veröffentlicht: „Medienberichterstattung über Wahlen: die rechtlichen Rahmenbedingungen in Europa“. Zum Download gehts hier.

17/07/2017 : Pressemitteilung - 73% der Transactional VoD-Starts finden in den Ländern statt, in denen der Film auch in den Kinos lief

Neue Studie untersucht den Zusammenhang zwischen dem Kinostart von Filmen und ihrer Verbreitung auf VoD

Die Studie können Sie in Englisch hier kostenlos herunterladen

Ein neuer Bericht der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle untersucht den Zusammenhang zwischen dem Kinostart von Filmen und ihrer Verbreitung über Transactional VoD (T-VoD) und analysiert vor allem Verbreitungstrends und –strategien. Der Bericht wurde von der Europäischen Kommission finanziert.

10/07/2017 : Pressemitteilung - VoD-Aggregatoren – die neue Generation von Dienstleistern für den digitalen Filmverleih!

Neuer kostenloser Bericht über den Mehrwert der Content-Aggregatoren und ihre Funktionsweise 

Den Bericht können Sie hier auf Englisch herunterladen.

Dieser neuer Bericht der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle, der von der Europäischen Kommission finanziert wurde, untersucht die Rolle der VoD-Aggregatoren in der digitalen Vertriebslandschaft und analysiert ihre Aktivitäten sowie ihre Auswirkung auf die Wertschöpfungskette.

Suche nach neuen Geschäftsmöglichkeiten beim VoD-Vertrieb

Quelle: Europäische Audiovisuelle Informationsstelle

04/07/2017 : Pressemitteilung - Ausnahmen und Beschränkungen des Urheberrechts

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht neue Studie, die zum kostenlosen Download bereitsteht

Zum Download geht's hier

Im September letzten Jahres hat Andrus Ansip, der für den digitalen Binnenmarkt zuständige Vizepräsident der Kommission, angekündigt, „die Bestimmungen des europäischen Urheberrechts an die neue digitale Welt anzupassen“.  Er verwies auf die vielen Herausforderungen hinsichtlich digitaler Inhalte: „Europäische Kreativinhalte sollten nicht unzugänglich sein, müssen aber umfassend geschützt werden, insbesondere, um bessere Vergütungsmöglichkeiten für die europäischen Urheber zu erreichen.“ Die Europäische Kommission hat ihr neues Urheberrechtspaket im September 2016 vorgelegt. Die Vorschläge werden derzeit vom Europäischen Parlament und dem Ministerrat geprüft.

Als Orientierungshilfe bei diesem komplexen Verfahren hat die Europäischen Audiovisuelle Informationsstelle, eine Einrichtung des Europarats in Straßburg, ihren letzten IRIS Plus-Bericht veröffentlicht: Ausnahmen und Beschränkungen des Urheberrechts. Der Bericht ist angesichts der zumeist komplexen urheberrechtlichen Bestimmungen für Ausnahmen und Beschränkungen in Europa eine wertvolle Hilfe.

30/06/2017 : Pressemitteilung - Medienfreiheit in Russland – Wie ist sie gesetzlich geschützt?

Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht neue kostenlose Studie

Im Juni 2010 fasste der russische Oberste Gerichtshof zum ersten Mal in seiner Geschichte einen Beschluss mit einem Katalog an „Auslegungsleitlinien“, auf die sich russische Richter bei ihrer Arbeit im Zusammenhang mit Massenmedien, Redakteuren und Journalisten stützen können. Doch wie haben sich diese Leitlinien seit 2010 entwickelt, insbesondere im Hinblick auf den politischen Kontext in Russland und die rasanten technischen Fortschritte im Medienbereich? Und welche Rolle spielt der Oberste Gerichtshof? Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, die ihren Sitz in Straßburg hat und zum Europarat gehört, hat hierzu einen neuen kostenlosen Bericht veröffentlicht: Gerichtliche Praxis zur Medienfreiheit in Russland: die Rolle des Obersten Gerichtshofs.

26/06/2017 : Pressemitteilung - Ein Drittel aller in der EU ansässigen Fernsehsender und On-Demand-Dienste ist auf ausländische Märkte ausgerichtet

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, ein Teil des Europarats in Straßburg, hat soeben einen brandneuen Bericht über „Audiovisual Media Services in Europe: Focus on Services Targeting Other Countries“ veröffentlicht. Der Bericht stützt sich auf Daten der MAVISE-Datenbank und liefert einen Überblick über die europäische audiovisuelle Medienlandschaft. Aus dem Bericht gehen sowohl die Herkunft als auch die Verbreitung der linearen und der On-Demand-Dienste hervor, und er konzentriert sich auf Dienste, die speziell andere Länder anvisieren.

Den Bericht können Sie hier auf Englisch herunterladen.

22/06/2017 : Pressemitteilung - Erst 16 % der Kollektionen des europäischen Filmerbes sind bisher digitalisiert

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht eine neue Studie über das Filmerbe. Sie kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Zum Start des Festivals Cinema Ritrovato – einer der größten Veranstaltungen für Filmliebhaber in der ganzen Welt, die jedes Jahr im italienischen Bologna stattfindet – hat die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle eine neue Studie über den Zugang zu Filmwerken (im Rahmen von Bildung und Forschung) veröffentlicht, die in Filmarchiven und in Kollektionen enthalten sind.

Tempo der Digitalisierung von Filmkollektionen: 32 europäische Filmarchive nahmen an unserer Umfrage teil

Quelle: Europäische  Audiovisuelle Informationsstelle

15/06/2017 : Pressemitteilung - Europäische Filme stellen ein Drittel aller Filme, für die auf VOD-Plattformen in Europa geworben wird

Der Löwenanteil entfällt mit 58% immer noch auf US-Filme

Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht neue VOD-Studie zur Sichtbarkeit von und Werbung für Filme auf VOD-Plattformen

Anzahl, Herkunft und Aufschlüsselung der beworbenen Filme

Diese Zahlen stammen aus dem neuen Bericht der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle:

The Origin of films and TV content in VOD catalogues in the EU & Visibility of films. Er steht hier kostenlos zum Download bereit.

14/06/2017 : Pressemitteilung - Britische Fernsehprogramme machen den Löwenanteil an den auf Netflix und iTunes verfügbaren EU-Fernsehinhalten aus, gefolgt von französischen und deutschen

Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht neue VOD-Studie!

  • Die wichtigsten europäischen Herkunftsländer für EU-28-Fernsehinhalte in Netflix-Katalogen sind Großbritannien mit 160 Titeln (oder 44% aller in den untersuchten acht Netflix-Katalogen verfügbaren EU-28-Fernsehtitel), Frankreich mit 72 Titeln (20%) und Deutschland mit 52 Titeln (14%). Zusammen produzieren diese drei Länder 78% der EU-28-Fernsehtitel in den acht untersuchten Katalogen.
  • Bei iTunes produzieren diese drei Länder 91,5% aller EU-Titel in den drei untersuchten iTunes-Katalogen, wobei auf Großbritannien 52% (884 Titel) entfallen, auf Deutschland 22% (365 Titel) und auf Frankreich 17% (297 Titel).

Gesamteuropäischer Katalog von Netflix und iTunes – Anteil der EU-28-Fernsehinhalte

Dies sind die Ergebnisse eines Berichts der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle über die Herkunft von Filmen und Fernsehinhalten in VOD-Katalogen in der EU und die Sichtbarkeit von Filmen. Er steht hier kostenlos zum Download bereit.

13/06/2017 : Pressemitteilung - Anteil europäischer Filme an den in der EU verfügbaren VOD-Filmen liegt bei rund 25%

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hat einen Bericht über die Herkunft von Filmen und Fernsehinhalten in VOD-Katalogen in der EU und die Sichtbarkeit von Filmen veröffentlicht. Er steht hier kostenlos zum Download auf Englisch bereit.

Zusammensetzung der 68 TVOD-Kataloge nach Anteil der Herkunftsregion an der Zahl der Filme (Oktober 2016)

Verfasst wurde dieser Bericht für die DG CONNECT der Europäischen Kommission von Gilles Fontaine, Leiter der Abteilung für Marktinformationen der Informationsstelle, und Christian Grece, Analyst in dieser Abteilung.