Aktuell

25/01/2016: Praktikum bei der Informationsstelle

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle bietet ein Praktikum in der Abteilung Informationen über Märkte und Finanzierungen an.

Weitere Informationen finden Sie hier.


14/01/2016 : Pressemitteilung - Durchsetzung des Urheberrechts in der Online-Welt: Strategien und Mechanismen

 

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht neuen IRIS Plus Bericht!

Das vierte Jahr in Folge ist Game of Thrones jetzt offiziell die am meisten raubkopierte Fernsehshow im Internet.  Mit geschätzten 14,4 Millionen Downloads über BitTorrent vom Finale der Staffel 2015 steht die Serie an der Spitze der Piraterieliste.   Dicht auf den Fersen folgt dieser Nachricht die neueste kostenlose IRIS Plus der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle – Durchsetzung des Urheberrechts in der Online-Welt: Strategien und Mechanismen. Die Informationsstelle bietet darin eine aktuelle Untersuchung zu den urheberrechtlichen Maßnahmen, die es Europa ermöglichen, seine audiovisuellen Inhalte online zu schützen. Dieser neue Bericht bietet wertvolle Hintergrundinformationen, mit denen die Bedeutung der letztjährigen Ankündigung verständlich wird. Der von Maja Cappello, Sophie Valais, Christian Grece und Francisco Cabrera verfasste Bericht kann hier heruntergeladen werden.

08/01/2016 : Pressemitteilung - Tschechische Republik übernimmt Präsidentschaft der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle für 2016

Susanne Nikoltchev und Lenka Holubova Mikolasova

Susanne Nikoltchev und Lenka Holubova Mikolasova

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, die Abteilung des Europarats für audiovisuelle Informationen, steht nun unter einer neuen Präsidentschaft für 2016. Die Tschechische Republik tritt die Nachfolge Montenegros an, welches die Präsidentschaft der in Straßburg ansässigen Informationsstelle 2015 innehatte.

Im Exekutivrat der Informationsstelle wird die Tschechische Republik von Lenka Holubova Mikolasova aus dem Ressort Medien und Audiovisuelles des tschechischen Kulturministeriums vertreten. Sie erklärte, die Tschechische Republik übernehme die Präsidentschaft der Informationsstelle zum ersten Mal in einer Zeit, in der die tschechische Kinobranche maßgebliche Unterstützung in Bezug auf systematische Veränderungen bei der Handhabung von Finanzierungs- und Anreizmodellen finden könne. Sie stellte abschließend fest, „2016 wird für das tschechische Kino ein wichtiges Jahr“, und versprach eine „aktive und dynamische“ Präsidentschaft der Informationsstelle. Im Sommer dieses Jahres wird unter der tschechischen Präsidentschaft eine Medienkonferenz stattfinden, deren Thema Anfang 2016 bekanntgegeben wird.

16/12/2015 : Pressemitteilung - „Lucy“ von Luc Besson ist der erfolgreichste europäische Filmexport der letzten Jahre

Die Informationsstelle veröffentlicht ihren neuen Bericht über den Kinomarkt für europäische Filme außerhalb Europas

Luc Bessons Sci-Fi-Thriller in englischer Sprache, „Lucy“ (FR), sticht deutlich als der erfolgreichste europäische Film heraus. Im Jahr 2014 verzeichnete er außerhalb Europas 31,9 Millionen Besucher und steht somit allein für 38% der Gesamtbesucherzahlen europäischer Filme in den behandelten 12 nichteuropäischen Märkten. Dies ist sowohl die höchste Zahl als auch der höchste Anteil an Besucherzahlen für einen europäischen Film in den letzten fünf Jahren.

Dies ist eines der Untersuchungsergebnisse des neuesten Marktberichts der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle: Der Kinomarkt für europäische Filme außerhalb Europas. In dem brandneuen Bericht wird die Entwicklung europäischer Filme an den Kinomärkten außerhalb Europas im Jahr 2014 tiefgehend analysiert.

Europäische Filme generierten 2014 geschätzte 18% ihrer „weltweiten“ Besucherzahlen außerhalb Europas

Die europäischen Filme haben außerhalb Europas mehr als 82 Millionen Kinokarten verkauft. (ERRATUM - Die 82 Millionen beziehen sich auf Kintokarten und nicht auf einen Betrag in €). Dies entspricht 18% der „weltweiten“ Einspielungszahlen der europäischen Filme und zeigt, dass die Kinoauswertung außerhalb Europas, kumulativ betrachtet, einen beträchtlichen Anteil des Kinomarktvolumens der europäischen Filme insgesamt ausmacht.

Besucherzahlen für europäische Filme außerhalb Europas 2010-2014 (in Mio., geschätzt)

Quelle: Europäische Audiovisuelle Informationsstelle / LUMIERE, Rentrak

Dieser Bericht können Sie in unserem Online Shop hier erwerben.

12/11/2015 : Pressemitteilung - Europäische Audiovisuelle Informationsstelle startet Jahrbuch-Online-Dienst!

Top 12 der europäischen audiovisuellen Akteure erwirtschaften 62% des Umsatzes auf Europas Märkten

Zwölf europäische Unternehmen finden sich 2014 unter den Top 50 der großen audiovisuellen Konzerne der Welt. Fünf von ihnen sind öffentlich-rechtliche Rundfunkveranstalter (ARD, BBC, France Télévisions, RAI und ZDF). Zwar erzielen führende europäische Unternehmen einen geringen Teil ihrer Einnahmen außerhalb Europas, ihr kumulierter Umsatz weist mit rund 62% jedoch bereits einen steigenden Anteil am europäischen Markt aus, wobei der Rest auf Akteure mit Sitz in den USA und kleinere europäische Unternehmensgruppen entfällt.

Diese Informationen wurden soeben in unserem neu aufgenommenen Jahrbuch-Online-Dienst - jetzt als vollständig durchsuchbarer Digitaldienst online - veröffentlicht.

Daten können nach Thema, Land oder Schlagwort durchsucht werden. Marktanalysen sind im PDF-Format, Datenreihen als Excel-Dateien zum Herunterladen verfügbar.

Die Informationen werden in drei unterschiedlichen Bereichen angeboten:

  • Gesamteuropäische Datenreihen
  • Länderprofile
  • Schlüsseltrends

Der Jahrbuch-Online-Dienst erfasst 40 europäische Länder: alle EU-Mitgliedstaaten plus Albanien, Bosnien und Herzegowina, die „ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien“, Island, Liechtenstein, Marokko, Montenegro, Norwegen, Russland, die Schweiz und die Türkei.

Klicken Sie hier für eine Vorschau auf diese große neue vergleichende Informationsquelle zu Fernseh-, Kino-, Video- und Abrufmärkten.

29/10/2015 : Pressemitteilung - Europäische Audiovisuelle Informationsstelle startet kostenlose AVMSDatabase

Welcher Unterschied besteht bei TV-Alkoholwerbung zwischen Griechenland und Schweden? Was stufen die verschiedenen EU-Länder als Pornografie ein, und ab wie viel Uhr dürfen nicht jugendfreie Sendungen gezeigt werden? Und wie viele Minuten freie Fußballberichterstattung gibt es in den Fernsehnachrichten?

Die Antworten finden sich in unserer AVMSDatabase (hier kostenlos zugänglich).  Diese neue Datenbank zeigt genau, wie die einzelnen EU-Länder die verschiedenen Vorschriften der AVMD-Richtlinie (des wichtigsten Rechtstexts zur Regulierung audiovisueller Mediendienste in Europa) in die innerstaatliche Gesetzgebung umgesetzt haben. Die AVMSDatabase bietet mit wenigen Klicks verschiedene Abfragemöglichkeiten:

  • Wie wurde ein bestimmter Artikel der Richtlinie in einem bestimmten Land umgesetzt?
  • Wie wurde ein bestimmter Artikel in den Ländern A, B und C umgesetzt? (vergleichender Ansatz)
  • Wie wurden mehrere bestimmte Artikel in den Ländern A, B und C umgesetzt? (mehrschichtige Recherche)

Probieren Sie unserer neue Datenbank !

13/10/2015 : Pressemitteilung - Frage: Was haben Caroline von Monaco, Linford Christie und Gerhard Schröder gemeinsam?

Antwort: Ihre Namen tauchen in prominenten Fällen der europäischen Rechtsprechungen zur journalistischen Meinungsfreiheit und zu den Medien auf.

All diese richtungsweisenden medienrechtlichen Urteile und Entscheidungen sind im E-Book IRIS Themes – Freedom of Expression, the Media and Journalists - zusammengefasst, das hier kostenfrei auf Englisch heruntergeladen werden kann (eine deutsche Version wird in den kommenden Wochen veröffentlicht). Der 400-seitige Bericht der zum Europarat in Straßburg gehörigen Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle bietet einen einzigartige Überblick über 240 prominente Rechtssachen zu Artikel 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention, der den Schutz der Meinungs– und Informationsfreiheit garantiert, und verlinkt zudem auf die ausführliche Darstellung jedes einzelnen Falls.

Autor der Publikation ist Dirk Voorhoof (Universität Gent & Universität Kopenhagen); Redakteur ist Tarlach McGonagle vom Institut für Informationsrecht Amsterdam (IViR).

Als wertvolles Hilfsmittel zur Einordnung heutiger Phänomene - Whistleblower, Hassreden, Datenschutz, gute und schlechte Schlagzeilen - liefert die neue Publikation Hintergrundanalysen zur europäischen Gesetzgebung, die uns die freie Meinungsäußerung erlaubt ... oder auch nicht …

21/09/2015 : Pressemitteilung - Online-Aktivitäten öffentlich-rechtlicher Medien: Auftrag und Finanzierung - Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht neue IRIS Spezial

ITV kündigte kürzlich an, die Pläne der britischen Regierung bekämpfen zu wollen, die eine Modernisierung der Rundfunkgebühr zur Abdeckung von öffentlich-rechtlichem Catch-up-TV vorsehen. Dies bedeutet, dass die Briten eine Fernsehgebühr entrichten müssen, um Catch-up-Dienste von ITV, Channel 4 oder Channel Five zu sehen, selbst wenn sie keine Inhalte der BBC konsumieren. Und natürlich wird auch die BBC selbst über diese Gebühr finanziert … Die Problematik der Entscheidung, welche Online-Dienste aufgrund eines öffentlich-rechtlichen Auftrags öffentliche Mittel erhalten sollen, ist eine der großen Fragestellungen, mit denen sich die EU-Regierungen zurzeit auseinandersetzen. Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hat soeben einen großen neuen Bericht veröffentlicht, der wertvolle Hintergrundinformationen zum Thema Online-Aktivitäten öffentlich-rechtlicher Medien: Auftrag und Finanzierung enthält.

Diese jüngste IRIS Spezial wurde vom Institut für Europäisches Medienrecht in Saarbrücken erstellt und vereinigt Beträge verschiedener Verfasser.

Eine Pflichtlektüre zu den Herausforderungen, mit denen öffentlich-rechtliche Medien bei der Entwicklung neuer Online-Dienste konfrontiert sind.

Diese neue Publikation können Sie in unserem Online Shop hier erwerben.

14/09/2015 : Pressemitteilung - Territorialität und ihre Auswirkungen auf die Finanzierung audiovisueller Werke

- Europäische Audiovisuelle Informationsstelle veröffentlicht neue juristische Studie aus der Reihe IRIS Plus

Kostenloser Download hier

Der neue Bericht der Informationsstelle behandelt die Territorialität und ihre Auswirkungen auf die Finanzierung von Produktion und Distribution von Filmen und Fernsehprogrammen in Europa. Die Territorialität des Urheberrechts ist zweifellos eines der zurzeit heißesten juristischen Themen in Europa, vor dem Hintergrund der umstrittenen Initiative der EU zum digitalen Binnenmarkt, der Hürden für die Nutzung von Inhalten abbauen soll. Im selben Bericht beschäftigt sich die Informationsstelle mit Fragen der Territorialität im Zusammenhang mit der Revision der Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste. Hinterfragt wird aber auch die bestehende EU-Rechtsstruktur, nach der sich internationale Großkonzerne niederlassen können, wo sie wollen, und somit aufgrund des Ursprungslandprinzips nur an die nationale Gesetzgebung des Niederlassungslands gebunden sind, obwohl sie Inhalte in ganz Europa verbreiten.

Der Bericht aus der Feder von Experten und Analysten der Informationsstelle – Maja Cappello, Francisco Cabrera-Blázquez, Sophie Valais und Christian Grece - ist nach dem Ende der Sommerpause eine wichtige Lektüre …

17/06/2015: Focus on Animation - Neuer Bericht jetzt gratis erhältlich!

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hat im Rahmen des MIFA-Workshops, den sie gemeinsam mit der Europäischen Kommission am 17. Juni 2015 organisiert hat, erste Ergebnisse der von Creative Europe finanzierten Studie „Mapping of the Animation Industry in Europe“ präsentiert. Der Bericht - Focus on Animation - wurde in der ersten Phase dieses Projekts erfasst. Er ist ab sofort kostenlos erhältlich auf der Website der Europäischen Kommission HIER.

Link zur Pressemitteilung HIER.