Audiovisuelle Mediendienste gehen über Grenzen hinweg. Aber wer regelt welche Dienste und nach welchen Regeln? Die Juristerei steht am Scheideweg! Also spielen wir ein bisschen Pfadfinder...
Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle lädt Sie zu ihrer jährlichen Konferenz in Brüssel ein! Die audiovisuelle Landschaft in Europa ist eindeutig an einem Scheideweg angekommen. Die Überarbeitung der AVMD-Richtlinie ist nun fünf Jahre her. Durch den Brexit haben sich die Bedingungen verändert. Vor diesem Hintergrund beobachten wir, dass europaweite Abrufplattformen derzeit einen Boom erleben. Neue Vertriebsmodelle, globale Plattformen und verschärfte Herausforderungen bei der grenzüberschreitenden Durchsetzung setzen die geltenden audiovisuellen Regeln in Europa unter Druck. Das einst stabile Herkunftslandprinzip wird in Frage gestellt. Wie kann sich die Rechtsprechung zu audiovisuellen Diensten in Europa auf diese neuen Herausforderungen von Markt und Recht einstellen?
Diese Konferenz bringt maßgebliche Akteure zusammen, um zu sondieren, wie sich Europa in diesem unbeständigen Terrain orientieren sollte. Erkunden Sie mit uns die Marktrealitäten als auch die regulatorischen Herausforderungen, die das aktuelle grenzüberschreitende audiovisuelle Ökosystem beeinflussen.
Wann? Donnerstag, 5. Februar 2026
Wo? die Vertretung des Freistaats Bayern bei der Europäischen Union, 77, rue Wiertz, 1000 Brüssel.
Uhrzeit? Die Konferenz findet von 13.00 bis 15.00 Uhr statt; von 12.00 bis 13.00 Uhr gibt es ein Mittagsbuffet.
Link zum Programm hier