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Regulierung und Verantwortung von Video-Sharing-Plattformen

Europäische Audiovisuelle Informationsstelle kündigt Online Focus Session der deutschen Staatsministerin für Kultur und Medien unter der Schirmherrschaft der deutschen EU-Ratspräsidentschaft an
Strassburg, Frankreich 15. September 2020
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Regulierung und Verantwortung von Video-Sharing-Plattformen

Online Focus Session der deutschen Staatsministerin für Kultur und Medien unter der Schirmherrschaft der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 

Donnerstag, 24. September 2020, 11:00-12:30 Uhr

Video-Sharing-Plattformen wie YouTube oder Facebook sind seit einigen Jahren auf dem Radar der EU-Medienregulierungsbehörden. Doch während sich diese Online-Landschaft verändert und weiterentwickelt, drängt für die EU-Mitgliedstaaten die Zeit, die Regeln der im Herbst 2018 überarbeiteten AVMD-Rechtlinie zu verabschieden. Wir laden Sie zu einer Online Focus Session ein, die gemeinsam von der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle, Teil des Europarates in Straßburg, und der derzeitigen deutschen EU-Ratspräsidentschaft veranstaltet wird. Die kostenlose Anmeldung für unsere Focus Session über die Regulierung und Verantwortung von Video-Sharing-Plattformen ist ab sofort möglich. Sie können sich hier anmelden 

Das geltende EU-Rechtsdokument für Video-Sharing-Plattformen ist gegenwärtig die Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste (AVMD-Richtlinie), die im Herbst 2018 überarbeitet wurde, unter anderem um die VSP und ihre Aktivitäten besser zu erfassen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat jedoch die Umrisse eines neuen Gesetzespakets über digitale Dienste skizziert, das eine Aktualisierung der EU-Haftungs- und Sicherheitsvorschriften für digitale Plattformen, Dienste und Produkte beinhaltet, um den digitalen Binnenmarkt zu vollenden. Derzeit läuft eine öffentliche Konsultation darüber, was diese neuen Regeln beinhalten sollten, wobei der 8. September als Frist für die Einreichung von Vorschlägen gesetzt ist. Zu den Themen, die derzeit in Medienkreisen diskutiert werden, gehören beispielsweise die Verantwortung der digitalen Dienste, den Risiken, denen ihre Nutzer ausgesetzt sind, entgegenzuwirken und ihre Rechte zu schützen, aber auch die Fairness des Wettbewerbs zwischen den verschiedenen E-Commerce-Plattformen, die derzeit in Betrieb sind. Mehrere wichtige Fragen sind hier unbedingt anzusprechen: Wie können die bestehenden Regulierungsansätze weiterentwickelt werden? Wie kann die Regulierung besser umgesetzt werden? Besteht Bedarf an einer weitergehenden Regulierung der VSP? Wie könnten Regulierungsansätze aussehen?

Verfolgen Sie die Debatte, die von der Leiterin der Abteilung für juristische Informationen der Informationsstelle, Maja Cappello, moderiert wird. Wir bringen europäische Experten auf diesem Gebiet zusammen: Jean-François Furnémont, CEO und Gründer von Wagner-Hatfield, Sally Broughton Micova, Dozentin für Kommunikationsstrategie und Politik, Universität East Anglia,  Alexandra Evans, Leiterin öffentlicher Kinderschutz, Europa, TikTok, Anna Herold, Leiterin des Referats Politik der audiovisuellen und Mediendienste, Europäische Kommission, Ania Helseth, Managerin für öffentliche Politik - EU-Angelegenheiten, Facebook, Luboš Kukliš, Vorstandsmitglied der ERGA und geschäftsführender Direktor des Slowakischen Rats für Rundfunk und Weiterverbreitung (CBR) und Marco Pancini, Direktor für Regierungsangelegenheiten und öffentliche Politik für Europa, YouTube.
Das vollständige Programm finden Sie hier

Während unserer F&A-Sitzung können Sie mit unseren Diskussionsteilnehmern per Chatbox interagieren.

Die Geschäftsführende Direktorin der Informationsstelle, Susanne Nikoltchev, erklärte: „Die Informationsstelle berichtet bereits seit vielen Jahren über die Regulierung von VSP. Vor dem Hintergrund der neulich durchgeführten öffentlichen Konsultation haben wir uns sehr gefreut, dass uns die deutsche EU-Ratspräsidentschaft eingeladen hat, Betrachtungen zu diesem Thema als Gastgeber zu organisieren.“


Feststellung und Kennzeichnung der Nationalität europäischer audiovisueller Werke

Wie bestimmen wir die Nationalität eines Films oder Fernsehprogramms? Die Nationalität eines audiovisuellen Werks kann Wege zur Finanzierung erschließen. Sie kann auch Türen öffnen, dass Film- oder Fernsehinhalte in Rundfunk- oder VoD-Quoten innerhalb Europas aufgenommen werden. Mit der überarbeiteten Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste (AVMD-Richtlinie) und der gerade abgelaufenen Frist für ihre Umsetzung wurden die Pflichtquoten für europäische Werke bei Abrufdiensten bekräftigt. Die Definition der Nationalität kann also ein Schlüssel zum Erfolg sein! Wie machen wir das in Europa?

Die am 15. Oktober 2020 veranstaltete Konferenz brachte Vertreter von Branchenakteuren wie Netflix, Canal+ und Vodafone sowie von Interessengruppen wie CEPI und EFAD, dem belgischen CSA und ISAN (International Standard Audiovisual Number) zusammen.

Folgende Fragen wurden erörtert:

  • Welche unterschiedlichen Ansätze verfolgen die verschiedenen Mitgliedstaaten der EU? 
  • Welche Bedürfnisse haben die verschiedenen Interessenträger?
  • Wäre ein Tool, das Informationen zur Nationalität audiovisueller Werke liefert, realisierbar?

Link zum Video der Konferenz: 
 Assessing and labelling the nationality of European audiovisual works

Präsentation von Francisco Cabrera Blazquez, juristischer Analyst bei der Informationsstelle​​​​​​​:
 "Of apples and pears: the concepts of "nationality" and "European works" 

 Präsentation von Julio Talavera, Analyst für Filmindustrie bei der Informationsstelle 
 "Stakeholders, identifiers and databases"

Link zum Bericht: ​​​​​​​
 "Mapping of the regulation and assessment of the nationality of European audiovisual works"

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