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Wir erfassen Informationen über COVID-19-Massnahmen im audiovisuellen Sektor

Strasbourg, France 06 April 2020
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Wir erfassen Informationen über COVID-19-Massnahmen im audiovisuellen Sektor

Die COVID-19-Krise stellt den audiovisuellen Sektor vor beispiellose Herausforderungen. Als Reaktion darauf entwickeln Regierungen und Industrieverbände Maßnahmen, um die verschiedenen Industrien und ihre Fachleute in dieser Zeit zu unterstützen. Die Informationsstelle erfasst diese Maßnahmen in 41 verschiedenen Ländern sowie pan-europäische Maßnahmen. Dieser täglich aktualisierte COVID-Maßnahmen-Tracker ist auf der Website der Informationsstelle kostenlos verfügbar.

Die Informationsstelle nutzt ihr unvergleichliches Informationsnetzwerk in ganz Europa, um die Rohdaten über sektorspezifische Maßnahmen täglich einzusammeln. Das Team der Informationsstelle verwandelt diese Daten in einen ständig aktualisierten online COVID-Maßnahmen-Tracker mit sortierbaren Daten. Die erfassten Maßnahmen sind spezifisch für den audiovisuellen Sektor und umfassen beispielsweise öffentliche Unterstützung, Regulierung, Branchenübereinkommen und politische Erklärungen. Allgemeinere, übergeordnete Maßnahmen, zum Beispiel im Bereich Beschäftigung, werden erfasst, soweit ihre Anwendung auch auf den audiovisuellen Sektor eine Besonderheit darstellt. Der online COVID-Maßnahmen-Tracker steht in Form einer EXCEL-Tabelle zur Verfügung, die es ermöglicht, die Daten nach Kriterien wie z.B. Land, Organisation oder Art der Maßnahmen zu sortieren.

Susanne Nikoltchev, Geschäftsführende Direktorin der Informationsstelle erklärte zum Projekt:
„Wir hoffen unser Bemühen, die Unterstützungsmaβnahmen in Echtzeit aufzuspüren und bekannt zu machen, hilft der europäischen audiovisuellen Industrie und insbesondere ihren vielen Kleinbetrieben und freischaffenden Künstlern dabei, die COVID-19 Krise zu überstehen. Sinn und Zweck der Informationsstelle ist es gerade, einen europäischen Überblick zu geben und dem audiovisuellen Sektor zu helfen. Daher hatten wir keine Zweifel, dass wir die europäischen audiovisuellen Industrien und all diejenigen, die für diese Industrien arbeiten, durch die Bereitstellung dieser Information unterstützen werden.“ Dazu bedankt sich Susanne Nikoltchev beim Beratenden Ausschuss der Informationsstelle sowie bei ihren anderen Netzwerken für ihre Unterstützung bei der Datensammlung.

Für weitere Informationen über unser Projekt zur Erfassung von COVID-19-Maßnahmen wenden Sie sich bitte an info.obs@coe.int


Feststellung und Kennzeichnung der Nationalität europäischer audiovisueller Werke

Wie bestimmen wir die Nationalität eines Films oder Fernsehprogramms? Die Nationalität eines audiovisuellen Werks kann Wege zur Finanzierung erschließen. Sie kann auch Türen öffnen, dass Film- oder Fernsehinhalte in Rundfunk- oder VoD-Quoten innerhalb Europas aufgenommen werden. Mit der überarbeiteten Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste (AVMD-Richtlinie) und der gerade abgelaufenen Frist für ihre Umsetzung wurden die Pflichtquoten für europäische Werke bei Abrufdiensten bekräftigt. Die Definition der Nationalität kann also ein Schlüssel zum Erfolg sein! Wie machen wir das in Europa?

Die am 15. Oktober 2020 veranstaltete Konferenz brachte Vertreter von Branchenakteuren wie Netflix, Canal+ und Vodafone sowie von Interessengruppen wie CEPI und EFAD, dem belgischen CSA und ISAN (International Standard Audiovisual Number) zusammen.

Folgende Fragen wurden erörtert:

  • Welche unterschiedlichen Ansätze verfolgen die verschiedenen Mitgliedstaaten der EU? 
  • Welche Bedürfnisse haben die verschiedenen Interessenträger?
  • Wäre ein Tool, das Informationen zur Nationalität audiovisueller Werke liefert, realisierbar?

Link zum Video der Konferenz: 
 Assessing and labelling the nationality of European audiovisual works

Präsentation von Francisco Cabrera Blazquez, juristischer Analyst bei der Informationsstelle​​​​​​​:
 "Of apples and pears: the concepts of "nationality" and "European works" 

 Präsentation von Julio Talavera, Analyst für Filmindustrie bei der Informationsstelle 
 "Stakeholders, identifiers and databases"

Link zum Bericht: ​​​​​​​
 "Mapping of the regulation and assessment of the nationality of European audiovisual works"

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Der IRIS Newsletter berichtet monatlich über die wichtigsten rechtlichen Entwicklungen für die audiovisuelle Industrie in 39 europäischen Ländern.
In mehr als 30 kurzen Artikeln gibt er regelmäßig und kostenlos einen Überblick über das Geschehen auf nationaler und internationaler Ebene. Der Newsletter ist eine unverzichtbare Publikation für alle Entscheidungsträger und Experten im audiovisuellen Sektor, die wir erstellt haben, um den Informationsfluss und die Transparenz in diesem Sektor zu verbessern.

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Künstliche Intelligenz in der audiovisuellen Industrie

Wie auch in anderen Sektoren kündigt die zunehmende Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der audiovisuellen Industrie wahrscheinlich einen Paradigmenwechsel an, da sie die gesamte Wertschöpfungskette verändern kann.
Die Beobachtungsstelle wollte diese Auswirkungen näher untersuchen und widmete ihren jährlichen Workshop im Dezember 2019 der Diskussion über die Chancen und Herausforderungen, die die künstliche Intelligenz im audiovisuellen Sektor, insbesondere im journalistischen Bereich und im Filmsektor, mit sich bringt.

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Wir zeigen die Umsetzung der Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste in der EU auf

Letzte Aktualisierung: 09/11/2020

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Veröffentlicht: 17/11/2020

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