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Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle kündigt ihre beiden Konferenzen für Cannes 2023 an

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle wird dieses Jahr wieder mit zwei neuen Konferenzen und einem Stand auf dem Marché du Film in Cannes vertreten sein. Das Team der Informationsstelle wird am ersten Wochenende in Cannes sein und freut sich darauf, im Palais des Festivals und an der Croisette mit internationalen Filmschaffenden zusammenzutreffen. 

Die erste von der Informationsstelle organisierte Konferenz befasst sich mit den divergierenden Wegen, die das europäische Kino derzeit einschlägt. Dabei geht es um die zunehmende Polarisierung des europäischen Kinos: Arthouse und "europäische Blockbuster", Low-Budget und High-Budget, große und kleine Märkte, öffentliche und private Finanzierung, US-Studios und lokale Indie-Verleiher, Multiplexe und Arthouse-Kinos. Das Expertenteam der Informationsstelle und ihr Panel werden der Frage nachgehen, was niedrigere Einspielergebnisse und eine höhere Konzentration für den europäischen Vorführsektor, den Vertrieb und die Produktion von Filmen bedeuten könnten, und untersuchen, wie sich die Filmpolitik in jedem dieser drei Sektoren an das neue Umfeld anpassen kann. Die Konferenz: 

The European cinema sector - diverging paths?

findet am Samstag, den 20. Mai von 9.30 bis 11.30 Uhr (MESZ) im Konferenzbereich der „Main Stage“ (Riviera) statt. Die Veranstaltung ist offen für alle Marché-, Festival- und Journalistenakkreditierungen. Wenn Sie einen Badge für das Palais haben, können Sie daran teilnehmen.

Kostenlose Anmeldung hier.

Die Konferenz ist eine Hybrid-Veranstaltung und wird für alle, die nicht am Marché teilnehmen, auch live auf der Plattform des Marché du Film und öffentlich auf YouTube übertragen. Konferenzsprache ist Englisch.

Für diese erste Konferenz sind bereits folgende Teilnehmer angekündigt: Thomas Eskilsson, Leiter des nordischen regionalen Filmfonds Film I Vast, Laurent Dutoit, CEO des Schweizer Verleihs Agora Films, und Asgar Flygare, CEO des Nordisk Film Cinemas.

Martin Kanzler und Sophie Valais, den beiden stellvertretenden Abteilungsleitern der Informationsstelle, werden mit einem kurzen Überblick den Rahmen für die Veranstaltung abstecken. Gilles Fontaine, Leiter der Abteilung für Marktinformationen der Informationsstelle, und Sophie Valais, stellvertretende Leiterin der Abteilung für juristische Informationen, werden die Expertenrunde moderieren.

Auf der zweiten Konferenz wird die 2023er Ausgabe des FOCUS - World Film Market Trends Berichts der Informationsstelle vorgestellt, der bei dieser Veranstaltung und am Stand der Informationsstelle während des Marché du Film kostenlos erhältlich ist. Dieser jährliche Bericht im Taschenbuchformat gibt einen wertvollen Überblick über die wichtigsten Trends im internationalen Filmsektor. Die Konferenz, die gemeinsam mit dem Marché du Film veranstaltet wird, ist als "All you need to know"-Veranstaltung in einem kurzen 45-minütigen Format konzipiert. Gilles Fontaine, Martin Kanzler und die Kinoanalystin Patrizia Simone werden mit Beatriz Navas, Generaldirektorin des nationalen spanischen Filminstituts ICAA, über Trends sprechen und die neuesten Tendenzen in den Bereichen Kinobesuch, Filmproduktion und -vertrieb beleuchten.

FOCUS 2023: Key Trends in the Film Sector session

findet am Freitag, den 19. Mai von 17.00 - 17.45 Uhr (MESZ) auf der Bühne „Palais Stage“ auf Ebene -1 statt.

Kostenlose Anmeldung hier.

Alle Teilnehmer erhalten ein kostenloses Exemplar von FOCUS - World Film Market Trends. Konferenzsprache ist Englisch.

Susanne Nikoltchev, Geschäftsführende Direktorin der Informationsstelle, sagte, sie freue sich auf "zwei Veranstaltungen zu aktuellen Themen in einer Zeit, in der sich das europäische Kino  extremen Veränderungen gegenüber sieht". Sie fügte hinzu, die beiden Sitzungen der Informationsstelle würden "den europäischen Rahmen bieten, um die gegenwärtigen Herausforderungen für die Kinobranche zu untersuchen und, hoffentlich, ein wichtiges Forum für die Suche nach möglichen Antworten darstellen".

Das Team der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle ist vom 16. bis 24. Mai am Stand H1 im Marina/Riviera-Bereich des Palais des Festivals vertreten und würde sich freuen, Sie dort persönlich zu treffen.

Kontakt: [email protected] 


 

Strassburg 13. April 2023
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Zurück Video-Sharing-Plattformen in Europa: Wie regulieren wir Online-Werbung und schützen uns vor schädlichen und illegalen Inhalten?

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hat soeben zwei kostenlose vergleichende Mapping-Berichte veröffentlicht, in denen untersucht wird, wie die verschiedenen europäischen Länder ihre Rechtsvorschriften im audiovisuellen Bereich angepasst haben, um sich den Online-Herausforderungen der Video-Sharing-Plattformen zu stellen.
Video-Sharing-Plattformen in Europa: Wie regulieren wir Online-Werbung und schützen uns vor schädlichen und illegalen Inhalten?

Zum Download „Mapping report on the rules applicable to video-sharing platforms: focus on commercial communications“ geht's hier

[nur auf Englisch verfügbar]

Wir alle kennen die Werbespots, die zum Beispiel vor YouTube-Inhalten eingespielt werden. Aber wer wacht darüber? Wie regelt das europäische audiovisuelle Recht Online-Werbung auf Video-Sharing-Plattformen? Dieser neue, von der Europäischen Kommission in Auftrag gegebene Mapping-Bericht bildet die aktuellen rechtlichen Maßnahmen zur Regulierung der Nutzung von Online-Werbung oder audiovisueller kommerzieller Kommunikation, wie sie in der Fachsprache heißt, ab und bietet einen Überblick über die wichtigsten Initiativen zur Selbst- und Koregulierung in diesem Bereich. Der Bericht bietet eine europaweite vergleichende Analyse sowie detaillierte Länderprofile und spiegelt den Stand vom Oktober 2022 wider.

Die europäischen Länder haben die Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste (AVMD-Richtlinie) in ihr jeweiliges nationales Recht umgesetzt, und mit eben diesem auf europäischem Recht basierenden nationalen Ansatz soll Online-Werbung reguliert werden, was bedeutet, dass VSP-Anbieter gewährleisten müssen, dass von ihnen verkaufte oder platzierte Werbung den geltenden nationalen Gesetzen entspricht.

Unser Bericht stellt fest:

  • Verschärfte Vorschriften gelten bei Werbung für Alkohol oder Lebensmittel und Getränke, die Nährstoffe und Substanzen mit ernährungsbezogener oder physiologischer Wirkung enthalten (zum Beispiel Fettstoffe oder Zucker).
  • In der AVMD-Richtlinie ausgeführte detaillierte Vorschriften zu Sponsoring und Produktplatzierung gelten zwar für Werbung, die von VSP verbreitet wird, greifen im Allgemeinen jedoch lediglich in wenigen Fällen.
  • Unter den weniger erforschten Konzepten von Online-Werbung ist Glücksspiel der am stärksten regulierte Bereich; hier kommen überwiegend spezielle Glücksspielgesetze oder Werbegesetze und in einigen Fällen Selbstregulierungsinstrumente zum Tragen. 
  • Ökologische oder „grüne“ Behauptungen sind weniger reguliert, werden aber häufig im Zusammenhang mit unlauteren Geschäftspraktiken genannt oder fallen in den Bereich der irreführenden Werbung.

Da Video-Sharing-Plattformen häufig transnational tätig sind, ist grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Regulierungsbehörden, wie in der überarbeiteten AVMD-Richtlinie festgestellt wird, von entscheidender Bedeutung.

Dieser neue Bericht erfasst alle EU-Mitgliedstaaten, Norwegen und das Vereinigte Königreich.  Er bietet eine detaillierte Analyse des nationalen audiovisuellen Rechts der einzelnen Länder sowie der geltenden Bestimmungen zur Regulierung kommerzieller Kommunikation, die über Video-Sharing-Plattformen verbreitet wird.

 

Hier „Hier „Mapping of national rules applicable to video-sharing platforms: Illegal and harmful content online“ herunterladen“ herunterladen

[nur auf Englisch verfügbar]

Die heutigen Video-Sharing-Plattformen sind voll von Inhalten, die sich leicht in drei wohlbekannte Kategorien einteilen lassen: „Die Guten, die Schlechten und die (offen gesagt sehr) Hässlichen“. Selbstverständlich brauchen wir Sheriffs, Cowboys und Gesetzesmacher, die uns vor illegalen und schädlichen Inhalten auf VSP im Wild Wild Web bewahren. Wie also schützt uns europäisches Recht vor der wilden Seite der Video-Sharing-Plattformen? 

Gemäß der überarbeiteten AVMD-Richtlinie haben VSP bestimmte Regeln und Verpflichtungen in Bezug auf den Schutz Minderjähriger vor schädlichen Inhalten einzuhalten. Zudem müssen sie die Öffentlichkeit vor illegalen und zu Gewalt oder Hass aufrufenden Inhalten schützen. 

Zu den derzeit angewandten Strategien gehören Meldemechanismen, die es ermöglichen, illegale Inhalte anzuzeigen, Instrumente zur Förderung von Medienkompetenz, die uns einen vorsichtigeren Umgang mit VSP lehren, sowie Anpassungen der Geschäftsbedingungen von Diensten. Darüber hinaus hat dies Auswirkungen auf die nationalen Medienregulierungsbehörden, in deren Zuständigkeit die VSP nun fallen.

Vor diesem allgemeinen Hintergrund ersuchte die Europäische Kommission die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, einen Mapping-Bericht darüber zu erstellen, wie die für VSP geltenden Vorschriften in den jeweiligen nationalen Rechtsrahmen umgesetzt wurden. Das Update 2022 baut auf dem ursprünglichen Mapping-Bericht von 2021 auf und berücksichtigt die neuesten Entwicklungen bei der Umsetzung der AVMD-Richtlinie.

Der Bericht beinhaltet eine europaweite vergleichende Analyse, detaillierte Länderprofile sowie die Sichtweise der Interessenträger der Industrie. Er spiegelt den Stand vom Mai 2021 mit neuen Informationen aus einem Update vom September 2022 wider.

Erfahren Sie, wie die europäischen Länder ihre Medienkonsumenten vor gefährlichen und illegalen Inhalten im Internet schützen!

Strassburg 14. Februar 2023
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